SC Langenthal

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SC Langenthal
SC Langenthal
Erfolge
  • 1. Liga Amateur Schweizer Meister 2002
  • Erstmalige Playoff-Final Teilnahme 2011/12
  • Schweizer Meister NL B 2012
Vereinsinfos
Geschichte SC Langenthal (seit 1946)
Vereinsfarben gelb, blau
Liga National League B
Spielstätte Eishalle Schoren
Kapazität 4.500 Plätze (davon 820 Sitzplätze)
Geschäftsführer Gian Kämpf
Cheftrainer Olivier Horak
Kapitän Stefan Tschannen
Saison 2013/14 Platz 3, Playoff-Halbfinal

Der SC Langenthal (vollständig: Schlittschuh-Club Langenthal) ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Langenthal. Er spielt seit 2002 in der zweitklassigen National League B (NLB).

Geschichte[Bearbeiten]

In der Saison 2001/02 gelang dem SC Langenthal als Schweizer Amateurmeister der Aufstieg in die zweitklassige Nationalliga B, in der er seither spielt, nachdem er zuvor lange in der 1. Liga, der dritthöchsten Liga, gespielt hat. In Saison 2002/03 errang das Team sechs Siege und fünf Unentschieden und erreichte den zehnten Rang. In der folgenden Spielzeit erreichte die Mannschaft erstmals die Play-offs. Im Halbfinal schied man gegen den EHC Basel aus.

In der Saison 2005/06 war der SC Langenthal die Überraschung der Liga. Lange Zeit war er auf dem ersten Tabellenrang, wurde aber gegen Ende der Qualifikation von Biel und Sierre verdrängt und landete somit auf Rang drei. Die Gelb-Blauen schieden wie schon die Saison zuvor im Halbfinal aus. Diesmal aber nicht mit einem 4:0, sondern im Entscheidungsspiel mit 4:3. In der Saison 2006/07 hat der SC Langenthal die Qualifikation klar für sich entschieden und war über lange Zeit der Leader. Ab dieser Saison konnte man sich den Gegner für die Viertelfinalpaarung auslesen. Der SCL wählte die GCK Lions aus, welche die Qualifikation als 7. abgeschlossen hatten. GCK Lions ging in der best of seven Serie mit 3-0 in Führung. Der SCL konnte noch reagieren und verkürzte auf 3-2, im sechsten Spiel machten die GCK Lions alles klar und gewann die Serie mit 4-2.

Seit der Saison 2001/02 stieg der Mannschaftsetat des SC Langenthal jährlich von zunächst 0,7 Mio. CHF auf 3,5 Mio. CHF in der Saison 2007/08.

Die Qualifikation der Saison 2007/08 hat der SC Langenthal auf Rang sechs abgeschlossen. Der SCL wurde von La Chaux de Fonds ausgewählt, welche die Qualifikation auf der 3. Position abgeschlossen hatten. Der SCL verlor die Serie gegen La Chaux de Fonds mit 0:4 (2:4, 3:4, 1:2, 3:4). Auch in der Saison 2008/09 scheiterte Langenthal im Playoff-Viertelfinal an La Chaux de Fonds.

In der Saison Saison 2009/10 belegte man den 7. Rang. Für den Play-Off Viertelfinal wurde der SCL im Wahlverfahren vom Lokalrivalen EHC Olten als Gegner bestimmt. Diese Auseinandersetzung stand unter dem besonderen Vorzeichen, dass der SCL, kurz vor Beginn der Serie, die zu diesem Zeitpunkt noch beim EHC Olten unter Vertrag stehenden Ausländer Brent Kelly und Jeff Campbell und den Schweizer Spieler Mathias Brägger für die kommende Saison verpflichtet hatte. Die drei bildeten in Olten die erste Sturmreihe. In sieben in Olten und Langenthal stark besuchten Spielen verlor der SCL mit 3:4.

In der Saison 2011/12 wurde der SC Langenthal erstmals in der Vereinsgeschichte NLB-Schweizermeister. Die Qualifikation schloss das Team hinter dem HC Lausanne auf dem zweiten Rang ab. Im Viertelfinal, der Playoffs gegen die EHC Basel Sharks, setzte sich der SCL mit 4:0-Siegen durch und qualifizierten sich erstmals seit sechs Jahren wieder für den Halbfinal. In diesem bezwangen die Langenthaler den HC La Chaux-de-Fonds in einer Serie, welche über die maximale Distanz von sieben Spielen ging. Der SC Langenthal gewann die entscheidende siebte Partie in der Eishalle Schoren vor 3741 Zuschauern dank Toren von Noël Guyaz und Jeff Campbell mit 2:1. Im Playoff-Final traf der SC Langenthal auf den HC Lausanne. Nach 2 Niederlagen zu Beginn drehte der SCL die Best-of-Seven-Serie und setzte sich mit 4:2 Siegen durch. Im ausverkauften Schoren-Stadion wurde der SC Langenthal zum ersten Mal in der Clubgeschichte Schweizer Meister in der National League B. Die Ligaqualifikation gegen den HC Ambri-Piotta ging schliesslich mit 4:1 Siegen an Ambri. Zweimal war die Schorenhalle mit 4'800 Zuschauern restlos Ausverkauft.

In der Saison 2012/13 belegte der SCL in der Qualifikation den 2. Rang. Im Playoff-Viertelfinal bezwang er die GCK Lions mit 4:0 Siegen. Im Halbfinal scheiterte der SCL nach 2010 erneut am Lokalrivalen EHC Olten mit 2:4 Siegen.

Meistermannschaft[Bearbeiten]

2011/12

Torhüter: Marc Eichmann, Marco Mathis

Verteidiger: Claudio Cadonau, Stefan Flückiger, Noël Guyaz, Marc Leuenberger, Yves Müller, Marc Schefer, Nicholas Steiner, Marc Wolf

Angreifer: Yanick Bodemann, Jeff Campbell, Daniel Carbis, Alex Châtelain, Thomas Dommen, Marco Gruber, Dominic Hobi, Manuel Holenstein, Marc Kämpf, Brent Kelly, Stefan Tschannen, Tim Weber

Cheftrainer: Heinz Ehlers

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: SC Langenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien