SEHA-Liga

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SEHA -Gazprom South Stream League
Aktuelle Saison 2013/14
Sportart Handball
Abkürzung SEHA-Liga
Verband Southeast Handball Association
Ligagründung 2011
Mannschaften 10
Land/Länder Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
KroatienKroatien Kroatien
MazedonienMazedonien Mazedonien
SerbienSerbien Serbien
SlowakeiSlowakei Slowakei
UngarnUngarn Ungarn
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
MontenegroMontenegro Montenegro
Titelträger MazedonienMazedonien RK Vardar Skopje
Rekordmeister MazedonienMazedonien RK Vardar Skopje (2 Titel)
Website seha-liga.com
Qualifikation zu nicht zutreffend
↑ keine
↓ keine

Die SEHA-Liga ist ein supranationaler Handball-Wettbewerb, der in der Saison 2011/12 erstmals ausgetragen wurde. Veranstalter ist die South Eastern Handball Association, ein eigens zur Austragung dieser Liga gegründeter Verband, der von den nationalen Handballverbänden der Teilnehmer getragen wird. Die zwölf teilnehmenden Mannschaften der ersten Saison kamen aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und der Slowakei, in der zweiten Spielzeit nahm ein weißrussisches Team teil. Meister in der ersten Spielzeit wurde RK Vardar Skopje aus Mazedonien.

Modus[Bearbeiten]

Die zwölf Teilnehmer treten in der Hauptrunde in einer Liga jeweils zweimal gegeneinander an. Einmal in heimischer Halle und einmal auswärts. Die besten vier Teams qualifizieren sich nach Abschluss der Runde für die Play-offs, die im ersten Jahr in Zagreb ausgetragen wurden. Ungewöhnlich für den Handball ist die Punktvergabe in der Liga. Der in der SEHA federführende Handball-Verband Bosnien-Herzegowinas hat dabei das auch in der heimischen Liga angewendete System der sogenannten "englischen Tabelle" übernommen, in dem es drei Punkte für einen Sieg und einen für ein Remis gibt. Einige der an der SEHA-Liga teilnehmenden Vereine sind von der Hauptrunde ihrer nationalen Ligen befreit und steigen dort erst mit Beginn der Play-offs oder Meisterrunden ein. Dennoch litt die erste Saison der Liga unter Terminproblemen. Mehrere Hauptrundenspiele wurden nicht ausgetragen. Erster Sieger des Wettbewerbs wurde der RK Vardar Skopje, der im Finale in Zagreb den Stadtrivalen RK Metalurg Skopje besiegen konnte.

In der Saison 2012/13 nahmen nur noch zehn Mannschaften an der SEHA-Liga teil. Neulinge waren der Meister und ehemalige Europapokalfinalist aus Bosnien-Herzegowina, RK Sloga Doboj sowie der weißrussische Vizemeister Brest GK Meschkow.[1][2] Zur dritten Saison 2013/14 nahmen die serbischen Vereine RK Partizan Belgrad und RK Vojvodina Novi Sad die Plätze von RK Sloga Doboj und HRK Izviđač Ljubuški ein. Meister wurde zum zweiten Mal Vardar Skopje.

Zur Saison 2014/15 sollten die Teilnehmerländer auf Ungarn und Slowenien ausgeweitet werden, jedoch entschieden sich sowohl die slowenischen Vereine RK Celje, RK Velenje und RK Maribor Branik als auch der ungarische Vizemeister Pick Szeged aufgrund der geforderten Beitrittsgebühr von 150.000 € vorerst nicht teilzunehmen, so dass nur der ungarische Rekordmeister MKB-MVM Veszprém als Neuling hinzustößt. Zweiter Neuling ist der serbische Verein RK Radnički Kragujevac, während der RK Lovćen Cetinje und RK Partizan Belgrad ausscheiden.[3]

Teilnehmer[Bearbeiten]

Team Nation 2011/12 2012/13 2013/14 2014/15
RK Vardar Skopje MazedonienMazedonien 1. 2. 1. -
Brest GK Meschkow WeissrusslandWeißrussland 99 4. 2. -
RK Zagreb KroatienKroatien 3. 1. 3. -
HT Tatran Prešov SlowakeiSlowakei 4. 5. 4. -
RK Metalurg Skopje MazedonienMazedonien 2. 3. 5. -
RK Našice KroatienKroatien 5. 7. 6. -
RK Vojvodina SerbienSerbien 99 99 7. -
RK Borac Banja Luka Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 7. 8. 8. -
MKB-MVM Veszprém UngarnUngarn 99 99 99 -
RK Radnički Kragujevac SerbienSerbien 99 99 99 -
RK Lovćen Cetinje MontenegroMontenegro 6. 6. 9. 99
RK Partizan Belgrad SerbienSerbien 99 99 10. 99
HRK Izviđač Ljubuški Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 9. 9. 99 99
RK Sloga Doboj Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 99 10. 99 99
RK Metaloplastika Šabac SerbienSerbien 8. 99 99 99
RK Sutjeska Nikšić MontenegroMontenegro 10. 99 99 99
RK Bosna Sarajevo Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 11. 99 99 99
RK Roter Stern Belgrad SerbienSerbien 12. 99 99 99


Meister
Final-4 Teilnehmer
nicht für F4 qualifiziert
nicht teilgenommen

Links[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-68-39925.html Meldung auf handball-world.com vom 10. Juli 2012
  2. http://www.bgk-meshkova.com/ru/news/bgk_sygraet_v_regionaljnoj_lige_seha_ Meldung auf der Website von Brest HC, abgerufen am 10. Juli 2012
  3. www.handball-world.com SEHA-Teilnehmerfeld steht fest vom 27. Juni 2014, abgerufen am 28. Juni 2014