SM U 112

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
SM U 112
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Baudaten
U-Boot-Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
Amtsentwurf aus MS-Typ
Kriegsauftrag K
Serie: U 111 – U 114
Bauwerft: Germaniawerft, Kiel
Baunummer: 281
Bauauftrag: 5. Mai 1916
Stapellauf: 26. Oktober 1917
Indienststellung: 30. Juni 1918
Technische Daten
Verdrängung: 798 Tonnen (über Wasser)
996 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 71,55 m
Breite: 6,30 m
Tiefgang: 3,76 m
Druckkörper ø: 4,15 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Tauchzeit: 45–66 s
Antrieb: Dieselmotoren 2300 PS
E-Maschinen 1200 PS
Geschwindigkeit: 16,4 Knoten (über Wasser)
8,4 Knoten (unter Wasser)
Bewaffnung: 4 × 50 cm-Bugtorpedorohr
2 × 50 cm-Hecktorpedorohr
(12–16 Torpedos)
1 × 10,5-cm-Deckgeschütz
Einsatzdaten
Kommandant:
  • Friedrich Petersen
Besatzung (Sollstärke): 4 Offiziere
32 Mannschaften
Einsätze: keine
Erfolge: keine
Verbleib: am 22. November 1918 an Großbritannien ausgeliefert; 1922 in Rochester abgewrackt

SM U 112 war ein diesel-elektrisches U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg.

Bau[Bearbeiten]

U 112 wurde am 5. Mai 1916 in Auftrag gegeben. Die Herstellung des Bootskörpers übernahm die Bremer Vulkanwerft in Vegesack. Die Fertigstellung erfolgte bei der Germaniawerft in Kiel, wo das Boot am 26. Oktober 1917 vom Stapel lief.

Indienststellung[Bearbeiten]

U 112 wurde erst am 30. Juni 1918 in Dienst gestellt. Nachfolgend wurde das Boot der IV. U-Flottille in Emden und Borkum zugeordnet.[1] Erster und einziger Kommandant war Kapitänleutnant Friedrich Petersen (30. Juni 1918 bis 11. November 1918).

U 112 führte während des Ersten Weltkriegs keine Feindfahrten durch und konnte daher keine Schiffe versenken oder beschädigen.

Verbleib[Bearbeiten]

Am 22. November 1918 wurde U 112 an das Vereinigte Königreich ausgeliefert. Die Verschrottung erfolgte 1922 in Rochester.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Karl Müller, Erlangen, 1993, S. 139.
  2. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Karl Müller, Erlangen, 1993, S. 91.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Karl Müller, Erlangen, 1993, ISBN 3-86070-036-7.

Weblinks[Bearbeiten]