SM U 13

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SM U 13
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Technische Daten
U-Boot-Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
U-Boot-Klasse: U 13-U 15
Verdrängung: 516 Tonnen (über Wasser)
644 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 57,88 m
Breite: 6,00 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Antrieb: Petroleummotoren 2 x 350 PS
2x250 PS
E-Maschinen 2 x 550 PS
Bewaffnung 2 Bugrohre/2 Heckrohre/ 6 Torpedos
1 x 10,5 cm (Artillerie)
Besatzung: 4 Offiziere
35 Mannschaften
Geschwindigkeit: 14,8 Knoten (über Wasser)
10,7 Knoten (unter Wasser)
Einsätze: 1 Feindfahrt
Erfolge: keine
Verbleib: Am 12. August 1914 durch eine Seemine oder einen Unfall gesunken. 25 Tote, kein Überlebender.

SM U 13 war ein deutsches U-Boot der Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

U 13 wurde am 23. Februar 1909 in Auftrag gegeben und in der Kaiserlichen Werft Danzig auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 16. Dezember 1910, die Auslieferung am 25. April 1912.

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Am 6. August 1914 lief U 13 gemeinsam mit neun anderen U-Booten von der Marinebasis Helgoland zu einer ersten Feindfahrt gegen Großbritannien aus. Der Auftrag lautete, im Abstand von sieben Seemeilen eine Postenkette mit den Booten zu bilden. Laut Befehl sollte U 13 dabei den 59. Breitengrad nicht überschreiten.

Ohne Feindberührung sank U 13 am 12. August 1914, drei Tage nach seinem Schwesterschiff U 15. Alle 25 Besatzungsmitglieder starben. Die genaue Ursache blieb ungeklärt. Vermutlich lief U 13 auf eine Mine oder sank infolge eines Unfalls.

Kommandanten von U 13[Bearbeiten]

Kapitänleutnant Hans Artur Graf von Schweinitz (1. August 1914 - 12. August 1914)

Literatur[Bearbeiten]

  • Dwight R. Messimer: Verschollen. World war I U-boat losses. Naval Institute Press, Annapolis MD 2002, ISBN 1-557-50475-X.

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]