SM U 16

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SM U 16
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Technische Daten
U-Boot Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
Serie: Einzelboot
Bauwerft: Germaniawerft, Kiel
Verdrängung: 489 Tonnen (über Wasser)
627 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 57,80 m
Breite: 6,00 m
Tiefgang: 3,36 m
Druckkörper ø: 3,65 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Tauchzeit: 48–78 s
Antrieb: Petroleummotoren 1200 PS
E-Maschinen 1160 PS
Geschwindigkeit: 15,6 Knoten (über Wasser)
10,7 Knoten (unter Wasser)
Bewaffnung: 2 Bug- und 2 Heckrohre, 6 Torpedos
1 x Revolver-Kanone (bis Ende 1914)
1 x 5-cm-Geschütz (ab 1915)
Besatzung: 4 Offiziere
25 Mannschaften
Erfolge: 10 versenkte Handelsschiffe
Verbleib: Am 8. Februar 1919 auf der Auslieferungsfahrt in der Nordsee gesunken.

SM U 16 war ein petroleum-elektrisches U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Einsätze[Bearbeiten]

U 16 lief am 29. August 1911 bei der Germaniawerft in Kiel vom Stapel und wurde am 28. Dezember 1911 in Dienst gestellt. Der Indienststellungs-Kommandant des U-Bootes war Paul Clarenbach.

U 16 führte in den Jahren 1914 bis 1918 dreizehn Kriegseinsätze durch. Die Besatzung des U-Bootes versenkte dabei 10 Handelsschiffe der Entente sowie neutraler Staaten mit einer Gesamttonnage von 11.476 BRT.[1]

U 16 überstand den Ersten Weltkrieg, ohne selbst versenkt zu werden.

Verbleib[Bearbeiten]

U 16 sank am 8. Februar 1919 auf der Auslieferungsfahrt an die Entente infolge eines Unfalls in der Nordsee. Als ungefähre Position der Untergangsstelle gelten folgende Koordinaten: 53° 59′ N, 8° 25′ O53.9833333333338.4166666666667.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 67.
  2. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 88.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, ISBN 3-86070-036-7.

Weblinks[Bearbeiten]