SM U 25

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SM U 25
(vorheriges/nächstesalle U-Boote)
Deutsches ReichDeutsches Reich (Reichskriegsflagge)
Technische Daten
U-Boot Typ: Zweihüllen-Hochsee-Boot
Serie: U 23 – U 26
Bauwerft: Germaniawerft, Kiel
Verdrängung: 669 Tonnen (über Wasser)
864 Tonnen (unter Wasser)
Länge: 64,70 m
Breite: 6,32 m
Tiefgang: 3,45 m
Druckkörper ø: 4,05 m
max. Tauchtiefe: 50 m
Tauchzeit: 85–133 s
Antrieb: Dieselmotoren 1800 PS
E-Maschinen 1200 PS
Geschwindigkeit: 16,7 Knoten (über Wasser)
10,3 Knoten (unter Wasser)
Bewaffnung: 2 Bug- und 2 Heckrohre, 6–10 Torpedos
1–2 x 8,8-cm-Deckgeschütz(e)
Besatzung: 4 Offiziere
31 Mannschaften
Erfolge: 21 versenkte Handelsschiffe
Verbleib: Am 23. Februar 1919 an Frankreich ausgeliefert. 1921–1922 in Cherbourg abgewrackt.

SM U 25 war ein diesel-elektrisches U-Boot der deutschen Kaiserlichen Marine, das im Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam.

Einsätze[Bearbeiten]

U 25 lief am 12. Juli 1913 bei der Germaniawerft in Kiel vom Stapel und wurde am 9. Mai 1914 in Dienst gestellt. Der Indienststellungs-Kommandant des U-Bootes war Otto Wünsche, der das Kommando bis zum 15. September 1915 ausübte. Danach übernahm Alfred Saalwächter das Kommando.

U 25 führte drei Kriegseinsätze durch, bei denen 21 Handelsschiffe der Entente und neutraler Staaten mit einer Gesamttonnage von 14.126 BRT versenkt wurden.[1]

Verbleib[Bearbeiten]

Nach Beendigung des Krieges wurde U 25 am 23. Februar 1919 an Frankreich ausgeliefert und in den Nachkriegsjahren 1921 sowie 1922 in Cherbourg abgewrackt.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 67.
  2. Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, S. 88.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bodo Herzog: Deutsche U-Boote 1906–1966. Erlangen: Karl Müller Verlag, 1993, ISBN 3-86070-036-7.

Weblinks[Bearbeiten]