SQLite
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| SQLite | |
|---|---|
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|
| Entwickler: | Das SQLite-Team |
| Aktuelle Version: | 3.6.16[1] (25. Mai 2009) |
| Betriebssystem: | Microsoft Windows, Mac OS X, GNU/Linux und andere unixoide Systeme |
| Programmiersprache: | C |
| Kategorie: | SQL-Programmbibliothek |
| Lizenz: | Public Domain |
| Deutschsprachig: | nein |
| www.sqlite.org | |
SQLite ist eine Programmbibliothek, die ein relationales Datenbanksystem enthält. Unter anderem unterstützt SQLite Transaktionen, Unterabfragen (subselects), Sichten (views), Trigger und benutzerdefinierte Funktionen. Das System ist vor allem für den Embedded-Einsatz entworfen, daher fehlen Funktionen wie Referentielle Integrität (FOREIGN KEY) oder die Möglichkeit, Objektberechtigungen zu verwalten (GRANT, REVOKE). Für alle wichtigen Programmiersprachen existieren passende Datenbankschnittstellen. Auch ein in der Konsole und in Shell-Skripten verwendbares, einfaches Frontend ist vorhanden.
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[Bearbeiten] Funktionen
Die SQLite-Bibliothek lässt sich direkt in entsprechende Anwendungen integrieren, so dass eine weitere Server-Software nicht benötigt wird. Letzteres ist der entscheidende Unterschied gegenüber anderen Datenbanksystemen. Durch einbinden der Bibliothek wird die Anwendung um Datenbankfunktionalitäten erweitert ohne auf externe Softwarepakete angewiesen zu sein.
SQLite hat einige Besonderheiten gegenüber anderen Datenbanken: Die Bibliothek ist nur wenige hundert Kilobyte groß. Die Datenbanken können verteilt auf mehrere Dateien, bei Bedarf auch in eine einzelne Datei, gespeichert werden, was den Austausch zwischen verschiedenen Systemen, sogar zwischen Systemen mit unterschiedlichen Byte-Reihenfolgen, vereinfacht. Jede Spalte kann Daten beliebiger Typen enthalten, erst zur Laufzeit wird nötigenfalls konvertiert.
Einige in anderen Datenbanken vorhandene Features bietet SQLite nicht: Werden Daten bearbeitet, so ist die komplette Datenbank für Schreiboperationen gesperrt. Der Befehl ALTER TABLE existiert nur mit eingeschränktem Funktionsumfang und erst seit Version 3.2. Abgesehen von den Zugriffsberechtigungen auf das Dateisystem gibt es keine Benutzer- oder Zugriffsberechtigungen für die Datenbank.
SQLite wurde im Jahr 2000 von Richard Hipp entwickelt und ist in C geschrieben. Für andere Programmiersprachen wie C++ und Java gibt es Wrapper, ebenso stehen ODBC- und JDBC-Treiber zur Verfügung. SQLite erzwingt keine Typsicherheit: Fehlerhafte Eingaben werden in der Regel akzeptiert und in Zeichenketten gewandelt.
[Bearbeiten] Verwendung
Eingesetzt wird SQLite unter anderem in Betriebssystemen für Mobiltelefone, wie Symbian OS oder Android[2]. Außerdem nutzt die am 17. Juni 2008 erschienene Version 3 des Mozilla-Firefox-Browsers komplett SQLite – beispielsweise auch für Bookmarks – nachdem schon die Version 2 SQLite für programminterne Datenbanken benutzt hatte. Für diesen Browser und alle anderen Mozilla-basierten Anwendungen gibt es zudem das Addon SQLite Manager, mit dem man die SQLite-Datenbanken der Anwendung, aber auch jede beliebige andere SQLite-Datenbank betrachten, bearbeiten und abfragen kann.[3]
Des Weiteren benutzt der Browser Safari von Apple intern SQLite, sowohl die Desktop- als auch die iPhone-Variante wie auch das E-Mail-Programm Mail von Apple. Innerhalb von Mac OS X wird SQLite auch zur Verwaltung von Cache-Daten wie z.B. die der Software-Aktualisierung eingesetzt.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Microsoft SQL Server Compact – Eingebettetes Datenbanksystem für .NET Anwendungen
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ SQLite Release 3.6.16 On 2009 June 27 (3.6.16). 27. Juni 2009. Abgerufen am 30. Juni 2009.
- ↑ Data Storage – Android Developers. Google. Abgerufen am 28. April 2009. (englisch)
- ↑ SQLite Manager – Firefox Add-ons. Mozilla. Abgerufen am 20. November 2008. (deutsch-englisch)


