SSV Jahn Regensburg
| SSV Jahn Regensburg | |||
| Voller Name | SSV Jahn 2000 Regensburg e.V. (Hauptverein) SSV Jahn 2000 Regensburg GmbH Co. KGaA (Spielbetrieb Profifußball) |
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| Ort | Regensburg, Bayern | ||
| Gegründet | 4. Oktober 1907 (Fußballabteilung des TB Jahn Regensburg) 26. Mai 2000 |
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| Vereinsfarben | rot-weiß | ||
| Stadion | Jahnstadion | ||
| Plätze | 11.800 | ||
| Präsident | Ulrich Weber | ||
| Trainer | Markus Weinzierl | ||
| Homepage | www.ssv-jahn.de | ||
| Liga | 3. Liga | ||
| 2010/11 | 8. Platz | ||
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Der SSV Jahn 2000 Regensburg ist ein Fußballverein aus Regensburg. Die erste Mannschaft spielt in der Saison 2011/12 in der 3. Liga.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
| Ligazugehörigkeit seit 1945 | ||
| Saison | Spielklasse | Liga |
|---|---|---|
| 1945/46 - 1948/49 | Landesliga (Süd-)Bayern | 2° |
| 1949/50 | Oberliga Süd | 1° |
| 1950/51 – 1952/53 | 2. Liga Süd | 2° |
| 1953/54 – 1957/58 | Oberliga Süd | 1° |
| 1958/59 – 1959/60 | 2. Liga Süd | 2° |
| 1960/61 | Oberliga Süd | 1° |
| 1961/62 – 1962/63 | 2. Liga Süd | 2° |
| 1963/64 - 1964/65 | Bayernliga | 3° |
| 1965/66 | Landesliga Mitte | 4° |
| 1966/67 | Bayernliga | 3° |
| 1967/68 – 1973/74 | Regionalliga Süd | 2° |
| 1974/75 | Bayernliga | 3° |
| 1975/76 – 1976/77 | 2. Bundesliga Süd | 2° |
| 1977/78 | Bayernliga | 3° |
| 1978/79 - 1982/83 | Landesliga Mitte | 4° |
| 1983/84 - 1987/88 | Bayernliga | 3° |
| 1988/89 - 1989/90 | Landesliga Mitte | 4° |
| 1990/91 - 1993/94 | Bayernliga | 3° |
| 1994/95 - 1995/96 | Bayernliga | 4° |
| 1996/97 - 1998/99 | Landesliga Mitte | 5° |
| 1999/00 | Bayernliga | 4° |
| 2000/01 - 2002/03 | Regionalliga Süd | 3° |
| 2003/04 | 2. Bundesliga | 2° |
| 2004/05 - 2005/06 | Regionalliga Süd | 3° |
| 2006/07 | Bayernliga | 4° |
| 2007/08 | Regionalliga Süd | 3° |
| seit 2008/09 | 3. Liga | 3° |
[Bearbeiten] Allgemeines und frühere Geschichte
Am 4. Oktober 1907 wurde innerhalb des 1889 gegründeten Turnerbund Jahn Regensburg eine Fußballabteilung ins Leben gerufen, die sich am 28. Februar 1924 im Zuge der „reinlichen Scheidung“ als Sportbund Jahn Regensburg verselbständigte. Seit der Fusion mit dem SV 1889 Regensburg und dem Schwimmverein Regensburg am 24. Mai 1934 lautet der Vereinsname Sport- und Schwimmverein Jahn 1889 Regensburg. Am 26. Mai 2000 gründete die Fußballabteilung den SSV Jahn 2000 Regensburg e. V., dem sich im Sommer 2002 auch die Fußballer der SG Post/Süd Regensburg (Bayernligist 1996–99) anschlossen. Im Jahr 2009 beschloss die Mitgliederversammlung die Ausgliederung der Leistungsmannschaften aus dem Verein in eine Kapitalgesellschaft (SSV Jahn 2000 Regensburg GmbH & Co. KGaA).
In der Zeit von 1927–35 und 1937–45 war der SSV Jahn Regensburg in der Bezirksklasse bzw. ab 1933 der Gauliga Bayern erstklassig. Das erfolgreichste Jahr erlebte der Verein 1930, als man in der Trostrunde zur deutschen Meisterschaft den 1. FC Nürnberg mit 3:0 besiegte. Bei diesem Spiel entdeckte Reichstrainer Otto Nerz den Regensburger Torwart Hans Jakob für die Nationalmannschaft. Er bestritt bis 1939 38 Länderspiele, darunter das Spiel um den 3. Platz bei der WM 1934 gegen Österreich am 7. Juni 1934 in Neapel. Jakob ist bis heute der einzige deutsche Nationalspieler des SSV.
Nach dem Zweiten Weltkrieg pendelte SSV Jahn Regensburg zwischen Oberliga und II. Division. In den Jahren 1949/50, 1953–58 und 1960/61 gehörte der Jahn jeweils der höchsten Spielklasse an. Von 1954 bis 1957 übernahm die österreichische Fußballerlegende Josef "Pepi" Uridil das als Nachfolger seines Landsmannes Franz "Bimbo" Binders das Traineramt bei SSV Jahn Regensburg.
Die beste Platzierung war Rang sechs im Jahr 1954. Später war die Mannschaft 1967–74 (Regionalliga Süd), 1975–77 (Zweite Bundesliga Süd) und 2003/04 (eingleisige Zweite Bundesliga) jeweils zweitklassig.
[Bearbeiten] 1996 bis heute
Als der Jahn im Jahr 1996 bis in die Landesliga abgestiegen war, sah es so aus, als wäre der Verein zukünftig nur mehr die Nummer Zwei im Regensburger Fußball – hinter dem Bayernligisten SG Post/Süd Regensburg. Nach der Verpflichtung des Trainers Karsten Wettberg gelang mit zehn Siegen in Folge im Jahr 1999 wieder der Aufstieg in die Bayernliga wo Jahn als sogleich Meister wurde. Nach vier Relegationsspiele gegen SV Sandhausen und FSV Frankfurt stieg Jahn in der Regionalliga Süd auf.
In ihrer ersten Regionalliga-Saison erreichten die Regensburger trotz mehrerer Ausfälle von Leistungsträgern den Klassenerhalt. Trainer Wettberg wurde jedoch im Saisonverlauf durch den Mannheimer Günter Sebert ersetzt. Innerhalb von zwei Spielzeiten wurde unter ihm der Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft womit Jahn zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren wieder im Profifußball spielte. Doch bereits zu Beginn der Zweitligasaison 2003/2004 gab es einen größeren Umbruch im Jahnteam: Trainer und beinahe das gesamte Aufstiegsteam wurden ausgewechselt. Für Erfolgstrainer Sebert kam der zuvor bei den Sportfreunden Siegen angestellte Ingo Peter – Grund dafür waren zu hohe Gehaltsforderungen Seberts. Mit mehr als siebzehn Neuzugängen zu Beginn der Saison und vier weiteren in der Winterpause wuchs der Kader auf insgesamt 31 Spieler (gezählt wurden Spieler mit mindestens einem Saisoneinsatz). Da der Jahn im November lediglich 3 Siege, 4 Unentschieden und 5 Niederlagen verbuchen konnte, wurde Ingo Peter entlassen. Für ihn kam der Trainer der Jahn-Amateure, Günter Brandl. Indes lief es im DFB-Pokal besser für die Oberpfälzer: Einem überzeugenden 2:1 gegen den damaligen Bundesligisten VfL Bochum folgte ein mäßiges 2:1 n. V. gegen die SSVg. Velbert. Im Achtelfinale verlor man allerdings gegen den MSV Duisburg nach einer 3:1- Führung noch im Elfmeterschießen. Nach zwei überzeugenden 3:0-Siegen gegen LR Ahlen und dem Karlsruher SC wurde Brandl fest verpflichtet. Bis zum 27. Spieltag sah es so aus, als könnte der Jahn den Klassenerhalt erreichen. Hier gewann man gegen den haushohen Favoriten 1. FC Nürnberg im heimischen Jahnstadion mit 2:1. Da aus den letzten sieben Spielen allerdings nur 3 von 21 möglichen Punkten geholt wurden, stieg der Jahn wieder in die Regionalliga ab. Man kündigte den Vertrag mit Günter Brandl.
In der nächsten Saison erfuhr der Jahn große Medienaufmerksamkeit, als der Ex-Nationalspieler Mario Basler als Teammanager und der Ex-Profi Dariusz Pasieka als Co-Trainer verpflichtet wurden. Es war Baslers erste Anstellung als Trainer, in der er die schwierige Aufgabe hatte, ein komplett neues Team aufzubauen, da von den Zweitligaspielern nur drei geblieben waren. Ende Mai 2005 stand der Jahn, der den Abstieg aus der Zweite Bundesliga auf finanzieller Ebene nur schwer kompensieren konnte, vor dem Aus, da das bisherige Präsidium bei der Mitgliederversammlung nicht entlastet wurde. Ein Insolvenzverfahren wurde eingeleitet und es drohte der Zwangsabstieg in die Bayernliga. Trotz dieser Vorkommnisse abseits des Platzes konnte der Jahn auf sportlicher Ebene überzeugen und erlangte den achten Platz. Höhepunkt der Saison war der letzte Spieltag, als man beim Rivalen FC Augsburg durch zwei Tore in den letzten fünf Minuten einen 0:1-Rückstand zu einem 2:1-Erfolg drehte. Aufgrund dieser Niederlage mussten die Schwaben den Sportfreunden Siegen und den Offenbacher Kickers den Vortritt im Aufstieg lassen. Dies ist mit einer der Hauptgründe für die schwelende Rivalität zwischen den Fanlagern beider Vereine.
Auf einer offiziellen Pressekonferenz wurde am 10. Juni 2005 verkündet, dass die Stadt Regensburg und ein Sponsor es ermöglichen, das fehlende Geld für eine Bürgschaft aufzubringen. Somit konnte die Insolvenz abgewendet und der Verbleib in der Regionalliga gesichert werden. Das bisherige Präsidium zog anschließend die Konsequenzen und trat zum Großteil zurück. Der neu gewählte Vorstand bestand u. a. aus dem Sportmanager Jenö Rauch, Präsident Franz Nerb und seinem Stellvertreter Gerhard Süß, der vor dem Insolvenzverfahren die Aktion „Rettet den Jahn“ gestartet hat, um Geld für den bedrohten Sportverein einzutreiben.
In der kommenden Regionalliga-Saison konnte das Jahnteam in den ersten sieben Spielen keinen Sieg erzielen. Basler wurde am 19. September 2005 durch seinen Co-Trainer Pasieka ersetzt. Am 7. April 2006 trat überraschend der Großteil des gerade neun Monate alten Vorstands bis auf den Präsidenten Franz Nerb zurück, nachdem es Streitigkeiten um die sportliche Kompetenz im Verein gegeben hatte. Nerb hatte unter Rücktrittsdrohungen eine sportliche Vollmacht gefordert, mit der der Vorstand jedoch nicht einverstanden war. Obwohl Nerb zu Beginn seiner Amtszeit beteuert hatte, sich aufgrund mangelnder Fachkenntnisse nicht in das sportliche Geschäft einzumischen und sich nur um die wirtschaftlichen Belange des Vereins zu kümmern, hatte er eine sportliche Vollmacht gefordert, die es ihm ermöglichen hätte können, bis in den alltäglichen Trainingsbetrieb einzugreifen. Nach dem Rücktritt baute Nerb einen „schlanken“ Vorstand auf, dem nur mehr Jenö Rauch und der Ex-Jahnspieler Horst Eberl angehörten.
Gleichzeitig lief es auch im Sportlichen nicht optimal: Am 27. Spieltag wurde Trainer Dariusz Pasieka nach knapp siebenmonatiger Amtszeit entlassen und der Ex-Bundesligaspieler Günter Güttler engagiert. Der Jahn stand zu diesem Zeitpunkt auf Tabellenplatz 15 und befand sich in akuter Abstiegsgefahr. Güttler konnte den Abstieg jedoch nicht mehr aufhalten: Durch die 0:2-Niederlage gegen den VfR Aalen am 20. Mai 2006 musste der Verein den Abstieg in die viertklassige Bayernliga hinnehmen. Da die zweite Mannschaft in ebendieser Liga spielte, musste sie in die Landesliga absteigen. Zum Ende der Saison wurde auch der Vertrag mit Sportmanager Jenö Rauch beendet; die Führungsspitze des Vereins bestand nun aus dem Präsidenten Franz Nerb und dem sportlichen Leiter Horst Eberl.
Für die darauffolgende Saison wurde mit 1,2 Millionen Euro der höchste Etat in der Bayernliga veranschlagt, um den sofortigen Wiederaufstieg zu ermöglichen. Die Saison verlief nach Plan: Mit 44 Punkten wurde man im Dezember Wintermeister und mit dem 4:0 gegen 1. FC Nürnberg II konnte man vorzeitig die Bayernliga-Meisterschaft perfekt machen. Die finanzielle Lage des Vereins war bis zu diesem Zeitpunkt immer noch angespannt: Präsident Franz Nerb musste im April 2007 zugeben, aufgrund noch ausstehender Sponsorengelder mit den Gehaltszahlungen zwei Monate im Rückstand zu sein. Durch die vorzeitige Meisterschaft wurden diese Gelder jedoch ausgezahlt und die Spieler erhielten ihr Gehalt wieder. Somit war auch der Weg für die Regionalliga-Lizenz geebnet. In der Saison 2007/08 spielte der Jahn somit wieder in der Regionalliga Süd. Das Saisonziel lautete: Qualifikation für die kommende 3. Profiliga.
Die zur Vorsaison kaum veränderte Mannschaft startete überraschend gut in die Regionalliga-Saison. Nach acht Spieltagen stand man mit sieben Siegen und einem Unentschieden auf dem ersten Tabellenplatz. Doch der Gipfelsturm - infolgedessen im weiteren Umfeld des Vereins gar der sofortige Durchmarsch in die 2. Liga gefordert wurde - wurde gestoppt. Die folgenden sieben Spiele blieb der Jahn sieglos und rutschte auf Tabellenplatz fünf ab. Zu der sportlichen Achterbahnfahrt gesellte sich noch ein weiteres Problem: Präsident Franz Nerb kündigte an, in der kommenden Saison nicht mehr als Präsident zu kandidieren. Nach etlichen Wochen und vielen Gerüchten, wie es wohl mit dem Verein weitergehen würde, nahm Nerb jedoch seinen Entschluss wieder zurück und wurde - aufgrund fehlender Gegenkandidaten - als Präsident bestätigt. Die Rückrunde verlief mit fünf Siegen, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen sehr durchwachsen, doch am Ende konnte sich der SSV auf dem neunten Platz behaupten und qualifizierte sich somit für die 3. Profiliga.
Zu Beginn von 2008/2009 trennte sich der Verein vom zweimaligen Aufstiegstrainer Günter Güttler, der ohne das Wissen der Vereinsführung einen Vertrag beim Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen bis 2010 unterschrieben hatte. Da Güttler noch einen laufenden Vertrag in Regensburg hatte, musste man einen Anwalt bemühen, um den Vertrag aufzulösen. Für ihn wurde der Regensburger Thomas Kristl verpflichtet, der zuvor den Landesligisten FC Amberg trainierte. Nach 16 Spieltagen stand man mit 12 Punkten auf einem Abstiegsplatz, was das Präsidium dazu veranlasste, Kristl durch den ehemaligen Jahnspieler Markus Weinzierl zu ersetzen.
Größere Unannehmlichkeiten mit dem örtlichen Stromanbieter Rewag und die schlechte finanzielle Lage des Vereins sowie fehlende Rückendeckung durch den Förderverein machte Präsident Franz Nerb zur Ursache für seinen Rücktritt zum Saisonende, welchen er Anfang April ankündigte. Sein Nachfolger wurde zum 1. Juli 2009 der bisherige Vizepräsident Manfred Kraml.[1]
Am 9. Juni 2010 erhielt der SSV Jahn die Lizenz für die Drittligasaison 2010/2011. In der Saison 2009/10 konnte der Verein den Bayerischen Toto-Pokal gewinnen und nahm daher in der Spielzeit 2010/11 am DFB-Pokal teil, wo man in der ersten Hauptrunde auf den Zweitligisten Arminia Bielefeld traf und sich dem Favoriten erst im Elfmeterschießen mit 5:6 geschlagen geben musste. Die Saison 2010/11 beendete der Jahn auf Platz 8, was die erfolgreichste Drittligasaison bisher war. Das Besondere war, dass man nur drei Heimspiele gewinnen konnte, damit drittschlechteste Heimmannschaft. Dagegen standen zehn Auswärtssiege und die drittbeste Auswärtsmannschaft. Die Differenz von 18 Punkten zwischen Heim- und Auswärtspunkten ist neuer Rekord im deutschen Profifußball. Am 18. Mai 2011 konnte der SSV Jahn Regensburg den Toto-Pokal mit einem 2:1 Sieg in Burghausen verteidigen und startete somit in der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/12, wo er gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach mit 1:3 unterlag.
[Bearbeiten] Der SSV Jahn im DFB-Pokal
Der SSV Jahn Regensburg konnte sich bereits 16 Mal für den DFB-Pokal qualifizieren. Insgesamt spielte der Jahn 22 Spiele im Pokal, Jahn Regensburg II war einmal (2004/05) für die erste Hauptrunde qualifiziert. Vier Mal überstand der SSV dabei die erste Runde, zwei Mal gelang der Sprung ins Achtelfinale – 1970 und 2004. Die SG Post/Süd Regensburg, die sich 2002 dem Jahn anschloss, nahm zwei Mal am DFB-Pokal teil. 1981/82 unterlag man (noch als SV Post Regensburg) in Berlin bei Tennis Borussia mit 3:4, 1998/99 schied man zu Hause mit 0:2 gegen Hertha BSC Berlin aus.
| Spielzeit | Spieltag/Runde | Datum | Paarung | Ergebnis | Zuschauer |
|---|---|---|---|---|---|
| 1941 | 1. Hauptrunde | 12. Juli 1941 | SSV Jahn: TSV 1860 München | 2:6 | ? |
| 1952/53 | 1. Hauptrunde | 18. August 1952 | RW Essen: SSV Jahn | 5:0 | ? |
| 1954/55 | 1. Hauptrunde | 15. August 1954 | SSV Jahn: Schalke 04 | 1:1 n. V. | 15.000 |
| Wiederholungsspiel | 22. August 1954 | Schalke 04: SSV Jahn | 6:4 | 8.000 | |
| 1967/68 | 1. Hauptrunde | 27. Januar 1968 | SSV Jahn: Bayern München | 1:4 n. V. | 25.000 |
| 1968/69 | 1. Hauptrunde | 5. Januar 1969 | SSV Jahn: Alemannia Aachen | 0:1 | ? |
| 1969/70 | 1. Hauptrunde | 3. Januar 1970 | SSV Jahn: Eintracht Braunschweig | 1:0 | 14.000 |
| Achtelfinale | 29. Juli 1970 | Bayern München: SSV Jahn | 4:0 | ? | |
| 1976/77 | 1. Hauptrunde | 6. August 1976 | SSV Jahn: VfR Heilbronn | 3:1 | ? |
| 2. Hauptrunde | 16. Oktober 1976 | SSV Jahn: Fortuna Köln | 1:2 n. V. | ? | |
| 1977/78 | 1. Hauptrunde | 29. Juli 1977 | FV Würzburg 04: SSV Jahn | 1:0 | ? |
| 1992/93 | 1. Hauptrunde | 19. August 1992 | SSV Jahn: VfB Lübeck | 2:1 | 1.500 |
| 2. Hauptrunde | 12. September 1992 | SpVgg Plattling: SSV Jahn | 2:1 | ? | |
| 2001/02 | 1. Hauptrunde | 26. August 2001 | SSV Jahn: Bayer 04 Leverkusen | 0:3 | 10.500 |
| 2002/03 | 1. Hauptrunde | 31. August 2002 | SSV Jahn: LR Ahlen | 1:2 | 5.000 |
| 2003/04 | 1. Hauptrunde | 30. August 2003 | SSV Jahn: VfL Bochum | 2:1 | 7.000 |
| 2. Hauptrunde | 29. Oktober 2003 | SSVg. Velbert: SSV Jahn | 1:2 n. V. | 3.500 | |
| Achtelfinale | 2. Dezember 2003 | SSV Jahn: MSV Duisburg | 3:3 n. V./2:4 i. E. | 8.500 | |
| 2004/05 | 1. Hauptrunde | 20. August 2004 | SSV Jahn II: SpVgg Unterhaching | 1:3 | 1.050 |
| 1. Hauptrunde | 21. August 2004 | SSV Jahn: Werder Bremen | 0:2 | 10.700 | |
| 2005/06 | 1. Hauptrunde | 20. August 2005 | SSV Jahn: Alemannia Aachen | 1:3 n. V. | 4.500 |
| 2010/11 | 1. Hauptrunde | 13. August 2010 | SSV Jahn: Arminia Bielefeld | 1:1 n. V./6:7 i. E. | 5.212 |
| 2011/12 | 1. Hauptrunde | 29. Juli 2011 | SSV Jahn: Borussia Mönchengladbach | 1:3 | 10.388 |
[Bearbeiten] Drittligakader 2011/12
| Kader Saison 2011/12 | |||||||
| Nr. | Spieler | Nat. | Geburtsdatum | beim SSV seit | letzter Verein | ||
| Torhüter | |||||||
| 1 | Michael Hofmann | 3. November 1972 | 2010 | TSV 1860 München | |||
| 33 | Patrick Wiegers | 19. April 1990 | 2008 | SpVgg GW Deggendorf | |||
| 40 | Björn Bussmann | 18. März 1991 | 2012 | TSV 1860 München | |||
| Abwehr | |||||||
| 2 | Stefan Binder | 12. Oktober 1978 | 2007 | Sportfreunde Siegen | |||
| 3 | Ronny Philp | 28. Januar 1989 | 2011 | SpVgg Greuther Fürth II | |||
| 5 | Mersad Selimbegović | 29. April 1982 | 2006 | FK Željezničar Sarajevo | |||
| 6 | André Laurito | 24. November 1983 | 2010 | 1. FC Eintracht Bamberg | |||
| 22 | Mario Neunaber | 17. März 1982 | 2011 | Hessen Kassel | |||
| 28 | Sebastian Nachreiner | 23. November 1988 | 2010 | FC Dingolfing | |||
| 38 | Philipp Ziereis | 14. März 1993 | 2007 | SV Schwarzenhofen | |||
| Mittelfeld | |||||||
| 4 | Yusuf Emre Kasal | 20. Mai 1988 | 2011 | VfR Mannheim | |||
| 8 | Tobias Schlauderer | 12. Februar 1984 | 2008 | FC Ingolstadt 04 | |||
| 10 | Mahmut Temür | 8. Oktober 1989 | 2010 | 1. FC Köln | |||
| 12 | Selçuk Alibaz | 3. Dezember 1989 | 01/11 | SC Paderborn | |||
| 17 | Oliver Hein | 22. März 1990 | 2007 | FC Dingolfing | |||
| 19 | Tim Erfen | 22. Oktober 1982 | 2009 | Wuppertaler SV | |||
| 20 | Romain Dedola | 2. Januar 1989 | 2012 | FC Ingolstadt 04 | |||
| 23 | Martin Zurawsky | 12. August 1990 | 2008 | SV Askania Schipkau | |||
| 29 | Christian Bickel | 27. Januar 1991 | 2012 | SC Freiburg | |||
| Angriff | |||||||
| 7 | Tobias Schweinsteiger |
12. März 1982 | 2010 | SpVgg Unterhaching | |||
| 9 | Sebastian Hofmann | 12. September 1983 | 2011 | FC Ingolstadt 04 | |||
| 11 | Michael Klauß | 20. April 1987 | 2010 | VfB Stuttgart | |||
| 13 | Jim-Patrick Müller | 4. August 1989 | 2011 | SpVgg Greuther Fürth II | |||
| 14 | Thiemo-Jérôme Kialka | 12. Januar 1989 | 2012 | 1. FC Köln | |||
| 21 | Thomas Kurz | 3. April 1988 | 2011 | FC Bayern München II | |||
| 35 | Ruben Popa | 22. März 1989 | 2009 | FC Schweitenkirchen | |||
| 36 | Jürgen Schmid | 13. Februar 1982 | 01/09 | SV Sandhausen | |||
[Bearbeiten] Wechsel zur Saison 2011/12
(Stand: 1. Februar 2012)
[Bearbeiten] Trainer
[Bearbeiten] Aktueller Trainer- und Betreuerstab
| Name | Funktion |
|---|---|
| Trainer | |
| Co-Trainer | |
| Torwarttrainer | |
| Sportlicher Leiter | |
| Teamkoordinator | |
| Mannschaftsarzt | |
| Physiotherapeut | |
| Physiotherapeut |
[Bearbeiten] Frühere Trainer
| Name | von | bis | Nationalität |
|---|---|---|---|
| Markus Weinzierl | 24. November 2008 | - - - | |
| Thomas Kristl | 24. Juni 2008 | 24. November 2008 | |
| Günter Güttler | 7. April 2006 | 19. Juni 2008 | |
| Dariusz Pasieka | 19. September 2005 | 7. April 2006 | |
| Mario Basler | 2004 | 19. September 2005 | |
| Günter Brandl | 17. November 2003 | 2004 | |
| Ingo Peter | 2003 | 17. November 2003 | |
| Günter Sebert | 2001 | 2003 | |
| Karsten Wettberg | 1999 | 2001 | |
| Roland Seitz | 1998 | 1998 | |
| Günter Brandl | 1998 | 1998 | |
| Josef Schuderer | 1996 | 1998 | |
| Josef Biederer | 1996 | 1996 | |
| Walter Schwabenbauer | 1995 | 1996 | |
| Josef Beller | 1994 | 1995 | |
| Hans Meichl | 1994 | 1994 | |
| Alfred Schmidt | 1993 | 1994 | |
| Klaus Täuber | 1992 | 1993 | |
| Karsten Wettberg | 1992 | 1992 | |
| Alfred Schmidt | 1990 | 1992 | |
| Josef Schuderer | 1989 | 1990 |
[Bearbeiten] Stadion
- siehe Hauptartikel: Jahnstadion
Der SSV trägt seit 1926 seine Heimspiele im Regensburger Jahnstadion aus. Mit 9774 Stehplätzen und 950 überdachten Sitzplätzen ist es das größte Stadion in Regensburg.
Nachdem der Jahn in der Saison 2003/2004 in der 2. Bundesliga spielte, hatte man bereits Pläne für ein neues Stadion aufgestellt, die den Innsbrucker Tivoli zum Vorbild hatten. Am Anfang der Saison 2007/2008 wurde die Stadiondiskussion in Regensburg neu entfacht, da der Jahn nach acht Spieltagen sieben Siege und ein Unentschieden aufweisen konnte und somit überraschend gut in die neue Spielzeit gestartet war. Die führenden Parteien der Stadt lobten in der Folgezeit ein neues Fußballstadion für die Region aus, wobei sie allerdings klar stellten, dass die Qualifikation für die 3. Profiliga Pflicht sei. Nach dem Erreichen dieses Ziels hielt sich die Stadt mit konkreten Plänen bisher noch zurück.
Am 28. Juli 2011 beschloss der Regensburger Stadtrat nach langen Gesprächen und Verhandlungen zwischen Verein und Stadt den Bau eines neuen Stadions. Es soll spätestens bis 2013 oder 2014 südlich der A3 an der Anschlussstelle Regensburg-Klinikum entstehen.
[Bearbeiten] Fans
[Bearbeiten] Fanszene
Die Fanszene des SSV Jahn organisierte sich zum neuen Jahrtausend neu. Die Ultras Regensburg, der größte Kern der ultraorientierten Szene waren anfangs als Sektion im Fanclub Ratisbona Fanatica '01 installiert. Nach und nach wurden die Ultras jedoch größer als RF und spalteten sich ab. Sie sind heute die Hauptgruppe der Regensburger Ultrá-Bewegung, neben einigen wenigen kleinen.
Anders als die meisten Fanblocks liegt der Regensburger Fanblock nicht in einer Kurve, sondern auf der Gegengerade am „Turm“. Dort sind die Stehplätze vor dem Bauwerk, das eine Uhr und eine Spielstand-Anzeige enthält, die Heimat der Fans.
[Bearbeiten] Rivalitäten und Fanfreundschaften
Die Fans des SSV Jahn verbinden mit den Fans des SV Wacker Burghausen eine große Fanrivalität. Aufgrund der geographischen Nähe und dem häufigen Aufeinandertreffen in den letzten Jahren ist das Ostbayern-Derby zur Ermittlung der Nummer 1 in Ostbayern das Highlight der Fans in jeder Saison. Die Brisanz dieses Spiels zieht immer viele Zuschauer in die Stadien. Momentan sind die beiden Teams in der 3. Liga Gegner.
Die Ultras Regensburg haben national eine Fanfreundschaft zu den Blauen Bombern, einer Ultrá-Gruppe der Stuttgarter Kickers.
[Bearbeiten] Jugendarbeit/Amateure
Der SSV Jahn betrieb lange Zeit ein eigenes Sportinternat, welches allerdings in der Spielzeit 2007/08 aus finanziellen Gründen geschlossen werden musste. Die größten Erfolge konnte man feiern, als die A-Junioren zur Saison 2005/06 erstmals in der U-19-Bundesliga spielen konnte, und als die zweite Mannschaft 2001/02 in die Bayernliga aufstieg. Letztere hielt sich in dieser Spielklasse bis zum Jahr 2006, in dem sie nur deshalb in die Landesliga absteigen mussten, weil die erste Mannschaft aus der Regionalliga abgestiegen war. Bis dahin waren sie mit konstanten Leistungen in vier Saisons im Tabellenmittelfeld gestanden.
Nachdem die Position des Marketing-Leiters besetzt wurde, wurde die Fußballschule SSV Jahn Regensburg ins Leben gerufen. Sie wird regelmäßig in den Oster-, Pfingst-, Sommer- und Herbstferien für Kinder von 6 - 14 Jahren stattfinden. Das erste Camp fand in den Pfingstferien 2011 statt.
[Bearbeiten] Bekannte Spieler
Dies ist eine Liste von bekannten Spielern, die beim SSV gespielt haben und mittlerweile bei anderen Vereinen spielen oder ihre Karriere beendet haben.
[Bearbeiten] Bekannte Trainer
- Franz "Bimbo" Binders, 1952-54, österreichischer Nationalspieler
- Josef "Pepi" Uridil, 1954-57, österreichischer Nationalspieler
- Alfred „Aki“ Schmidt , 1968-70, 73-75, 90-92, 93-94, deutscher Nationalspieler, Europapokalsieger 1966 mit Bor. Dortmund
- Karsten Wettberg, 1999-2001
- Günter Sebert, 2001-03, Rekordspieler des SV Waldhof Mannheim
- Mario Basler, 2004-06, deutscher Nationalspieler
[Bearbeiten] Jahrhundertelf
|
Peter Stokowy
Hans Meichel
Josef Hubeny
Alfred Popp
Michael Fersch
|
| Jahn Regensburg Jahrhundertelf |
| Trainer: Alfred "Aki" Schmidt |
Von 26. August bis 29. September 2007 suchten www.jahn1907.de und das Jahn Journal im Rahmen einer Umfrage zum 100. Geburtstag des SSV Jahn die Jahn-Elf und den Jahn-Trainer des Jahrhunderts.
- Tor
- Hans Jakob: 1926 bis 1942 - Jahns einziger Nationalspieler. Teilnehmer der WM 1934 (Platz 3).
- Abwehr
- Johann "Hans" Meichel: 1966 bis 1977 - Bestritt 73 Zweitligaspiele für den Jahn. Später Trainer.
- Peter Stokowy: 1967 bis 1978 - Bestritt 18 Spiele für den Jahn in der 2. Bundesliga.
- Dennis Grassow: 2006 bis 2009 - Führte den Jahn als Kapitän von der Bayernliga in die 3. Liga.
- Mittelfeld
- Alfred Kohlhäufl: 1967 bis 1969 und 1970 bis 1973 - Kam als Deutscher Meister mit dem TSV 1860 München zum Jahn. Später auch Trainer.
- Harry Gfreiter: 2000 bis 2007 - Jahn-Urgestein, Publikumsliebling. Spielte für den Jahn sowohl 2. Bundesliga als auch Bayernliga; blieb nach seiner Karriere dem Verein treu. Ist heute Teamkoordinator.
- Alfred Popp: 1941 bis 1958.
- Michael Fersch: 1998 bis 2002.
- Angriff
- Gerd Faltermeier: 1963 bis 1972 - Erfolgreicher Jahnstürmer. Im März 1971 erstes "Tor des Monats" der Geschichte.
- Manfred Ritschel: 1968 bis 1970 - Bewarb sich mit tollen Leistungen beim Jahn, in dessen erfolgreichster Zeit, für die Bundesliga und wurde später Kickers Offenbach und Nationalspieler.
- Josef Hubeny: 1946 bis 1958 - durch einem Schuss von ihm in einem legendären Spiel gegen den Karlsruher SC brach das Tor der Karlsruher zusammen.
- Trainer
- Alfred "Aki" Schmidt: 1968 bis 1970, 1973 bis 1975, 1990 bis 1992, 1993 bis 1994 - Erfolgreichster Trainer. Klopfte mit dem Jahn 1969 am Tor zur Bundesliga, führte ihn nach Einführung der 2. Bundesliga in diese Klasse und etablierte den Jahn nach dem Fall in die Viertklassigkeit wieder in der Bayernliga.
[Bearbeiten] Sponsoren seit 2000
[Bearbeiten] Ausrüster
[Bearbeiten] Trikotsponsoren
- 2006–08 rhino’s energy drink (Energiedrink)
[Bearbeiten] Literatur
- Gerd Otto, Wolfgang Otto: Träume, Tränen und Triumphe - 100 Jahre Jahn-Fußball. Forum-Verlag Dr. Wolfgang Otto, ISBN 978-3-00-023271-8.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Manfred Kraml wird neuer Präsident beim Jahn Regensburg, www.tvaktuell.com, 7. Mai 2009, 09:45 Uhr
- ↑ Thiemo-Jerome Kialka unterschreibt beim SSV Jahn und wechselt vom Bundesligisten 1. FC Köln nach Regensburg, ssv-jahn.de, 17. Januar 2012
- ↑ Tim Erfen kehrt zum Jahn zurück!
- ↑ Bickel kommt vom SC Freiburg
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Vereinshomepage des SSV Jahn Regensburg
- Homepage eines Hobby-Historikers
- Fußballschule SSV Jahn Regensburg
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