SV Meppen
| SV Meppen | |||
| Voller Name | Sportverein Meppen 1912 e. V. | ||
| Ort | Meppen-Neustadt | ||
| Gegründet | 29. November 1912 | ||
| Vereinsfarben | Blau-Weiß | ||
| Stadion | MEP-Arena | ||
| Plätze | 16.500 | ||
| Präsident | Vorstandsvorsitzender |
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| Trainer | |||
| Homepage | www.svmeppen.de | ||
| Liga | Regionalliga Nord | ||
| 2010/11 | 1. Platz (Oberliga Niedersachsen) | ||
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Der SV Meppen (vollständiger Name: Sportverein Meppen 1912 e. V.) ist ein Fußballverein aus Meppen. Der im Jahre 1912 gegründete Verein hat etwa 1.000 Mitglieder. Die Vereinsfarben sind blau und weiß.
Die erste Herrenmannschaft wurde in der Saison 2010/2011 Meister der fünftklassigen Oberliga Niedersachsen und schaffte damit den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Zwischen 1987 und 1998 spielte die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga. Damit ist der SV Meppen der erfolgreichste Fußballverein des Emslandes.
Ende 2010 hat sich die erste Frauenmannschaft des SV Victoria Gersten dem SV Meppen angeschlossen und wird ab der Saison 2011/12 als SV Meppen in der 2. Bundesliga Nord antreten.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
→ Hauptartikel: Saisonbilanzen des SV Meppen
[Bearbeiten] Frühe Jahre (1912 bis 1957)
Der heutige SV Meppen geht auf den am 29. November 1912 von Gymnasiasten gegründeten Fußballclub Amisia Meppen zurück. Am 8. Februar 1920 fusionierte die Amisia mit dem ebenfalls 1912 gegründeten MTV Meppen und der paramilitärischen[1] Jugendgruppe Gruppe Jungdeutschland Meppen[2] zum Turn- und Sportverein Meppen 1912. Im Rahmen der reinlichen Scheidung kam es im April 1922 zur Spaltung des Vereins. Die Fußballer gründeten den SV Meppen, während die restlichen Abteilungen den TV 1912 Meppen gründeten.
In den ersten Jahren spielten die Fußballer auf der „Schülerwiese“, bevor der Verein im Jahre 1924 den Sportplatz Lathener Straße bezog. Sportlich spielten die Meppener bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nur auf lokaler Ebene eine Rolle. Das Emsland galt als fußballerische Diaspora und stand im Schatten der Vereine aus Osnabrück.[1] In den 1920er und 1930er Jahren gehörte der Verein zeitweise dem Westdeutschen Spiel-Verband, zeitweise dem Norddeutschen Fußball-Verband an.[3]
Nach dem Krieg machte eine mit zahlreichen Polen verstärkte Mannschaft den Verein in der Region bekannt. Nach einer Serie von 35 Spielen in Folge ohne Niederlage qualifizierte sich der SV Meppen 1947 für die neu eingeführte Landesliga Weser/Ems. Zwar wurde das entscheidende Qualifikationsspiel gegen Stern Emden mit 1:2 verloren, jedoch profitierten die Meppener davon, dass der qualifizierte TuS Lengerich in den westfälischen Spielbetrieb wechselte.[1]
Zwei Jahre konnte sich der SV Meppen in der Landesliga halten, bevor 1949 der Abstieg in die drittklassige Amateurliga Delmenhorst hingenommen werden musste. 1952 konnte die Amateurliga nur durch einen Sieg im Entscheidungsspiel gegen den TuS Haste 01 gehalten werden, ehe zwei Jahre später der Gang in die Bezirksliga Emsland erfolgte. Zwischenzeitlich wurde Union Meppen die sportliche Nummer eins der Stadt. Im Jahre 1957 wurde der SVM Meister der Bezirksliga Emsland und schaffte dadurch den Aufstieg in die Amateurliga Osnabrück/Emsland.
[Bearbeiten] Weg in die Regionalliga (1957 bis 1970)
| Saison | Liga | Level | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 57/58 | AL Niedersachsen VIII | III | 6 | 69:48 | 30:24 |
| 58/59 | AL Niedersachsen VIII | III | 4 | 76:47 | 33:23 |
| 59/60 | AL Niedersachsen VIII | III | 5 | 68:62 | 30:24 |
| 60/61 | AL Niedersachsen VIII | III | 1 | 96:46 | 48:12 |
| 61/62 | AOL Niedersachsen-West | II | 14 | 74:84 | 26-34 |
| 62/63 | AOL Niedersachsen-West | II | 6 | 65:34 | 38-22 |
| 63/64 | AOL Niedersachsen-West | II | 2 | 85:32 | 42-14 |
| 64/65 | AL Niedersachsen-West | III | 7 | 64:49 | 40-28 |
| 65/66 | AL Niedersachsen-West | III | 9 | 68:73 | 33-35 |
| 66/67 | AL Niedersachsen-West | III | 13 | 59:72 | 25-35 |
| 67/68 | AL Niedersachsen-West | III | 1 | 62:44 | 40-20 |
| 68/69 | AL Niedersachsen-West | III | 8 | 58:42 | 33-27 |
| 69/70 | AL Niedersachsen-West | III | 5 | 79:51 | 38-22 |
| AL = Amateurliga AOL = Amateuroberliga |
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Sportlich konnten sich die Meppener schnell in der Liga etablieren und belegten stets einstellige Tabellenplätze. In der Saison 1960/61 wurde der SVM nach einem langen Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TuS Lingen mit einem Punkt Vorsprung Meister der Amateurliga. Die anschließende Aufstiegsrunde wurde erfolgreich absolviert. Höhepunkt war ein 11:0-Sieg am 18. Juni 1961 gegen den TuS Heidkrug, bei dem Stürmer Gerd Sand sechs Tore erzielte.[3] Auch eine Klasse höher erwies sich Sand als treffsicher und war mit 33 Saisontoren maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt.[1]
Vom VfL Germania Leer wechselte Trainer Horst Witzler nach Meppen, unter dessen Regie es in den nächsten zwei Jahren sportlich aufwärts ging. In der Saison 1963/64 feierten die Meppener den Staffelsieg in der Amateuroberliga West. Im Entscheidungsspiel um den Staffelsieg konnte sich der SVM gegen Olympia Wilhelmshaven mit 1:0 durchsetzen. Das Spiel fand im Oldenburger Stadion Donnerschwee statt. Es folgten die Endspiele um die Niedersachsenmeisterschaft gegen die Amateure von Hannover 96. Trotz eines 3:1-Erfolgs im Hinspiel verloren die Meppener den Titel durch eine 1:5-Niederlage in Hannover. Der Aufstieg in die Regionalliga Nord wurde als Gruppendritter der Aufstiegsrunde verpasst. Der einzige Sieg der Runde war ein spektakulärer 6:5-Erfolg bei Leu Braunschweig.[1]
In den folgenden Jahren rutschte der Verein in der nun eingleisigen Amateurliga Niedersachsen ins Mittelmaß zurück. Mit dem ehemaligen Amateur-Nationalspieler Hermann Michel, der 1967 das Traineramt übernahm, kehrte der Erfolg zurück. Gleich in seiner ersten Saison führte Michel seine Mannschaft zur Niedersachsenmeisterschaft. Die Mannschaft scheiterte jedoch erneut in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga.
1970 gelang schließlich unter kuriosen Umständen der Sprung in die Regionalliga. Als Tabellenfünfter durfte der SVM nur deshalb an der Aufstiegsrunde teilnehmen, weil die Amateurmannschaften von Eintracht Braunschweig (Meister) und Hannover 96 (Vierter) nicht teilnehmen durften. Ein 1:1 beim SC Sperber Hamburg am letzten Spieltag brachte den Meppenern den zweiten Platz in der Aufstiegsrunde. Um die Regionalliga wieder auf die Sollstärke von 18 Vereinen zu bringen setzte der Norddeutsche Fußball-Verband eine zusätzliche Relegation an. Durch einen 5:1-Sieg am letzten Spieltag gegen den Polizei SV Bremen schaffte der SVM den Aufstieg mit einem Tor Vorsprung auf den ASV Bergedorf 85, wo die Meppener mit 0:2 unterlegen waren.[4]
[Bearbeiten] Auf und Ab im Amateurlager (1970 bis 1987)
| Saison | Liga | Level | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 70/71 | Regionalliga Nord | II | 18 | 43:97 | 17-51 |
| 71/72 | AL Niedersachsen-West | III | 2 | 61:40 | 39-21 |
| 72/73 | Regionalliga Nord | II | 10 | 51:62 | 30-38 |
| 73/74 | Regionalliga Nord | II | 8 | 55:54 | 38-34 |
| 74/75 | Oberliga Nord | III | 3 | 61:36 | 41-27 |
| 75/76 | Oberliga Nord | III | 6 | 56:49 | 37-31 |
| 76/77 | Oberliga Nord | III | 13 | 51:54 | 30-38 |
| 77/78 | Oberliga Nord | III | 17 | 31:59 | 22-46 |
| 78/79 | LL Niedersachsen | IV | 1 | 83:27 | 46-14 |
| 79/80 | Oberliga Nord | III | 8 | 57:55 | 35-33 |
| 80/81 | Oberliga Nord | III | 4 | 78:45 | 46-22 |
| 81/82 | Oberliga Nord | III | 13 | 55:68 | 30-38 |
| 82/83 | Oberliga Nord | III | 7 | 49:61 | 37-31 |
| 83/84 | Oberliga Nord | III | 6 | 62:53 | 38-30 |
| 84/85 | Oberliga Nord | III | 5 | 76:60 | 38-30 |
| 85/86 | Oberliga Nord | III | 3 | 69:42 | 42-26 |
| 86/87 | Oberliga Nord | III | 1 | 70:37 | 45-19 |
| AL = Amateurliga, LL = Landesliga | |||||
Durch den späten Aufstieg – die meisten Regionalligavereine hatten schon mit der Saisonvorbereitung begonnen als Meppens Aufstieg feststand - konnten sich der SVM nicht ausreichend verstärken und mussten als Tabellenletzter die Regionalliga gleich wieder verlassen. Der Tiefpunkt der Saison war eine 1:9-Niederlage beim HSV Barmbek-Uhlenhorst.[1] Auf Anhieb schaffte die Mannschaft den Wiederaufstieg. Die Entscheidung fiel erneut am letzten Spieltag, als der ASV Bergedorf 85 vor 10.000 Zuschauern mit 4:0 geschlagen wurde. Torjäger Gerd Sand beendete nach dem Aufstieg seine Karriere.
Der SV Meppen konnte sich nun in der Regionalliga etablieren. Unterstützt wurde der Verein dabei vom Textilfabrikanten Hubert Niebuhr. Der achte Platz in der Saison 1973/74 reichte jedoch nicht für die neu eingeführte 2. Bundesliga, so dass der SVM in der Amateur-Oberliga Nord weiterspielte. Ein Höhepunkt dieser Zeit war ein Freundschaftsspiel gegen Ajax Amsterdam mit den Weltstars Johan Cruyff und Johan Neeskens vor 17.500 Zuschauern.[3] Als Tabellendritter der Saison 1974/75 qualifizierten sich die Meppener erstmals für die Deutsche Amateurmeisterschaft. Im Achtelfinale schied der SVM nur knapp gegen den Itzehoer SV aus. In den folgenden Jahren setzte eine sportliche Talfahrt ein. Grund hierfür war Niebuhrs Finanzpolitik, die einen hohen Schuldenberg hinterließ.[1] 1978 beendeten die Meppener die Spielzeit als Vorletzter und mussten in die Landesliga Niedersachsen absteigen.
Der Abstieg erwies sich für den Verein als Glücksfall. Mit Hans-Dieter Schmidt wurde ein neuer Trainer verpflichtet, der die Jugendarbeit und die Professionalisierung der Vereinsstrukturen vorantrieb. Seine Vision, den SV Meppen in die 2. Bundesliga zu führen, wurden seinerzeit vom Vorstand als „Spinnerei“ abgetan. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Lüneburger SK wurden die Meppener Meister und beendeten die Aufstiegsrunde als Gruppenzweiter. Da mit dem OSV Hannover und dem OSC Bremerhaven zwei Nordvereine in die 2. Bundesliga aufstiegen und mit dem FC St. Pauli nur einer in die Oberliga abstieg wurde ein Entscheidungsspiel um den dritten Aufsteiger fällig. Durch einen 4:1-Sieg im gegen den VfR Neumünster gelang dem SVM der direkte Wiederaufstieg.[5]
Der SVM konnte sich schnell in der Oberliga Nord etablieren. In der Saison 1979/80 qualifizierten sich die Meppener erstmals für den DFB-Pokal. Hier schied die Mannschaft in der ersten Runde bei den Amateuren des 1. FC Kaiserslautern aus. Ein Jahr später wurde der SVM schon Vierter der Oberliga. Im Jahre 1982 absolvierten die Meppener ein Freundschaftsspiel gegen den FC Barcelona. 18.500 Zuschauer sahen den ersten Auftritt des späteren Weltstars Diego Maradona in Europa.[3] Die Saison 1985/86 schloss die Mannschaft erneut als Tabellendritter ab. Bei der Amateurmeisterschaft 1986 scheiterten die Meppener unglücklich in der ersten Runde am VfR Bürstadt.
Ein Jahr später wurde der SV Meppen unter Trainer Rainer Persike Meister der Oberliga Nord. Nach einem verpatzten Saisonstart lieferten sich die Meppener einen spannenden Zweikampf mit dem SV Arminia Hannover, der mit einem Punkt Vorsprung zu Gunsten der Emsländer ausging. Als Außenseiter gestartet schaffte die Mannschaft in der Aufstiegsrunde durch einen 4:2-Sieg am letzten Spieltag bei der SpVgg Erkenschwick den Sprung in die 2. Bundesliga. Dabei profitierten die Emsländer von der gleichzeitigen 1:3-Niederlage von Hertha BSC gegen den BVL 08 Remscheid. Der Aufstieg der mit Spielern aus der Region bestückten Mannschaft wurde in den Medien als „Wunder“ bezeichnet.[2] Von den 22 Spielern im Kader befanden sich damals 19 gebürtige Emsländer.[1]
[Bearbeiten] Meppen in der 2. Bundesliga (1987 bis 1998)
| Saison | Liga | Level | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 87/88 | 2. Bundesliga | II | 14 | 55:72 | 34-42 |
| 88/89 | 2. Bundesliga | II | 10 | 55:54 | 37-39 |
| 89/90 | 2. Bundesliga | II | 11 | 47:57 | 36-40 |
| 90/91 | 2. Bundesliga | II | 16 | 35:42 | 34-42 |
| 91/92 | 2. Bundesliga Nord | II | 6 | 36:37 | 30-34 |
| 92/93 | 2. Bundesliga | II | 10 | 41:43 | 47-45 |
| 93/94 | 2. Bundesliga | II | 7 | 48:52 | 39-37 |
| 94/95 | 2. Bundesliga | II | 6 | 54:38 | 41-27 |
| 95/96 | 2. Bundesliga | II | 10 | 45:43 | 44 |
| 96/97 | 2. Bundesliga | II | 10 | 44:48 | 44 |
| 97/98 | 2. Bundesliga | II | 18 | 35:61 | 27 |
Die aus finanziellen Gründen nur als Halbprofis auftretende Mannschaft konnte sich schnell in der 2. Bundesliga behaupten. Durch die couragierten Auftritte der Mannschaft und dem begeisterungsfähigen Publikum avancierte der SVM zu einem bundesweit beliebten Verein.[2] Spottgesänge der gegnerischen Fans wie „Zieht den Meppener die Gummistiefel aus!“ machte den Meppener Anhang eher stolz als wütend.[1] Großen Anteil am Klassenerhalt hatten die zwei nachverpflichteten Zugänge, der US-Amerikaner Paul Caligiuri und der Finne Marko-Olavi Myyry. Mit Caligiuri stellte der SV Meppen 1990 einen WM-Teilnehmer.
Im DFB-Pokal 1990/91 drang die Mannschaft ins Achtelfinale vor, wo nach einer knappen 0:1-Niederlage beim 1. FC Köln das Aus folgte. Vor Saisonbeginn kam es zu Unruhe im Vereinsumfeld, nachdem vor Saisonbeginn Leistungsträger wie Myyry, Caligiuri und Reinhold Tattermusch verkauft wurden und die Erlöse in den Ausbau des Stadions investiert wurden.[1] Folglich musste die Mannschaft lange um den Klassenerhalt kämpfen. Im Jahre 1991 übernahm Horst Ehrmantraut das Traineramt. Gleich in seiner ersten Spielzeit war der SVM für einige Wochen dank hochkarätiger Neuzugänge wie Damir Bujan Tabellenführer. Schließlich erreichte die Mannschaft den sechsten Platz in der Nordgruppe der damals kurzzeitig wieder zweigeteilten 2. Bundesliga. Ein Höhepunkt war ein 3:1-Sieg beim VfL Osnabrück.
Ehrmantraut führte seine Mannschaft Mitte der 1990er Jahre in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Gleichzeitig wurde das Stadion für über 2,5 Millionen Mark modernisiert, die der Verein selbst finanzieren musste. Der damalige niedersächsische Innenminister Gerhard Glogowski lehnte einen Landeszuschuss ab, während Glogowskis Lieblingsverein Eintracht Braunschweig Zuschüsse für die Stadionmodernisierung erhielt. Bei der Zusammenstellung der Mannschaft wurde die Emslandpolitik zu den Akten gelegt, so dass in der Saison 1992/93 nur noch die halbe Mannschaft aus Einheimischen bestand.[1]
Den sportlichen Zenit erreichte der SVM in der Saison 1994/95, als die Mannschaft monatelang gute Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga hatte. Die Stürmer Rainer Rauffmann und Jan Sievers erzielten 15 bzw. 14 Saisontore und im Emsland träumte man von einem Gastspiel des FC Bayern München. Eine Serie von vier Spielen ohne Sieg in der Schlussphase der Saison ließen die Bundesligaträume jedoch zerplatzen. Die 0:2-Niederlage beim 1. FC Nürnberg wurde vom Deutschen Fußball-Bund für Meppen als gewonnen gewertet, da die Nürnberger verbotenerweise vier statt der damals erlaubten drei ausländische Spieler eingesetzt hatten.[6]
Ein Jahr später sorgten die Meppener in der zweiten Runde des DFB-Pokals für eine große Überraschung, als sie den Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit 6:1 schlugen. Durch die Investitionen in das Stadion konnte der Verein nicht ausreichend Geld in die Mannschaft investieren, so dass der SVM ins Mittelmaß zurückfiel. Letzter Höhepunkt der Zweitligaära war eine 6:7-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag der Saison 1996/97.[7] Es war das torreichste Spiel der Zweitligageschichte.[3] Die Saison 1997/98 brachte schließlich das Ende der Meppener Zweitligaära. Eine Serie von elf Spielen ohne Sieg brachte die Mannschaft in die Abstiegsränge, die die Mannschaft nicht mehr verlassen sollte. Auch Trainer Wolfgang Rolff, der im Dezember 1997 Paul Linz ablöste, brachte nicht die Wende. Schließlich stieg der SVM als Tabellenletzter ab.
[Bearbeiten] Absturz (1998-2010)
| Saison | Liga | Level | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 98/99 | Regionalliga Nord | III | 11 | 42:46 | 45 |
| 99/00 | Regionalliga Nord | III | 11 | 57:57 | 41 |
| 00/01 | OL Nds./Bremen | IV | 11 | 52:49 | 46 |
| 01/02 | OL Nds./Bremen | IV | 4 | 68:42 | 66 |
| 02/03 | OL Nds./Bremen | IV | 8 | 51:37 | 54 |
| 03/04 | OL Nds./Bremen | IV | 8 | 49:44 | 53 |
| 04/05 | Oberliga Nord | IV | 3 | 64:25 | 74 |
| 05/06 | Oberliga Nord | IV | 8 | 51:47 | 46 |
| 06/07 | Oberliga Nord | IV | 4 | 51:34 | 56 |
| 07/08 | Oberliga Nord | IV | 8 | 58:49 | 53 |
| 08/09 | OL Nds.-West | V | 4 | 95:51 | 65 |
| 09/10 | OL Nds.-West | V | 7 | 52:47 | 43 |
| 10/11 | OL Niedersachsen | V | 1 | 87:38 | 80 |
| OL Nds. = Oberliga Niedersachsen | |||||
Mit großem finanziellen Aufwand sollte mit einer international besetzten Mannschaft der direkte Wiederaufstieg erreicht werden. Dieser wurde mit dem elften Platz in der Regionalligasaison 1998/99 jedoch weit verfehlt. Trainer Mirko Votava wurde durch Rainer Persike ersetzt, der schließlich von Theo Bücker abgelöst wurde. Auch in der folgenden Saison wurden die Meppener lediglich Elfter und verpassten dadurch die Qualifikation für die ab 2000 zweigleisige Regionalliga. Einziger Lichtblick in dieser Zeit war eine 1:4-Niederlage im DFB-Pokal 1999/2000 gegen Bayern München vor 16.500 Zuschauern.[1]
Selbst in der viertklassigen Oberliga Niedersachsen/Bremen musste die Mannschaft lange Zeit um den Klassenerhalt bangen. Zwar konnte sich die Mannschaft sportlich stabilisieren, jedoch führten Verbindlichkeiten in Höhe von 1,6 Millionen Euro[2] dazu, dass der Verein im Jahre 2001 die Insolvenz beantragen musste,[3] Mit einer neu formierten Mannschaft um den Rückkehrer Andreas Helmer spielten die Meppener in der Saison 2001/02 in der Spitzengruppe. Da die für die Regionalliga notwendigen Lizenzierungsunterlagen zu spät eingereicht wurden, verweigerte der DFB den Meppenern aus formalen Gründen die Regionalligalizenz.[1]
2004 später qualifizierte sich der SVM für die wieder eingleisige Oberliga Nord. Nach einem Fehlstart in die Spielzeit konnte die Mannschaft nach einem 5:0-Sieg am letzten Spieltag beim FC Oberneuland den zur Qualifikation nötigen achten Platz erringen und schickten den ärgsten Konkurrenten VfB Oldenburg in die Fünftklassigkeit. Nach einem guten dritten Platz in der Saison 2004/05, in der ein 8:1-Sieg beim FT Eider Büdelsdorf gelang, rutschte der SVM wieder ins Mittelfeld der Tabelle.
Ein Jahr später wurde die Qualifikation für die dreigleisige Regionalliga verpasst, wodurch der SV Meppen in die fünftklassige Oberliga Niedersachsen-West abstieg. Am letzten Spieltag kamen die Meppener beim Meister Holstein Kiel nicht über ein 1:1 hinaus, während Konkurrent VfB Oldenburg den SV Henstedt-Rhen bezwang. Oldenburg wurde wegen des besseren Torverhältnis gegenüber Meppen Siebter und nahm, nachdem der Sechste TuS Heeslingen keine Lizenz erhielt, an der Relegationsrunde zur Regionalliga teil.
Nach einem guten Start in die Saison 2009/10 folgte eine sportliche Talfahrt. Als Konsequenz übernahm am 15. Dezember 2009 Reiner Persike den Posten des Sportlichen Leiters.[8] Persike führte die Mannschaft 2010 in die eingleisige Oberliga Niedersachsen. Zur Saison 2010/11 übernahm Johann Lünemann das Traineramt. Unter seiner Führung sicherte sich die Mannschaft nach einer starken Rückrunde vorzeitig den Meistertitel und den Aufstieg in die Regionalliga.
[Bearbeiten] Gegenwart (seit 2011)
| Saison | Liga | Level | Platz | Tore | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| 11/12 | Regionalliga Nord | IV | 11 | 15:17 | 11 |
Nach dem Aufstieg in die Regionalliga ist der SV Meppen erstmals seit elf Jahren wieder über die Landesgrenzen hinaus auf der deutschen Fußball-Landkarte vertreten. Zur Saison 11/12 nahm man mit Michael Holt von der Wuppertaler SV Borussia und René Wessels von SC Veendam zwei altbekannte Gesichter unter Vertrag. Mit ihnen will sich der SV Meppen in der Regionalliga etablieren. Am 3. November 2011 wurde Reinhold Tattermusch als Vorstandsmitglied durch Jürgen Betzold ersetzt.[9]
[Bearbeiten] Erfolge
- Meister der Oberliga Nord 1987
- Meister der Amateurliga Niedersachsen 1968
- Meister der Oberliga Niedersachsen 2011
- Niedersachsenpokalsieger 1999
- Niedersachsenmeister 1968
Die beste Platzierung in der 2. Bundesliga schaffte die Mannschaft in der Saison 1994/95 mit Platz sechs. Außerdem war der SV Meppen siebenmal Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord (Saison 1991/92). Insgesamt spielte der Verein von 1987 bis 1998 elf Jahre am Stück in der 2. Bundesliga. In dieser Zeit absolvierte die Mannschaft 404 Zweitligaspiele. Von diesen konnte sie 124 gewinnen, spielte 139 Mal Unentschieden und verlor 141 Partien bei einem Torverhältnis von 495:547 Toren. In der Ewigen Tabelle der 2. Bundesliga liegt der SVM zum Ende der Spielzeit 2010/11 an der 29. Position.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Aktueller Kader (Saison 2011/2012)
| Name | Rückennr. | Nationalität | Geboren | Im Verein seit | Letzter Verein |
| Tor | |||||
| Florian Hillebrand | 30 | 22.04.1988 | 1997 | - | |
| Benjamin Gommert | 1 | 01.05.1985 | 2011 | SV Seligenporten | |
| Max Beckmann | 25 | 06.12 1990 | 2001 | Union Meppen | |
| Abwehr | |||||
| Sebastian Schepers | 18 | 16.05.1988 | 2007 | Hannover 96 | |
| Patrick Schnettberg | 2 | 24.06.1988 | 2003 | VfL Rütenbrock | |
| Jan-Christian Meier | 5 | 04.09.1989 | 2011 | Eintracht Braunschweig II | |
| Christoph Klippel | 3 | 02.11.1986 | 2011 | Hallescher FC | |
| Rainer Müller | 6 | 15.05.1986 | 2011 | 1. FC Magdeburg | |
| Mittelfeld | |||||
| Sven Hartwig | 8 | 08.07.1984 | 2010 | SV Babelsberg 03 | |
| Hedon Selishta | 23 | 01.09.1992 | 2010 | SV Bad Bentheim | |
| Jan Meyer | 12 | 14.06.1990 | 2011 | VfL Osnabrück II | |
| Jens Robben | 21 | 27.04.1983 | 2010 | BFC Dynamo | |
| Michael Holt | 9 | 01.02.1986 | 2011 | Wuppertaler SV Borussia | |
| Johan Wigger | 14 | 02.11.1985 | 2010 | Dayton Dutch Lions FC | |
| Eray Bayraktar | 27 | 27.07.1985 | 2009 | 1. FC Kleve | |
| Hüseyin Dogan |
10 | 20.10.1979 | 2008 | VfB Lübeck | |
| Sturm | |||||
| Stefan Raming-Freesen | 7 | 22.03.1988 | 2010 | SC Spelle-Venhaus (Leihe) | |
| Daniel Olthoff | 28 | 22.04.1991 | 2005 | Grenzland Twist | |
| Bertino Nacar | 22 | 08.05.1989 | 2011 | Eintracht Nordhorn | |
| Marcel Hoppe | 19 | 03.08.1989 | 2003 | Concordia Schöninghsdorf | |
| René Wessels | 20 | 07.09.1985 | 2011 | BV Veendam | |
| Eric Bruns | 11 | 21.06.1992 | 2005 | Eintracht Neulangen | |
| Andreas Gerdes-Wurpts | 26 | 22.05.1980 | 2012 | Kickers Emden | |
| Timo Scherping | ? | 18.04.1988 | 2012 | Eintracht Nordhorn | |
[Bearbeiten] Transfers in der Saison 2011/12
| Zugang | ||
|---|---|---|
| Name | alter Verein | Zugang zum |
| Hedon Selishta | SV Meppen II | Januar 2012 |
| Timo Scherping | Eintracht Nordhorn | Januar 2012 |
| Andreas Gerdes-Wurpts | Kickers Emden | Januar 2012 |
| Rainer Müller | 1. FC Magdeburg | August 2011 |
| Christoph Klippel | Hallescher FC | August 2011 |
| Max Beckmann | SV Meppen II | Juli 2011 |
| Jan-Christian Meier | Eintracht Braunschweig II | Juli 2011 |
| Benjamin Gommert | SV Seligenporten | Juli 2011 |
| Michael Holt | Wuppertaler SV Borussia | Juli 2011 |
| René Wessels | BV Veendam | Juli 2011 |
| Bertino Nacar | Eintracht Nordhorn | Juli 2011 |
| Eric Bruns | SV Meppen U19 | Juli 2011 |
| Jan Meyer | VfL Osnabrück II | Juli 2011 |
| Abgang | ||
| Name | neuer Verein | Abgang zum |
| Emir Bajric | Westfalia Rhynern | August 2011 |
| Chris Schippers | FC Schüttorf 09 | Juli 2011 |
| Francis Banecki | BSV Schwarz-Weiß Rehden | Juli 2011 |
| Sebastian Ferrulli | VfB Oldenburg | Juli 2011 |
| Marcel Lücking | Germania Leer | Juli 2011 |
| Cüneyt Özkan | BSV Schwarz-Weiß Rehden | Juli 2011 |
| Benjamin Lünemann | Frisia Loga | Juli 2011 |
| Timo Klemm | Blau-Weiß Papenburg | Juli 2011 |
| Stephen Kanu Famewo | FC 08 Homburg | Juli 2011 |
| Elmar Bruns | SV Holthausen/Biene | Juli 2011 |
| Steffen Menke | SV Holthausen/Biene | Juli 2011 |
| Malte Weusthof | SV Holthausen/Biene | Juli 2011 |
| Tim Natusch | SV Meppen II | Juli 2011 |
| Jens Helming | SV Meppen II | Juli 2011 |
[Bearbeiten] Trainerstab in der Saison 2011/12
| Name | Funktion |
|---|---|
| Johann Lünemann | Cheftrainer |
| Damir Bujan | Co-Trainer |
| Gerard de Vries | Torwarttrainer |
| Rainer Persike | Sportlicher Leiter |
[Bearbeiten] Bekannte ehemalige Spieler
→ Hauptartikel: Liste der Spieler des SV Meppen
Während der elfjährigen Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga setzte der SV Meppen 75 Spieler ein. Robert Thoben ist mit 361 Einsätzen Rekordspieler und mit 61 Treffern Rekordtorschütze. Bei den Spielen folgen auf Robert Thoben Thomas Böttche (332 Spiele), Eckhard Vorholt (296 Spiele), Bernd Deters (276 Spiele) und Andreas Helmer (244 Spiele). Die nächsterfolgreichsten Torschützen hinter Robert Thoben sind Martin van der Pütten (48 Tore), Rainer Rauffmann (37 Tore), Eckhard Vorholt (31 Tore) und Marko-Olavi Myyry (24 Tore). Die meisten Einsätze bei den Torhütern erreichten Manfred Kubik (130 Spiele), Stefan Brasas (124 Spiele) und Hermann Rülander (97 Spiele). Stefan Brasas erzielte dabei sogar ein Tor.
Mit Paul Caligiuri (USA), Chris Dinganga (DR Kongo) und Marko-Olavi Myyry (Finnland) stellte der SV Meppen drei A-Nationalspieler. Rainer Rauffmann (Zypern), Ferydoon Zandi (Iran), Josephus Yenay (Liberia), Timo Uster (Gambia), Jean-Clotaire Tsoumou-Madza (Kongo) wurden nach ihrer Zeit in Meppen Nationalspieler. Alvaro Zalla (Albanien) und Issa Issa (Libanon) waren schon vor ihrer Zeit in Meppen Nationalspieler. Mehrere weitere Spieler wurden nach ihrer Zeit in Meppen Bundesligaspieler. Hierzu gehören Stefan Brasas, Thomas Bröker, Paul Caligiuri, Simon Henzler, Rainer Rauffmann, Daniel Stendel, Jean-Clotaire Tsoumou-Madza, Jürgen Prange, Holger Wehlage und Ferydoon Zandi.
Während der Jahre im Amateurfußball wurde Gerd Sand zur Vereinslegende. Zwischen 1959 und 1972 war er über 600 Mal für den SV Meppen aufgelaufen und erzielte dabei über 500 Tore.[10]
[Bearbeiten] Ehemalige Trainer seit 1961
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[Bearbeiten] Rekordspieler seit 1980
[Bearbeiten] Die Spieler mit den meisten Einsätzen
| Spieler | Einsätze | Zeitraum |
|---|---|---|
| Robert Thoben | 372 | 1984-1999 |
| Thomas Böttche | 343 | 1987-1998 |
| Andreas Helmer | 309 | 1990-1998 und 2001-2005 |
| Eckhard Vorholt | 306 | 1987-1990 und 1991-2000 |
| Bernd Deters | 286 | 1980-2000 |
| Josef Menke | 248 | 1987-1997 |
| Manfred Schulte | 230 | 1989-2000 |
| Carsten Marell | 219 | 1991-1998 |
| Markus Antczak | 215 | 2002-2010 |
| Frank Faltin | 207 | 1987-1995 |
[Bearbeiten] Die Spieler mit den meisten Tore
| Spieler | Tore | Zeitraum |
|---|---|---|
| Robert Thoben | 63 | 1984-1999 |
| Josef Menke | 50 | 1987-1997 |
| Martin van der Pütten | 46 | 1987-1994 |
| Cüneyt Özkan | 43 | 2000-2005 und 2009-2011 |
| Christian Claaßen | 41 | 1995-1998 und 2004-2006 |
| Rainer Rauffmann | 38 | 1992-1995 |
| Andreas Gerdes-Wurpts | 37 | 2008-2009 und seit 2012 |
| René Wessels | 37 | 2006-2009 und seit 2011 |
| Michael Holt | 37 | 2005-2007 und seit 2011 |
| Eckhard Vorholt | 32 | 1987-1990 und 1991-2000 |
[Bearbeiten] Rekordspiele seit 1987
[Bearbeiten] Die höchsten Heimsiege
| Liga | Datum | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2. Bundesliga | 05.10.1997 | VfB Leipzig | 6:0 |
| Oberliga Niedersachsen | 28.11.2010 | TSV Ottersberg | 6:0 |
| Oberliga NDS-West | 28.09.2008 | Arminia Hannover | 6:0 |
| Oberliga Niedersachsen | 21.11.2010 | Teutonia Uelzen | 6:1 |
| Regionalliga Nord | 14.04.2000 | Holstein Kiel | 6:1 |
| Oberliga Niedersachsen | 08.05.2011 | TuS Güldenstern Stade | 5:0 |
| Oberliga Nord | 09.09.2005 | Eintracht Braunschweig II | 5:0 |
| Oberliga Nord | 15.04.2007 | Eintracht Braunschweig II | 5:0 |
| 2.Bundesliga | 24.03.1990 | Preußen Münster | 5:1 |
| 2. Bundesliga | 11.06.1995 | 1. FC Saarbrücken | 5:1 |
[Bearbeiten] Die höchsten Auswärtssiege
| Liga | Datum | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Oberliga Nord | 20.11.2004 | FT Eider Büdelsdorf | 8:1 |
| Oberliga NDS-West | 14.08.2009 | VfL Oldenburg | 7:0 |
| 2.Bundesliga | 20.09.1988 | 1. FSV Mainz 05 | 6:1 |
| Oberliga NDS-West | 06.05.2009 | TuS Pewsum | 5:0 |
| Oberliga NDS-West | 29.08.2009 | SV Bavenstedt | 5:0 |
| Oberliga Niedersachsen/Bremen | 28.05.2004 | FC Oberneuland | 5:0 |
| Oberliga Nord | 28.10.2006 | Eintracht Braunschweig II | 5:1 |
| Oberliga NDS-West | 19.04.2009 | SV Wilhelmshaven II | 4:0 |
| Oberliga Nord | 18.11.2006 | SV Ramlingen-Ehlershausen | 4:0 |
| Oberliga NDS-West | 21.09.2008 | Heesseler SV | 5:2 |
[Bearbeiten] Die höchsten Heimniederlagen
| Liga | Datum | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2.Bundesliga | 03.04.1998 | SC Freiburg | 0:5 |
| Oberliga Niedersachsen/Bremen | 14.09.2003 | VfL Wolfsburg II | 2:5 |
| Regionalliga Nord | 02.10.2011 | Hamburger SV II | 2:5 |
| 2.Bundesliga | 12.03.1989 | SV Darmstadt 98 | 1:4 |
| Regionalliga Nord | 20.03.1999 | BV Cloppenburg | 0:3 |
| DFB-Pokal | 13.10.1999 | FC Bayern München | 1:4 |
| 2.Bundesliga | 15.09.1996 | SC Fortuna Köln | 0:3 |
| Regionalliga Nord | 22.10.2011 | TSV Havelse | 1:4 |
| 2.Bundesliga | 07.06.1998 | 1. FSV Mainz 05 | 0:3 |
| 2.Bundesliga | 07.12.1997 | FC St. Pauli | 0:3 |
[Bearbeiten] Die höchsten Auswärtsniederlagen
| Liga | Datum | Gegner | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Oberliga Niedersachsen/Bremen | 05.09.2003 | Eintracht Nordhorn | 1:6 |
| 2.Bundesliga | 17.05.1990 | SC Freiburg | 1:6 |
| Oberliga NDS-West | 11.04.2010 | VfB Oldenburg | 0:5 |
| 2.Bundesliga | 09.04.1994 | FC 08 Homburg | 0:5 |
| Regionalliga Nord | 12.02.2000 | Eintracht Braunschweig | 0:5 |
| Regionalliga Nord | 13.04.1999 | Kickers Emden | 0:5 |
| Oberliga NDS-West | 11.09.2009 | BV Cloppenburg | 1:5 |
| Oberliga Nord | 13.04.2008 | SV Lurup | 1:5 |
| 2.Bundesliga | 14.04.1990 | Stuttgarter Kickers | 1:5 |
| 2.Bundesliga | 28.08.1994 | Hertha BSC | 1:5 |
[Bearbeiten] Stadion
→ Hauptartikel: MEP-Arena
Der Verein trägt seine Heimspiele in der MEP-Arena aus. Das Stadion liegt im Norden von Meppen, an der Lathener Straße im Stadtteil Neustadt gelegen. Im Jahre 1924 wurde es eingeweiht und 1927 in Hindenburg-Stadion umbenannt. Seit den 1990er Jahren trug es den Namen Emslandstadion. Im Jahre 2005 wurde es umbenannt in Vivaris Arena Emsland. Für die Umbenennung soll der SV Meppen einen fünfstelligen Betrag erhalten haben. Ab Sommer 2011 heißt das Stadion MEP-Arena, nach dem Sponsor Meppener-Einkaufs-Passage.
Zurzeit bietet das Stadion 16.500 Zuschauern Platz, davon 4.600 Sitzplätze (alle überdacht). Das Stadion ist eine reine Fußballarena ohne umschließende Tartanbahn. Seit 1969 verfügt das Stadion über eine Flutlichtanlage. Diese wurde jedoch wegen Sicherheitsmängeln nach einigen Jahren wieder abgebaut. Eine neue Flutlichtanlage wurde im Oktober 1996 in Betrieb genommen.
[Bearbeiten] Frauenfußball
→ Hauptartikel: SV Meppen (Frauenfußball)
Ab der Saison 2011/12 werden die Fußballerinnen des SV Victoria Gersten unter dem Namen SV Meppen antreten. Im Jahre 1993 schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die damals zweitklassige Oberliga Nord, die zwei Jahre später in Regionalliga Nord umbenannt wurde. 2002 wurden die Gerstenerinnen Meister, verpassten aber den Aufstieg in die Bundesliga. Nach der erneuten Meisterschaft zwei Jahre später verzichtete der Verein auf die Aufstiegsrunde. Seitdem spielt die Mannschaft in der 2004 eingeführten 2. Bundesliga. Größter Erfolg war der dritte Platz in der Saison 2009/10.
[Bearbeiten] Der SV Meppen und Toni Schumacher
Im Jahr 1988 sagte der Torwart des abstiegsbedrohten FC Schalke 04 und ehemalige Nationaltorhüter Toni Schumacher: „Ich spiel' doch nicht in Meppen“. Als die Schalker doch den Gang in die 2. Liga antreten mussten, wechselte Schumacher zu Fenerbahçe Istanbul. Die Meppener reagierten allerdings auch: Der lokale Spediteur Többe schickte einen LKW-Auflieger mit der Aufschrift „SV Meppen – das Fußballerlebnis“ direkt vor Schumachers Haustür.
[Bearbeiten] Literatur
- Hans Vinke: Die Meppen-Story, Geschichte eines Fußball-Phänomens. 1997.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c d e f g h i j k l m Hardy Grüne: Legendäre Fußballvereine - Norddeutschland. AGON-Sportverlag, Kassel 2004, ISBN 3-89784-223-8, S. 222-225.
- ↑ a b c d Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON-Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 327.
- ↑ a b c d e f svmeppen.de: Vereinsgeschichte
- ↑ Carsten Töller (Hrsg.): Fußball in Deutschland seit 1945. Eigenverlag, Mettmann 2009, S. 148.
- ↑ Carsten Töller (Hrsg.): Fußball in Deutschland seit 1945. Eigenverlag, Mettmann 2009, S. 187.
- ↑ fussballdaten.de: SV Meppen Saison 1994/95
- ↑ fussballdaten.de: Spielstatistik 1. FC Kaiserslautern gegen SV Meppen 7:6
- ↑ Claassen nicht mehr Trainer beim SV
- ↑ [1]
- ↑ noz.de: „Kies Gerd“ entfacht den Meppener Sand-Sturm
[Bearbeiten] Weblinks
Hertha BSC II | Berliner AK 07 | Energie Cottbus II | VfB Germania Halberstadt | Hallescher FC | Hamburger SV II | Hannover 96 II | TSV Havelse | Holstein Kiel | RB Leipzig | VfB Lübeck | 1. FC Magdeburg | SV Meppen | ZFC Meuselwitz | VFC Plauen | FC St. Pauli II | SV Wilhelmshaven | VfL Wolfsburg II