SV Türk Gücü München

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Türk Gücü
Logo
Voller Name SV Türk Gücü München e.V.
Ort München
Gegründet 1975
Aufgelöst 2011
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Bezirkssportanlage Krehlebogen
Höchste Liga Amateur-Oberliga
Erfolge Oberligaaufstieg 1988
Heim
Auswärts

Der SV Türk Gücü München (türk.: türkische Macht/Kraft) war ein Fußballverein aus München.

Geschichte[Bearbeiten]

Um 1972 bildete eine Gruppe türkischer Migranten um Alaattin Candar und Ömer Ilciktaysich die Fußballmannschaft Türk Gücü München. Nach anfänglichen finanziellen und personellen Schwierigkeiten konnte 1975 jedoch finanzielle Unterstützung gewonnen werden und der Verein offiziell gegründet werden. Nach kontinuierlichem Aufbau gelang dem Verein 1988 mit dem Aufstieg in die Bayernliga als zweitem Migrantenverein nach Türkiyemspor Berlin der Aufstieg in eine deutsche Amateur-Oberliga. Einem zwischenzeitlichen Abstieg 1992 folgte 1994 der zweite Aufstieg. 2001 wurde der Verein nach Konkurs aufgelöst. Als Nachfolgeverein entstand der Türk SV 1975 München, der vor Beginn der Saison 2009/10 mit dem SV Ataspor fusionierte. Die 1. Mannschaft des neuen Vereins SV Türkgücü-Ataspor München spielt aktuell in der sechstklassigen Landesliga Bayern Süd-Ost.

Bekannte Spieler[Bearbeiten]

Volleyball[Bearbeiten]

1987/88 gab es bei Türk Gücü auch Bundesliga-Volleyball. Die Frauen mit den Nationalspielerinnen Danuta Niemietz, Nina Sawatzki und Michaela Luckner belegten 1988 den dritten Platz in der 1. Bundesliga. Die Männer um Nationalmannschafts-Zuspieler Gabor Csontos übernahmen den Bundesligaplatz vom TSV Ottobrunn und schafften den Klassenerhalt. Eine Saison später zog man sich wieder vom Volleyball zurück.

Weblinks[Bearbeiten]