SV Wienerberg

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Das Abzeichen des SV Wienerberg seit ca. 2011

Der SV Wienerberg ist ein österreichischer Fußballverein aus dem Wiener Stadtteil Inzersdorf-Stadt am Fuße des Wienerbergs. Größte Erfolge waren die beiden knapp verpassten Aufstiege in die österreichische Nationalliga 1970 und 1972. In der Saison 2008/09 spielt der Verein unter dem Sponsornamen SV Magna Wienerberg in der drittklassigen Regionalliga Ost.

Geschichte[Bearbeiten]

Der SV Wienerberg wurde im Herbst 1921 als ASV Wienerberg im Gasthaus des Italieners Belle Gatti von Arbeitern der Ziegeleien am Wienerberg mit den Vereinsfarben Blau-Weiß gegründet. Als erste Mannschaft stehen die Namen Karl Tofek, Franz Sedlak, Johann Stejskal, Karl Beybl, Josef Chalupsky, Johann Svehla, Franz Matejka, Josef Kadler, Adolf Kaskoun, Vinzenz Kriz und Friedrich Cech geschrieben. Der Klub spielte zunächst in der Vierten Klasse Südwest, der sechsten Leistungsstufe, ehe er von 1929 bis 1934 im Spielbetrieb der VAFÖ organisiert war. Bereits vor dem Aufstieg des Klubs, der 1948 mit der Meisterschaft in der 2. Klasse A begann, und 1961 in der zweitklassigen Regionalliga Ost endete, hielten bereits mehrere spätere Nationalspieler die Farben des Klubs hoch. Neben Franz Kellinger war wohl Walter Zeman der berühmteste Fußballer des Favoritner Klubs.

1953 stieg der ASV Wienerberg erstmals in die drittklassige Wiener Landesliga auf, nach dem sofortigen Wiederabstieg kam es bereits 1955 zur Rückkehr. 1961 konnte der Klub als Landesmeister in die zweitklassige Regionalliga Ost aufsteigen. Sieben Saisonen lang verbrachte der Klub in der Zweitklassigkeit, 1966 konnte der prominente Trainer Alfred Körner verpflichtet werden. Der Abstieg 1968 wurde aber mit dem umgehenden Wiederaufstieg (26 Siege in 28 Spielen) und dem beinahen Durchmarsch in die höchste österreichische Liga quittiert. In der Saison 1969/70 belegten die Favoritner unter dem neuen Namen SV Wienerberger den zweiten Platz hinter dem 1. Simmeringer SC, zu dem auch gleich der späterer Nationaltormann Helmut Maurer wechselte. Nach einem dritten Platz 1971 verpasste man 1971/72 abermals den Aufstieg in die Nationalliga als Zweiter hinter dem SV Admira Wiener Neustadt.

Nachdem der Verein in der Folgezeit etwas kürzertrat, kam es bereits 1974 zum Abstieg in die Wiener Liga. Letztlich konnte der Abwärtstrend aber mit der Rückkehr in die Regionalliga Ost 1976 gestoppt werden, reformbedingt war diese Liga aber nur noch drittklassig. Nachdem der SV Wienerberger 1979 nur auf Grund des schlechteren Torverhältnisses wieder in die Wiener Liga zurück musste, kam mit dem Abstieg 1984 in die Unterliga der endgültige Absturz. Nach dem Zusammenschluss mit Inzersdorf kam es als Wienerberger/Inzersdorf 1993 zur Rückkehr in die Wiener Liga, wo sich der Verein problemlos etablieren konnte. Nachdem die Blau-Weißen zum Stamminventar der Wiener Liga wurden, gelang 2007 zeitweilig der Aufstieg in die Regionalliga Ost.

Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]