Sabata kehrt zurück

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Filmdaten
Deutscher Titel Sabata kehrt zurück
Originaltitel È tornato Sabata… hai chiuso un'altra volta
Produktionsland Italien, Frankreich, Deutschland
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1971
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Gianfranco Parolini
Drehbuch Renato Izzo
Gianfranco Parolini
Musik Marcello Giombini
Bruno Nicolai
Kamera Alessandro Mancori
Schnitt Edmondo Lozzi
Besetzung

Sabata kehrt zurück (Originaltitel: È tornato Sabata… hai chiuso un'altra volta) ist ein Italowestern von Regisseur Gianfranco Parolini aus dem Jahr 1971. Es ist der dritte Film der Sabata-Trilogie. Deutschsprachige Erstaufführung war am 28. Mai 1972.

Handlung[Bearbeiten]

Der ehemalige Konföderierten-Offizier Sabata reist mit einem Wanderzirkus, bei dem er als Trickscharfschütze auftritt. Er trifft in der Stadt Hobsonville auf seinen ehemaligen Untergebenen Clyde, der ihm 5000$ schuldet. Clyde betreibt ein Casino und kann das Geld umgehend auszahlen. Doch als es Sabata wieder gestohlen wird entschließt er sich, in der Stadt zu bleiben. Er erfährt, dass der Großgrundbesitzer McIntock Steuern für alle Vergnügungsgeschäfte eintreibt und beschließt mit Clyde, die gehorteten Erlöse zu stehlen. Dabei stehen ihm der Zirkusangestellte Bronco und die Artisten Angel und Bionda zur Seite, die ebenfalls in der Stadt geblieben sind. Beim Einbruch in die Bank werden sie von Clyde hintergangen, der mit dem Geld allein zu entkommen versucht. In der Bank befand sich jedoch nur Falschgeld, das echte Geld hatten McIntock und der Priester gegen Gold getauscht, daraus Münzen geprägt und diese versteckt. McIntock und seine Tochter werden wegen eines weiteren Versuches Clydes, alleine an das Gold zu kommen, vom Priester erschossen, der nun als einziger das Versteck kennt. Um das Versteck von ihm zu erfahren, täuscht Sabata vor, von ihm erschossen worden zu sein.

Kritik[Bearbeiten]

Das Lexikon des Internationalen Films schreibt über den Film: „Eine durch die verworrene Handlung nur mäßige Parodie auf Italowestern.“[1] Die Filmzeitschrift Cinema urteilt: „Spaghetti-Western, leider nicht al dente“.[2] Die Autoren Harry Medved und Randy Dreyfuss ordneten den Film in ihrem 1984 erschienenen Buch The fifty worst films of all time auf Platz 34 der schlechtesten Filme ein.[3]

Auch die italienische Kritik war zurückhaltend bei dem Versuch, die konventionelle Story mit satirischen und grotesken, manchmal aber nur närrischen Momenten zu durchsetzen, da die Tonlage des Films und der Rhythmus stark schwanke.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sabata kehrt zurück im Lexikon des Internationalen Films
  2. Cinema
  3. Harry Medved, Randy Dreyfuss: The fifty worst films of all time. Warner Books, 1984. ISBN 0446312576
  4. Segnalazioni Cinematografiche Vol. 72, 1972