Saboria

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Ort und Suco Saboria. Für den Berg Saboria siehe Saboria (Berg)
Suco Saboria
Der Suco Saboria liegt im Nordosten des Subdistrikts Aileu. Der Ort Saboria liegt im Süden des Sucos
Daten
Fläche 22,14 km²[1]
Einwohnerzahl 713 (2010)[2]
Chefe de Suco Leonito Martins P. Araujo
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Saboria 8° 43′ S, 125° 35′ O-8.7155555555556125.587222222221172 1172 m
Saboria (Osttimor)
Saboria
Saboria

Saboria ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Subdistrikt Aileu Vila (Distrikt Aileu).

Der Ort[Bearbeiten]

Der Ort Saboria liegt im Süden des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1172 m. Hier befindet sich die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Saboria.[4][5]

Der Suco[Bearbeiten]

Auf den Hügeln wachsen Wälder mit Eucalyptus urophylla
Frau im Norden von Saboria

In Saboria leben 713 Einwohner (2010,[2] 2004: 699[6]). Über 60 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. Fast 40 % sprechen Mambai.[7]

Der Suco liegt im Nordosten des Subdistrikts Aileu und hat eine Fläche von 22,14 km².[1] Westlich liegt der Suco Aissirimou, südlich und östlich der Suco Fahiria. Im Norden grenzt Saboria an den Subdistrikt Laulara mit seinen Sucos Cotolau und Talitu und im Nordosten an den Subdistrikt Remexio mit seinen Sucos Acumau und Fahisoi. Durch den Norden fließt der Fluss Rureda, der später der Westgrenze folgt. Sobald der Berecau in ihn von Westen mündet, heißt der Fluss Berecali. Beim Ort Saboria mündet der südliche Grenzfluss Huituco in den Berecali. Die Flüsse gehören zum System des Nördlichen Lacló.[8]

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Bermanuleu, Lerulete und Saboria.[9]

Geschichte[Bearbeiten]

Anfang September 1999 zerstörten während der Krise in Osttimor Mitglieder der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) systematisch mehrere Sucos in Aileu, so auch Saboria am 7. September. Häuser wurden niedergebrannt und das Nutzvieh getötet.[10]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde João Araújo Lequi zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Leonito Martins P. Araujo.[12]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Census 2010; PDF-Datei; 21,53 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF-Datei; 9,35 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF-Datei; 518 kB)
  6. Statistisches Amt Timor-Leste Census 2004
  7. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Saboria (Tetum; PDF-Datei; 7,89 MB)
  8. Timor-Leste GIS-Portal (Version vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  9. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)
  10. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF-Datei; 1,22 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Version vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Version vom 4. August 2010 im Internet Archive)

-8.7155555555556125.58722222222Koordinaten: 8° 43′ S, 125° 35′ O