Sabrina Buchholz

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Sabrina Buchholz Biathlon
Verband DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 5. März 1980
Geburtsort Suhl, DDR
Karriere
Verein WSV Oberhof 05
Debüt im Europacup 2000
Europacupsiege 24 (20 Einzelsiege)
Debüt im Weltcup 1. Dezember 2000
Status zurückgetreten
Karriereende 2012
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
EM-Medaillen 1 × Gold 2 × Silber 2 × Bronze
JWM-Medaillen 3 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
DM-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
IBU Biathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2008 Östersund Mixed-Staffel
IBU Biathlon-Europameisterschaften
Gold 2002 Kontiolahti Staffel
Bronze 2004 Minsk Staffel
Silber 2005 Nowosibirsk Einzel
Bronze 2006 Langdorf Staffel
Silber 2007 Bansko Staffel
IBU Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
Silber Hochfilzen Einzel
Gold 2000 Hochfilzen Sprint
Gold 2000 Hochfilzen Verfolgung
Gold 2000 Hochfilzen Staffel
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Silber 2008 Ruhpolding Verfolgung
Gold 2008 Langdorf Staffel
Silber 2010 Willingen Sprint
Gold 2011 Langdorf Staffel
Bronze 2011 Langdorf Verfolgung
Weltcup-Bilanz
Gesamtweltcup 18. (2007/08)
Einzelweltcup 24. (2006/07)
Sprintweltcup 11. (2007/08)
Verfolgungsweltcup 23. (2007/08)
Massenstartweltcup 22. (2007/08)
letzte Änderung: 1. Mai 2012

Sabrina Buchholz (* 5. März 1980 in Suhl) ist eine ehemalige deutsche Biathletin.

Werdegang[Bearbeiten]

Buchholz am Start zum IBU-Cup-Verfolgungsrennen 2009 in Ridnaun

Sabrina Buchholz startete für den WSV Oberhof 05 und debütierte im Jahr 2000 bei der ersten Station der Saison in Hochfilzen im Biathlon-Weltcup. Schon im ersten Rennen belegte sie im Sprint über 7,5 km den neunten Platz. Dennoch folgten erst 2002 wieder zwei Weltcupauftritte, die beide mit Platzierungen zwischen Platz 20 und 30 endeten. Ab 2004 trat sie nun regelmäßiger im Weltcup an. Sie gehörte der zweithöchsten Leistungsgruppe Ib an.

2000 wurde sie mit der Mannschaft, im Sprint und in der Verfolgung in Hochfilzen Juniorenweltmeisterin. Nur im Einzel wurde sie, von Irina Fomina geschlagen, Zweite. Bei verschiedenen Europameisterschaften von 2002 bis 2007 wurde sie einmal Europameisterin mit der Staffel (2002), zweimal Vizeeuropameisterin (2005 Einzel, 2007 Staffel) sowie zweimal Dritte mit der Staffel (2004 und 2006). Sie lief eine erfolgreiche Saison 2007/08 mit einem fünften Rang im Sprint von Hochfilzen als bis dahin bestes Karriere-Ergebnis. Bei den Weltmeisterschaften 2008 in Östersund erreichte sie zusammen mit Magdalena Neuner, Andreas Birnbacher und Michael Greis ihren bislang größten Erfolg, den Gewinn der Mixed-Staffel. Als Startläuferin lief sie ein gutes Rennen und schoss fehlerfrei.

Anfang Mai 2012 beendete Buchholz ihre Biathlon-Laufbahn. Sie sei "... nicht mehr motiviert genug, um nochmals mit vollem Engagement anzugreifen." Buchholz unterrichtet seit August 2012 Sport und Einsatzlehre am Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach.[1][2]

Buchholz ist mit dem Biathleten Christoph Stephan verlobt.[3]

Statistiken[Bearbeiten]

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 4 4
2. Platz 1 1
3. Platz 1 1
Top 10 1 5 2 1 8 17
Punkteränge 10 27 17 9 8 71
Starts 14 43 24 9 8 98
Stand: nach der Saison 2011/12

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sabrina Buchholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sabrina Buchholz beendet Laufbahn, Augsburger Allgemeine vom 9. Mai 2012.
  2. Offene Türen bei der Polizei. In: infranken.de. 8. Oktober 2012, abgerufen am 13. Februar 2013.
  3. Christoph Stephan: „Nur zuzugucken war hart“. biathlon-online.de. Abgerufen am 7. Januar 2014.