Safonowo

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Safonowo (Begriffsklärung) aufgeführt.
Stadt
Safonowo
Сафоново
Wappen
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Smolensk
Rajon Safonowo
Bürgermeister Wjatscheslaw Balalajew
Erste Erwähnung 1859
Stadt seit 1952
Fläche 38 km²
Bevölkerung 46.116 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1214 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 210 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 48142
Postleitzahl 215502–215506
Kfz-Kennzeichen 67
OKATO 66 241 501
Website admin.smolensk.ru/~safon
Geographische Lage
Koordinaten 55° 6′ N, 33° 15′ O55.133.25210Koordinaten: 55° 6′ 0″ N, 33° 15′ 0″ O
Safonowo (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Safonowo (Oblast Smolensk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Smolensk
Liste der Städte in Russland

Safonowo (russisch Сафоново) ist eine russische Kreisstadt mit 46.116 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] in der Oblast Smolensk. Sie liegt im Westen des Landes unweit der Grenze zu Weißrussland, 102 km nordöstlich der Gebietshauptstadt Smolensk, am Dnepr-Zufluss Wopez. Die nächstgelegene Stadt ist Dorogobusch, 20 km südlich von Safonowo entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Erwähnungen des Dorfes Safonowo unweit der Straße von Moskau nach Smolensk stammen aus dem Jahr 1859. Ende des 19. Jahrhunderts wurde parallel der Straße eine Eisenbahnstrecke verlegt, die ebenfalls nahe an Safonowo vorbei verläuft. 1929 wurde der Ort Verwaltungszentrum des neu gebildeten, gleichnamigen Rajons innerhalb der Oblast Smolensk. Mit dem Abbau der Braunkohle nahe Safonowo ab den 1930er-Jahren wurde der Ort zu einer Arbeitersiedlung ausgebaut, die 1938 den Status einer Siedlung städtischen Typs und 1952 schließlich den Stadtstatus erhielt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 3.589
1959 31.709
1970 45.949
1979 52.954
1989 56.571
2002 48.209
2010 46.116

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Die Lenin-Straße in Safonowo

Die Stadt besitzt chemische Fabriken sowie Maschinen- und Gerätebau, ferner unter anderem eine Ziegelei und ein Asphaltwerk. Der vormalige Braunkohleabbau mit neun Gruben wurde in den 1980er- und 1990er-Jahren wegen niedriger Rentabilität eingestellt.

Safonowo liegt an der russischen Fernstraße M 1 (Europastraße 30), die von Moskau nach Minsk führt. An der Eisenbahnmagistrale Moskau–Smolensk–Minsk–Warschau hat Safonowo einen Bahnhof.

Hauptachse der Innenstadt ist die Uliza Lenina (Lenin-Straße), an der sich die repräsentativsten Gebäude der Stadt, der zentrale Park und das Lenin-Denkmal befinden und welche an der Ewigen Flamme und dem dahinter liegenden Kulturpalast endet. Die anderen Straßen der Innenstadt sind auf diese ausgerichtet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Safonowo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)