Saga (Xigazê)

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Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
ས་དགའ་རྫོང་
Wylie-Transliteration:
sa dga´ rdzong
Offizielle Transkription der VRCh:
Saga Dzong
Chinesische Bezeichnung
Vereinfacht:
萨嘎县
Pinyin:
Sàgā Xiàn
Lage des Kreises Saga (rosa) im Verwaltungsgebiet der Stadt Xigazê (gelb)
Gesamtansicht von Saga "Stadt" 2007

Saga ist ein Kreis im Südwesten der bezirksfreien Stadt Xigazê im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China, der 1999 11.414 Einwohner zählte.[1].

Administrative Gliederung[Bearbeiten]

Auf Gemeindeebene setzt sich der Kreis aus einer Großgemeinden und sieben Gemeinden zusammen. Diese sind (Pinyin/chin.):

  • Großgemeinde Jiajia 加加镇

Geschichte[Bearbeiten]

Der gleichnamige Hauptort, die Großgemeinde Saga war schon vor 1960 der Hauptort des damaligen Kreises und der Sitz von zwei "Kreisvorstehern" (tib. rdzong dpon).

Die ersten Ausländer, die diesen Ort besuchten, waren der Inder Nain Singh (1865) und die Engländer C. G. Ryder und Cecil Rawling (1904). Auch Sven Hedin hat diesen Ort besucht. Nach Rawling bestand der Ort 1904 aus etwa 25 Lehmhäusern. Wie heute lag er auch früher an dem wichtigen Verbindungsweg nach Ngari und war eine der Hauptstationen auf diesem Weg zum Wechseln der Transportpferde (tib.: rta zam).

Heutige Bedeutung[Bearbeiten]

Heute ist Saga wichtige Garnisonsstadt der Volksbefreiungsarmee. Saga besteht aus zahlreichen Militärbaracken, Verwaltungsgebäuden, einer Ladenstraße und mehreren Hotels, die von Reisenden nach Ngari frequentiert werden.

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • C. G. Rawling: The Great Plateau. Being an Account of the Exploration in Central Tibet, 1903, and of the Gartok Expedition, 1904-1905. London 1905.
  • Sven Hedin: Transhimalaya. Entdeckungen und Abenteuer in Tibet. Leipzig 1909.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. http://www.people.fas.harvard.edu/~chgis/work/downloads/faqs/1999_pop_faq.html

29.329585.2374Koordinaten: 29° 20′ N, 85° 14′ O