Sahms

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Sahms
Sahms
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Sahms hervorgehoben
53.52527777777810.53305555555633Koordinaten: 53° 32′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Schwarzenbek-Land
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 5,94 km²
Einwohner: 380 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 21493
Vorwahl: 04151
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 106
Adresse der Amtsverwaltung: Gülzower Straße 1
21493 Schwarzenbek
Webpräsenz: www.amt-schwarzenbek-land.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Püst (FWS)
Lage der Gemeinde Sahms im Kreis Herzogtum Lauenburg
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Über dieses Bild

Sahms ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt etwa 5 km nordöstlich von Schwarzenbek am Fluss Steinau.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde im Jahr 1230 im Ratzeburger Zehntregister zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Der Name Sahms entstammt der ursprünglichen Benennung Sabenize (aus dem Slawischen, bedeutet: Froschbach). Wie steinzeitliche Funde belegen gab es hier bereits zu früheren Zeiten Ansiedlungen.

Das Dorf Sahms gehört zum Gut Lanken. Wird dann von dessen Besitzer mit der Dörfern Elmenhorst und Groß Pampau an den Herzog von Holstein verpfändet und gehört somit von 1459 bis 1736 zum Amt Trittau. Danach kommen die Dörfer zum Herzogtum Lauenburg zurück.

Verkehrstechnisch war Sahms für die Verbindung Mölln - Schwarzenbek wichtig, weil hier die Furt durch die Steinau führte.

1876 verliert der Adel die Gerichtsbarkeit und es erfolgt die Einteilung in Amtsbezirke. Sahms gehört dann zum Amtsbezirk Wotersen.

Am 1. April 1939 erfolgte die Eingliederung von Groß Pampau nach Sahms. Groß Pampau wurde nach dem Krieg wieder selbstständig. Seit 1948 gehört die Gemeinde zum Amt Schwarzenbek-Land.

Politik[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft FWS alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Von Gold und Silber durch einen breiten blauen Wellenbalken geteilt. Oben ein grüner Frosch, unten ein liegender roter Schlüssel mit dem Griff nach links und dem Bart nach unten.“[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Sahms stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

1944 floh Friedrich Karl Waechter, der unter anderem den Anti-Struwwelpeter geschrieben hat, als Kind mit seiner Familie über die Ostsee nach Warnemünde und dann nach Sahms, wo er bis 1952 lebte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sahms – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein