Said bin Maktum

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Sheikh Saeed bin Maktoum Al Maktoum (rechts) und Sheikh Juma Al Maktoum (links)

Scheich Said bin Maktum (arabisch ‏سعيد بن مكتوم آل مكتوم‎, DMG Saʿīd b. Maktūm Āl Maktūm; * 1878 in Dubai; † 9. September 1958 in Dubai) übernahm im November 1912, zu einer Blütezeit der Perlenfischerei, nach dem Tode seines Vaters Scheich Buti bin Suhail die Herrschaft, als Dubai sich zu einem führenden Umschlaghafen am Persischen Golf etablierte. Scheich Said regierte sechsundvierzig Jahre bis zu seinem Tode.

Scheich Said war unkompliziert. Zu seinen Vorlieben zählte die Falknerei, ein traditioneller arabischer Sport. Sein Jagdrevier war der Stadtrand von Dubai, wo die Houbara (Trappe), sein bevorzugtes Beutetier, ihren Lebensraum hat.

Er hatte zwei Söhne, Scheich Raschid bin Said Al Maktum, der sein Nachfolger als Emir von Dubai wurde, und Scheich Khalifa. Beide übernahmen seine Vorliebe der Falknerei und begleiteten ihn oft auf seinen Jagdexpeditionen.

Sehr oft zog sich Scheich Said auf seine Dattelplantagen im nahen Nachbaremirat Ra’s al-Chaima zurück.

Früh baute er den Hafen von Dubai zum Hauptumschlaghafen der arabischen Halbinsel aus und sorgte für ein breites Marktangebot auf den Souks, was Dubai einigen Wohlstand, aber auch Neid einbrachte. Durch diese Maßnahmen hatte der Einbruch des Perlenhandels für Dubai kaum Auswirkungen.

Die Bevölkerungszahl verdreifachte sich während seiner Herrschaft, und aus Dubai wurde eine moderne Stadt. So führte er z. B. 1952 die Elektrizität in Dubai ein. Bei seinen Landsleuten war er sehr beliebt und respektiert.

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