Saillon

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BW

Saillon
Wappen von Saillon
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis
Bezirk: Martignyw
Gemeindenummer: 6140i1f3f4
Postleitzahl: 1913
Koordinaten: 580279 / 11283246.1666717.18332510Koordinaten: 46° 10′ 0″ N, 7° 11′ 0″ O; CH1903: 580279 / 112832
Höhe: 510 m ü. M.
Fläche: 13.7 km²
Einwohner: 2136 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.saillon.ch
Karte
Karte von Saillon
ww

Saillon ist eine politische Gemeinde des Bezirks Martigny im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Der frühere deutsche Name Schellon wird heute nicht mehr verwendet. Die Weinbaugemeinde verfügt über vier Thermalbäder.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Miniweinberg

Die Gemeinde beherbergt den kleinsten offiziellen Weinberg der Schweiz, welcher auf der Colline Ardente (‚Brennender Hügel‘) oberhalb des mittelalterlichen Dorfkerns liegt. Der Vigne à Farinet ist 1.615 m² gross und mit drei Rebstöcken bepflanzt. Er ist Eigentum des Dalai Lama. Die Pflege übernehmen publikumswirksam Prominente wie zum Beispiel Claudia Cardinale, Roger Moore, Zinédine Zidane oder Michael Schumacher.

[Bearbeiten] Marmor

Westlich von Saillon wurde seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Marmor in einer schmalen Schichtenlage gewonnen. Die unterirdische Gewinnungsstelle liegt auf etwa 400 Meter oberhalb des Ortes an einer Steilwand. Auf Grund seines Aussehens und der besonders schwierigen Abbausituation galt er um 1900 als einer der ungewöhnlichsten Naturwerksteine in Europa. Verwendungen gibt es neben Beispielen in seiner Region ferner in Bern (Parlamentsgebäude), Paris (Opéra Garnier) und in Aachen (Dom, Pfalzkapelle).[2][3]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Galerie

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Saillon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. Michel Septfontaine: Belles et utiles Pierres de chez nous. Lausanne (Musée cantonal de géologique) 1999, S. 9
  3. Pascal Thurre: Saillon. Saillon (Édition des amis de Farinet) 2002, S. 87
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