Saint-Côme-du-Mont

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Saint-Côme-du-Mont
Saint-Côme-du-Mont (Frankreich)
Saint-Côme-du-Mont
Region Basse-Normandie
Département Manche
Arrondissement Saint-Lô
Kanton Carentan
Koordinaten 49° 20′ N, 1° 16′ W49.335833333333-1.272222222222229Koordinaten: 49° 20′ N, 1° 16′ W
Höhe 0–32 m
Fläche 12,91 km²
Einwohner 546 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km²
Postleitzahl 50500
INSEE-Code

Kirche Saint-Côme-et-Saint-Damien

Saint-Côme-du-Mont ist eine französische Gemeinde mit 546 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Manche in der Region Basse-Normandie. Sie gehört zum Gemeindeverband Carentan en Cotentin.

Geografie[Bearbeiten]

Saint-Côme-du-Mont liegt im Regionalen Naturpark Marais du Cotentin et du Bessin, 3 Kilometer nördlich von Carentan, 11,2 Kilometer südwestlich von Utah Beach und 28 Kilometer nordwestlich von Saint-Lô an der N13 und der D913. Die Douve, die Sèves und die Jourdan fließen durch das Gemeindegebiet.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Am Morgen des 8. Juni 1944, während des Zweiten Weltkriegs, versuchte das 506. Fallschirmjägerregiment der 101. US-Luftlandedivision den deutschen Kolonnen den Rückzug abzuschneiden und griff Saint-Côme-du-Mont an. Ein deutsches Fallschirmjägerregiment leistete erbitterten Widerstand. Die deutschen Truppen sprengten die Brücken, die über die Douve führten, und verließen den Ort. Nachmittags gegen 4 Uhr konnten die amerikanischen Truppen den Ort einnehmen.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das sogenannte Dead Man’s Corner-Museum (Ecke des Toten) erinnert an die schweren Kämpfe an der Kreuzung in Saint-Côme-du-Mont, bei der viele Soldaten ihr Leben ließen,[2] und zeigt authentische Ausrüstungen der Fallschirmjägereinheiten.[3]

Das Manoir de Rampan ist ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Die Stallungen stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Das Haus wurde 1995 teilweise in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques (historische Denkmale) eingetragen.

Die romanische Kirche Saint-Côme-et-Saint-Damien wurde nach 1944 restauriert und ist mitsamt dem sie umgebenden Friedhofe seit 1946 als Monument historique klassifiziert.[4] In der Kirche befinden sich drei Objekte, die als Monument historique klassifiziert wurden: ein Kelchvelum aus dem 18. Jahrhundert, ein Bas-Relief aus dem 12. Jahrhundert, das einen Fuchs und einen Storch darstellt, und ein achteckiges Taufbecken, das ebenfalls auf das 12. Jahrhundert datiert wird.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Annuaire-mairie.fr (französisch) Abgerufen am 18. November 2009
  2. a b Saint-Côme-du-Mont auf Normandie44lamemoire.com (englisch) Abgerufen am 18. November 2009
  3. Dead Man’s Corner Museum (französisch) abgerufen am 18. November 2009
  4. Saint-Côme-du-Mont in der Base Mérimée (französisch) Abgerufen am 18. November 2009
  5. Saint-Côme-du-Mont in der Base Palissy (französisch) Abgerufen am 18. November 2009