Saint-Gilles-Croix-de-Vie

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Saint-Gilles-Croix-de-Vie
Wappen von Saint-Gilles-Croix-de-Vie
Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Frankreich)
Saint-Gilles-Croix-de-Vie
Region Pays de la Loire
Département Vendée
Arrondissement Les Sables-d’Olonne
Kanton Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Hauptort)
Koordinaten 46° 42′ N, 1° 56′ W46.697222222222-1.94055555555565Koordinaten: 46° 42′ N, 1° 56′ W
Höhe 0–28 m
Fläche 10,25 km²
Einwohner 7.322 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 714 Einw./km²
Postleitzahl 85800
INSEE-Code
Website Saint-Gilles-Croix-de-Vie

Der Fluss Vie im Stadtgebiet

Saint-Gilles-Croix-de-Vie ist eine französische Gemeinde mit 7322 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Vendée in der Region Pays de la Loire. Sie gehört administrativ zum Arrondissement Les Sables-d’Olonne und zum Kanton Saint-Gilles-Croix-de-Vie, dessen Hauptort sie ist.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt rund 65 Kilometer (Luftlinie) südwestlich von Nantes. Die Île d’Yeu liegt 34 km westlich im Atlantik. Nachbargemeinden von Saint-Gilles-Croix-de-Vie sind:

Im Süden grenzt die Gemeinde an die Küstenlinie des Atlantischen Ozeans. Im Ortsgebiet mündet der Fluss Vie ins Meer, nachdem ihn kurz davor sein linker Nebenfluss Jaunay erreicht hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand aus der Fusion der bis 1967 selbständigen Gemeinden Saint-Gilles-sur-Vie und Croix-de-Vie. Die Einwohner nennt man seither Gillocruciens.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 6178 6725 6159 6296 6797 7281

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Kirche Saint-Gilles
  • Die Kirche Saint-Gilles entstand im 14. und 15. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Flamboyant und der Renaissance überarbeitet. Die Nordseite des Kirchenschiffes und der Kirchturm aus der Bauphase der Kirchenbaus sind als Monument historique (inscrit) klassifiziert. Das Gewölbe des Schiffes und die Schlusssteine stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Fenster sind modern.
  • Auf dem Friedhof der Kirche Saint-Gilles befinden sich ein Croix Hosannière aus dem 16. Jahrhundert und Grabsteine aus dem 15. bis 17. Jahrhundert.

Museen[Bearbeiten]

Das Musée maraîchin zeigt heimische Folklore, Mobiliar und Tracht.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Haupterwerbszweig ist der Tourismus. Als Fischereihafen liegt Saint-Gilles-Croix-de-Vie in Frankreich an sechster Stelle in puncto angelandeter Fischtonnage. Saint-Gilles war früher führend im Fang und der Verarbeitung von Sardinen.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Saint-Gilles-Croix-de-Vie ist seit 2006 partnerschaftlich verbunden mit Luanco, einer Ortschaft der spanischen Gemeinde Gozón in Asturien.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Gilles-Croix-de-Vie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Website der Gemeinde