Saint-Gratien (Val-d’Oise)

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Saint-Gratien
Wappen von Saint-Gratien
Saint-Gratien (Frankreich)
Saint-Gratien
Region Île-de-France
Département Val-d’Oise
Arrondissement Sarcelles
Kanton Saint-Gratien
Gemeindeverband Communauté d’agglomération de la Vallée de Montmorency.
Koordinaten 48° 58′ N, 2° 17′ O48.9666666666672.2833333333333Koordinaten: 48° 58′ N, 2° 17′ O
Höhe 39–59 m
Fläche 2,42 km²
Einwohner 20.453 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 8.452 Einw./km²
Postleitzahl 95210
INSEE-Code
Website www.ville-saintgratien.fr

Schloss Prinzessin Mathilde
.
Saint-Gratien – Chateau de Catinat

Saint-Gratien ist eine französische Gemeinde mit 20.453 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Val-d’Oise der Region Île-de-France, etwa zehn Kilometer nördlich von Paris.

Lage[Bearbeiten]

Saint-Gratien liegt am Ausgang des Vallée de Montmorency und gehört zur gleichnamigen Region im Norden des Großraumes von Paris. Die Stadt ist von den Nachbargemeinden Argenteuil, Sannois, Eaubonne, Soisy-sous-Montmorency, Enghien-les-Bains und Épinay-sur-Seine umgeben.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1793 1800 1806 1821 1831 1836 1841 1846 1851 1856 1861 1866 1872 1876
368 424 468 380 430 487 517 568 580 720 916 1046 1202 1241
1881 1886 1891 1896 1901 1906 1911 1921 1926 1931 1936 1946 1954 1962
1327 1656 1547 1632 1774 2091 2539 3307 5847 5702 4485 7204 6100 9248
1968 1975 1982 1990 1999 2007
14947 20338 20470 19338 19226 20588

Quellen: Cassini[1] und INSEE[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Grab des Maréchal de Catinat

Saint-Gratien ist nach dem jungen Hirten Gratien benannt, der den Märtyrertod starb und im 4. Jahrhundert heiliggesprochen wurde. Die Mönche vom Kloster in Saint-Denis errichteten hier einen Schrein zu seinem Gedenken und Reliquien sind unter dem Altar der Kirche begraben. Im Jahre 1225 besaß Guillaume de Cornillon einen Großteil des Gebiets um den Ort.

Im 17. Jahrhundert erbte Marschall Nicolas Catinat von seiner Mutter das Gebiet von Saint-Gratien. 1701 zog er sich auf sein Schloss in Saint-Gratien zurück und verbrachte seine Zeit zwischen dem Anbau von Obstbäumen und der Verwaltung seiner Ländereien. Er starb in Saint-Gratien am 12. Februar 1712 und ist in der Kapelle des Dorfes begraben. Zu Ehren dieses Mannes übernahm die Stadt Saint-Gratien das Wappen der Catinats im Juli 1994 als Stadtwappen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten sind die Schlösser Catinat (erbaut im Jahre 1610) und Prinzessin Mathilde sowie die Kirche und das Rathaus.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Gratien (Val-d´Oise) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://cassini.ehess.fr/ Population avant le recensement de 1962
  2. INSEE: Population depuis le recensement de 1962