Saint-Jean-Brévelay

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Saint-Jean-Brévelay (Sant-Yann-Brevele)
Wappen von Saint-Jean-Brévelay
Saint-Jean-Brévelay (Frankreich)
Saint-Jean-Brévelay
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Saint-Jean-Brévelay
Gemeindeverband Saint-Jean-Brévelay Communauté.
Koordinaten 47° 51′ N, 2° 43′ W47.845833333333-2.7208333333333106Koordinaten: 47° 51′ N, 2° 43′ W
Höhe 42–164 m
Fläche 41,83 km²
Einwohner 2.748 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 66 Einw./km²
Postleitzahl 56660
INSEE-Code
Website http://www.mairie-saint-jean-brevelay.fr/

Saint-Jean-Brévelay (bretonisch: Sant-Yann-Brevele) ist eine französische Gemeinde mit 2748 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Saint-Jean-Brévelay Communauté [1].

Geographie[Bearbeiten]

Saint-Jean-Brévelay liegt im südlichen Teil der Bretagne im Zentrum des Départements Morbihan und gehört zum Pays de Pontivy.[2]

Nachbargemeinden sind Bignan im Nordwesten und Norden, Guéhenno im Norden und Nordosten, Billio im Nordosten, Plumelec im Osten, Plaudren im Südosten und Süden, Locqueltas im Süden sowie Colpo im Westen.

Der Ort ist Schnittpunkt zahlreicher Straßen. Durch Saint-Jean-Brévelay verlaufen die D1 als Verbindung von Guémené-sur-Scorff über Locminé nach Péaule an der Südgrenze der Bretagne sowie die D11 und D778 als weitere bedeutende regionale Verbindungen. Wichtig für den überregionalen Verkehr ist die N 24 von Lorient nach Rennes. Diese verläuft neun Kilometer nördlich der Gemeinde. Der nächstgelegene Anschluss ist bei Saint-Allouestre.

Wichtigste Gewässer sind der Fluss Claie sowie die Bäche Lay und Sclunj. Zudem gibt es auf dem Gemeindegebiet zahlreiche Weiher und Teiche. Im Südteil liegen zwei große Waldgebiete, der Anteil am Bois de Gohlut und der Bois de Goh-Menhir.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1.784 1.873 2.132 2.287 2.354 2.368 2.505

Geschichte [3][Bearbeiten]

Der Ort wird 1426 erstmals unter dem Namen Sainct Jehan erwähnt. In der Zeit der Französischen Revolution war es ein Zentrum der Chouannerie . Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro-Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Gwened (frz. Pays de Vannes) und teilt dessen Geschichte. Seit 1793 ist die Gemeinde Hauptort eines eigenen Kantons. 1864 gab Saint-Jean-Brévelay einen Teil seines Gemeindeareals an die damals neugegründete Gemeinde Colpo ab. [4]

Sehenswürdigkeiten[5][6][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Jean-de-Beverley aus dem 15.-17., teilweise dem 19. Jahrhundert
  • Dolmen Coh Coet im Wald Bois de Goh-Menhir
  • Menhire von Goh-Menhir, Kerarmel, Keruzan und Lann Douar
  • Kapelle Saint Nicolas aus dem Jahr 1490, restauriert zwischen 1921 und 1925
  • Kapelle Saint-Marc aus dem 17. Jahrhundert (restauriert 1885) im Ort Le Moustoir
  • Kapelle Saint-Thuriau aus dem 16. Jahrhundert im gleichnamigen Ort
  • Kapelle Saint Roch aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Drei Kreuze von Le Poldou
  • Kreuz der Heiligen Beschützer der Gemeinde aus dem Jahr 1929
  • Kreuz von La Grée aus dem Jahr 1748
  • Stele in Le Moustoir
  • alte Mühlen in Kerangal, Le Pouldu, Keranfray, Le Laz, La Forêt, Quillay und Sonnan
  • Überreste der alten Römerstrasse von Vannes nach Courseul

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Site de Saint-Jean-Brévelay Communauté Offizielles Webangebot der CC Pays de Saint-Jean-Brévelay (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays de Pontivy
  3. Geschichte (französisch)
  4. Saint-Jean-Brévelay auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  5. Sehenswürdigkeiten (französisch)
  6. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Jean-Brévelay – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien