Saint-Jean-d’Angély

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Saint-Jean-d’Angély
Wappen von Saint-Jean-d’Angély
Saint-Jean-d’Angély (Frankreich)
Saint-Jean-d’Angély
Region Poitou-Charentes
Département Charente-Maritime
Arrondissement Saint-Jean-d’Angély
Kanton Saint-Jean-d’Angély (chef-lieu)
Koordinaten 45° 57′ N, 0° 31′ W45.944166666667-0.5211111111111125Koordinaten: 45° 57′ N, 0° 31′ W
Höhe 8–76 m
Fläche 18,78 km²
Einwohner 7.702 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 410 Einw./km²
Postleitzahl 17400
INSEE-Code
Website http://www.angely.net/

Saint-Jean-d’Angély ist eine französische Gemeinde mit 7702 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Charente-Maritime in der Region Poitou-Charentes an den Ufern der Boutonne; sie ist Verwaltungssitz des Arrondissements Saint-Jean-d’Angély und des gleichnamigen Kantons. Der Ortsname wird oft mit Saint-Jean-d’Y abgekürzt.

Geografie[Bearbeiten]

Saint-Jean-d’Angély liegt im Zentrum des Pays des Vals de Saintonge in der Nähe der Autobahn A 10, 140 Kilometer von Bordeaux und 410 Kilometer von Paris entfernt.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten des Ortes und seiner Umgebung mit rund 30.000 Einwohnern beziehen sich auf die Nahrungsmittelproduktion, die Produktion von alkoholischen Getränken (Pineau des Charentes) und Cognac, die Tourismusindustrie ist im Aufbau. Abseits der Achse La RochelleNiortPoitiers und weit von der Küste entfernt leidet die Gegend unter der Landflucht und der Überalterung der Bevölkerung.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 5. März 1588 wurde hier Henri I. de Bourbon, prince de Condé von einem Pagen getötet, der ein Verhältnis mit seiner Ehefrau Charlotte de la Tremoille hatte.

1621 wurde Saint-Jean-d’Angély von Ludwig XIII. besetzt.

Zwischen 1980 und 1999 verminderte sich die Einwohnerzahl von Saint-Jean-d’Angély von rund 12.000 auf 7681 Personen, zweifellos in erster Linie aufgrund der Abwanderung wesentlicher Industriebereiche.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die erhalten gebliebenen Gebäude der königlichen Abtei Saint-Jean-Baptiste. Seit 1998 sind sie als Teil des UNESCO-WelterbesJakobsweg in Frankreich“ ausgezeichnet.

Die Königliche Abtei
Die Türme
Der Pranger
Der Glockenturm
Fachwerkhäuser

Literatur[Bearbeiten]

  • H. Brisset-Guibert, Saint-Jean d’Angély et le Val de Boutonne, Ed. Bordessoules 1991, 64 p.;
  • J. Combes, Visiter Saint-Jean d’Angély, Ed. Sud-Ouest 2006, 32 p.;
  • P. Lavallee, Dictionnaire historique des rues de Saint-Jean d’Angély, Ed. Bordessoules 1991.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Jean-d'Angély – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien