Saint-Ouen (Seine-Saint-Denis)

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Saint-Ouen
Wappen von Saint-Ouen
Saint-Ouen (Frankreich)
Saint-Ouen
Region Île-de-France
Département Seine-Saint-Denis
Arrondissement Saint-Denis
Kanton Saint-Ouen und Saint-Denis-Sud
Koordinaten 48° 54′ N, 2° 20′ O48.9069444444442.333055555555634Koordinaten: 48° 54′ N, 2° 20′ O
Höhe 22–48 m
Fläche 4,31 km²
Einwohner 47.783 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 11.087 Einw./km²
Postleitzahl 93400
INSEE-Code
Website http://ville-saintouen.fr/

Saint-Ouen ist eine französische Stadt mit 47.783 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) in der nördlichen Pariser Banlieue.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Saint-Ouen lässt sich bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. nachweisen. Durch Erweiterung des Hafens und Anschluss an das Eisenbahnnetz begann der industrielle Aufschwung. Zwischen 1861 und 1896 stieg die Einwohnerzahl sprunghaft von 3.300 auf 30.700 an. Saint-Ouen wurde ein bedeutender Vorort der Hauptstadt Paris. Die Arbeiterstadt wird seit 1945 ununterbrochen von Bürgermeistern des PCF regiert. Die Stadt war seit jeher auch das Ziel von Einwanderern verschiedener Nationalitäten, in den letzten Jahren vort allem aus dem Maghreb und Schwarzafrika. Der industrielle Strukturwandel seit den 1970er Jahren traf auch die Industrie in Saint-Ouen hart: Die Arbeitslosigkeit lag zeitweise bei 20 %, momentan bei 16,3 %. Als Ausgleich wurden, vor allem in den Docks de Saint-Ouen, ehemaligen Werftanlagen, zahlreiche Verwaltungs- und Bürogebäude angesiedelt, so haben etwa Danone, Citroën, OCP Répartition, Alstom oder Bosch Frankreich hier Standorte oder ihren Hauptsitz.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

An der südlichen Grenze nach Paris etwa zwischen der Porte de Saint-Ouen im Westen und der Porte de Clignancourt im Osten findet der Marché aux Puces, der größte Flohmarkt im Großraum von Paris, an drei Tagen der Woche (Samstag 9h - 18h, Sonntag 10h - 18h, Montag 11h - 17h) statt [1]. In unmittelbarer Nähe der Metro-Station Garibaldi befindet sich das letzte noch im direkten Umfeld von Paris befindliche Citroën-Werk [2].

Weiter finden sich das Schloss Saint-Ouen, finanziert von Ludwig XVIII., und eine historische Kirche. Der örtliche Friedhof ist der letzte Ruheort zahlreicher Künstler aus dem nahen Montmartre.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Ouen (Seine-Saint-Denis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.marcheauxpuces-saintouen.com/1.aspx französisch
  2. http://www.garage2cv.de/citroen-st-ouen-das-letzte-werk-an-der-seine/