Saint-Quentin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Saint-Quentin (Begriffsklärung) aufgeführt.
Saint-Quentin
Wappen von Saint-Quentin
Saint-Quentin (Frankreich)
Saint-Quentin
Region Picardie
Département Aisne
Arrondissement Saint-Quentin
(chef-lieu)
Kanton Chef-lieu von 3 Kantonen
Gemeindeverband Agglomération Saint-Quentin.
Koordinaten 49° 51′ N, 3° 17′ O49.8477777777783.285555555555696Koordinaten: 49° 51′ N, 3° 17′ O
Höhe 68–125 m
Fläche 22,56 km²
Einwohner 56.278 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 2.495 Einw./km²
Postleitzahl 02100
INSEE-Code
Website ville-saintquentin.fr

Rathaus

Saint-Quentin ist eine nordfranzösische Stadt im Département Aisne in der Picardie. Sie ist die Hauptstadt des Arrondissements Saint-Quentin, Hauptort der Kantone Saint-Quentin-Nord, -Sud und Centre sowie Sitz des 20 Gemeinden umfassenden Kommunalverbandes Agglomération Saint-Quentin.

Mit 56.278 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) ist Saint-Quentin zudem die größte Stadt im Département Aisne, ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum sowie ein überregional bedeutender Verkehrsknoten.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Fluss Somme sowie am hier parallel verlaufenden Canal de Saint-Quentin, der eine schiffbare Verbindung zwischen dem Tal der Schelde und dem der Oise herstellt.

Geschichte[Bearbeiten]

Unter dem Namen Augusta Viromanduorum war Saint-Quentin zur Zeit der Römer der Hauptort der keltischen Viromanduer.

Saint-Quentin hatte zwischen 1908 und 1956 eine Straßenbahn.

Während des Deutsch-Französischen Kriegs kam es am 19. Januar 1871 zur Schlacht bei Saint-Quentin (1871) zwischen deutschen und französischen Truppen, die mit einem Rückzug der Franzosen endete.

Im Ersten Weltkrieg wurde der deutsche Vormarsch am 29. August 1914 in der Schlacht bei St. Quentin zum Stehen gebracht. Der Ort war im weiteren Kriegsverlauf Teil der Siegfriedstellung.

Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt eine wichtige Garnison der Wehrmacht und beherbergte u. a. ein Kriegsgefangenenlager und einen Fliegerhorst der Luftwaffe.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 61.071 64.196 67.243 63.567 60.644 59.049 56.471

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Basilika Saint-Quentin
Hauptschiff der Basilika
Bahnhof Saint-Quentin
Stadttheater
Gedenkstätte für die Gefallenen der Weltkriege
  • Basilika Saint-Quentin, 12. bis 15. Jahrhundert
  • Hôtel de ville (Rathaus), Fassade im spätgotischen Flamboyantstil 1509 fertiggestellt, Inneres später erweitert: Eingangshalle neugotisch 1865, Obergeschoss im Art-déco-Stil 20. Jahrhundert
  • Porte des Canonniers
  • Bahnhofsgebäude
  • Musée des papillons (Schmetterlingsmuseum)
  • Champs Elysées, Park im westlichen Teil der Wallanlagen
  • Mehrere Bürgerhäuser im Stil der Art déco
  • Réserve naturelle du Marais d'Isle (Naturschutzgebiet an der Somme)
  • Théâtre Jean Vilar

Partnerstädte[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Äbte von Saint-Quentin[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Quentin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien