Saint-Sandoux

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Saint-Sandoux
Saint-Sandoux (Frankreich)
Saint-Sandoux
Region Auvergne
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Clermont-Ferrand
Kanton Saint-Amant-Tallende
Koordinaten 45° 38′ N, 3° 6′ O45.6405555555563.1080555555556607Koordinaten: 45° 38′ N, 3° 6′ O
Höhe 430–848 m
Fläche 9,84 km²
Einwohner 906 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 92 Einw./km²
Postleitzahl 63450
INSEE-Code

Dorfansicht vom Puy de Saint-Sandoux

Saint-Sandoux ist eine französische Gemeinde im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne. Sie liegt ca. 25 km südlich von Clermont-Ferrand.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Der ländlich wirkende Ort liegt in die Nähe der Großstadt Clermont-Ferrand. In den letzten Jahren sind eine verstärkte Bautätigkeit und eine starke Zunahme der Einwohnerzahl zu verzeichnen, aktuell sind es 906 Einwohner (Stand 1. Januar 2011).

Bevölkerungsentwicklung
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
383 435 398 457 508 603 813

Geografie[Bearbeiten]

Der mittelalterliche Dorfkern liegt weithin sichtbar auf einem kleinen Plateau. Östlich des Dorfs liegt eine kleine Ebene, nach Süden steigt das Gelände bis zum 848 m hohen Puy de Saint-Sandoux an, im Norden bis zum 716 m hohen Puy de Peyronère.

Geschichte[Bearbeiten]

Das bis in gallorömische Zeiten zurückverfolgbare Dorf hieß bis zum 11. Jahrhundert Maismac. Seinen heutigen Namen erhielt es zu Ehren des merowingischen Heiligen St. Sindulfus, des damaligen Schutzheiligen der Dorfkirche.

Ab dem 13. Jahrhundert gehörte das Dorf der Familie La Tour d'Auvergne, im 16. Jahrhundert Catherine de Médicis, 1607 schließlich den Herren von Travers, deren Schloss am nördlichen Dorfrand liegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der mittelalterliche Dorfkern zeigt noch Spuren der Anlage als Wehrdorf. Vom Dorf und vor allem dem über Wanderwege erreichbaren Puy de Saint-Sandoux eröffnen sich Ausblicke über die schöne Landschaft der näheren Umgebung.

Am Puy de Saint-Sandoux liegt eine viel benutzte Startrampe für Gleitschirmflieger.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In unmittelbarer Dorfnähe liegt mit dem Foyer Atelier de Ceyran eine vom Verein CAPPA betriebene Behindertenwerkstätte mit Ausbildungszentrum und Wohnheim.

Seit einigen Jahren unterhalten verschiedene öffentliche, landwirtschaftliche und Forschungseinrichtungen eine Baumschule zur Wahrung des in der Region traditionellen Apfelanbaus und der historischen Apfelsorten.

Weblinks[Bearbeiten]