Saint-Valery-sur-Somme

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Saint-Valery-sur-Somme
Wappen von Saint-Valery-sur-Somme
Saint-Valery-sur-Somme (Frankreich)
Saint-Valery-sur-Somme
Region Picardie
Département Somme
Arrondissement Abbeville
Kanton Saint-Valery-sur-Somme
Gemeindeverband Communauté de communes Baie de Somme Sud.
Koordinaten 50° 11′ N, 1° 38′ O50.1888888888891.6305555555556Koordinaten: 50° 11′ N, 1° 38′ O
Höhe 1–43 m
Fläche 10,50 km²
Einwohner 2.760 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 263 Einw./km²
Postleitzahl 80230
INSEE-Code
Website site officiel de la mairie
.
Saint-Valery liegt an der Bahnlinie nach Abbeville-Noyelles, der Nordbahn und der Lokalbahn nach Cayeux-sur-Mer

Saint-Valery-sur-Somme ist eine Kleinstadt im zur französischen Region Picardie gehörenden Département Somme mit 2760 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011). Sie gehört zum Arrondissement Abbeville und zum Kanton Saint-Valery-sur-Somme. Sie ist der Hauptort des gleichnamigen Kantons.

Geografie[Bearbeiten]

Saint-Valery sur Somme liegt an der Mündung der Somme bzw. des Canal de la Somme in den Ärmelkanal. Saint-Valery ist durch eine Zweigbahn mit der Eisenbahn Paris-Boulogne verbunden, Sitz eines Handelsgerichts und mehrerer Konsulate. Es hat einen schwer vor Versandung zu schützenden und im Verkehr zurückgehenden Hafen, eine Schiffahrtsschule und Seebäder. Bis ins 20. Jahrhundert waren Fabrikationsstätten für Segeltuch, Schlosser- und Seilerwaren, Fischerei und Bierbrauerei erwähnenswert.

Die neuzeitliche Unterstadt heißt La Ferté, die mittelalterliche Oberstadt auf einem Hügel hat die Kirche St. Martin aus dem 15. Jahrhundert und die Mauern des Schlosses Saint-Valery.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Hafen von Saint-Valery versammelte der Normannenherzog Wilhelm seine Invasionsflotte und sein Invasionsheer, ehe er am 30. September 1066 zur Eroberung Englands übersetzte.

Bekannte Besucher waren der Maler Edgar Degas sowie die Schriftsteller Victor Hugo, Anatole France, Colette, Julien Green und Heinrich Böll.[1]

Tourismus[Bearbeiten]

Es gibt eine 27 Kilometer lange Museumsbahn in Meterspur entlang der Bucht, die Chemin de Fer de la Baie de Somme; sie durchquert Saint-Valery auf der Strecke von Le Crotoy nach Cayeux-sur-Mer.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung hatte 1872 noch 3.686 Einwohner betragen.

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 3.169 3.240 3.072 2.935 2.769 2.691 2.805

Galerie[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

  • Beverungen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (seit 1970)
  • Ronse, Ostflandern, Belgien (seit 2005)

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Valery-sur-Somme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Angaben auf der Seite der Stadt (frz.), abgerufen am 20. Oktober 2012
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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Brockhaus Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Brockhaus Konversationslexikon, 14. Auflage von 1893–1897. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel so weit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.