Sakon Nakhon

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สกลนคร
Sakon Nakhon
Sakon Nakhon (Thailand)
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Koordinaten 17° 9′ N, 104° 9′ O17.156388888889104.14555555556Koordinaten: 17° 9′ N, 104° 9′ O
Basisdaten
Staat Thailand

Provinz

Sakon Nakhon
Einwohner 53.739 (2012)

Sakon Nakhon (Thai: สกลนคร, auch: Sakon Nakhorn, früher: Nong Han Luang) ist eine Großstadt (เทศบาลนครสกลนคร) in der thailändischen Provinz Sakon Nakhon. Sie ist die „Hauptstadt“ der Provinz Sakon Nakhon.

Sakon Nakhon ist das gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zentrum innerhalb einer Region von mehreren hundert Quadratkilometern, sie hat 53.763 Einwohner (Stand 2013).[1]

Herkunft des Namens[Bearbeiten]

Sakon stammt aus dem Sanskrit sakala (Devanagari: सकल) und bedeutet ganz, allumfassend, und Nakhon stammt aus dem Sanskrit nagara (Devanagari: नगर) mit der Bedeutung Stadt. Im übertragenen Sinne bedeutet Sakon Nakhon also Stadt der Städte.

Geographie[Bearbeiten]

Die Provinz Sakon Nakhon liegt in der Nordostregion von Thailand, dem so genannten Isan. Die Stadt Sakon Nakhon liegt im äußersten Nordosten Thailands, nimmt die Fläche der Gemeinde (Tambon) That Choeng Chum (ธาตุเชิงชุม) ein und ist von der Hauptstadt Bangkok etwa 650 Kilometer entfernt. Sie liegt an einer Tiefebene des Mekong und grenzt südlich an eine bewaldete Berglandschaft. Im Nordosten des Bezirks liegt der Nong-Han-See, der größte natürliche See in Nordost-Thailand.

Innerhalb des Tambon Tha Rae (ท่าแร่, auch Tharae oder Thare geschrieben) liegt das Zentrum des Römisch-Katholischen Erzbistums Thare und Nonseng (Archidioecesis Tharensis et Nonsengensis, อัครสังฆมณฑลท่าแร่-หนองแสง).

Wirtschaft[Bearbeiten]

Reisanbau ist die wichtigste Wirtschaftszweig; westlich von Sakon Nakhon liegt eine Forschungsstation für Reisanbau.

Flughafen[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

In Sakon Nakhon gibt es zwei Universitäten einmal die Sakon Nakhon Rajabhat Universität [2] (มหาวิทยาลัยราชภัฏสกลนคร) und die Kasetsart University [3] (มหาวิทยาลัยเกษตรศาสตร์).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Der Wat Phra Cheung Chum – ein weißer, 24 Meter hoher That (die laotische Art der thailändischen Chedi) über einer im Innern noch erkennbaren alten Chedi aus dem 16. Jahrhundert.
  • Der große See Nong Han im Norden mit einem Erholungspark und einem kleinen Hafen; am westlichen Ufer liegt der verfallene That Dum, ein Tempel aus der Khmer-Zeit.
  • Der Wat Pha Udom Somphon, eine regional bekannte buddhistische Tempelanlage mit einem angeschlossenen Museum (außerhalb)

Verschiedenes[Bearbeiten]

Mitte der 1960er Jahre hatte die verbotene Kommunistische Partei Thailands zeitweise ihren Sitz in den Phu-Phan-Bergen in der Provinz Sakhon Nakhon. Am 5. Mai 1966 wurde Jit Phumisak, „Thailands Che Guevara“, in der Nähe von Nong Kung im Amphoe Waritchaphum erschossen und beseitigt. 1989 wurden seine Überreste gefunden und nach einer buddhistischen Zeremonie in eine Chedi auf dem Gelände des nahegelegenen Wat Prasit Sangwon eingemauert. Dort befindet sich heute eine Gedenkstätte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sakon Nakhon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerstatistik 2013 (Thai) Department of Provincial Administration. Abgerufen am 4. August 2014.
  2. Sakon Nakhon Rajabhat Universität (englisch, aufgerufen am 31. Oktober 2011)
  3. Kasetsart Universität (Thai, englisch, aufgerufen am 31. Oktober 2011)