Sal. Oppenheim

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  Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA
Logo der Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA
Gebäude der Sal. Oppenheim in Köln
Staat Deutschland
Sitz Köln
Rechtsform AG & Co. KGaA
Bankleitzahl 370 302 00[1]
BIC SOPP DE3K XXX[1]
Gründung 1789
Website www.oppenheim.de
Geschäftsdaten 2012[2]
Bilanzsumme 6.989,8 Mio. Euro
Einlagen 3.480,1 Mio. Euro
Kundenkredite 1.945,7 Mio. Euro
Mitarbeiter 576
Leitung
Vorstand der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Komplementär AG:
Wolfgang Leoni (Vors.)
Jürgen Dobritzsch
Nicolas von Loeper
Aufsichtsrat Wolfgang Matis (Vors.)

Die Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA ist eine deutsche Bank mit Sitz in Köln. Sie wurde 1789 als Privatbank gegründet und gehörte Angehörigen der Familie Oppenheim. Seit Oktober 2009 ist sie eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Vermögensverwaltung.

Gründung[Bearbeiten]

April 1817: Das Unternehmen Farina gegenüber zieht auf ihren Frankfurter Kommissionär Wechsel über 20.000 fl. Order Sal. Oppenheim jun. & Co.
2. Mai 1832, Brief von Sal. Oppenheim an Johann Maria Farina
2. Mai 1832, Sal. Oppenheim Aufstellung für Farina

Der damals 17-jährige Salomon Oppenheim junior gründete die Bank 1789 als Kommissions- und Wechselhaus in Bonn. Oppenheim handelte mit Waren, tauschte ausländische Sorten und vergab Kredite.

1798 setzten die französischen Revolutionstruppen unter Napoleon den Kurfürsten des Kurfürstentums Köln ab, dessen Hauptstadt Bonn war. In Köln und allen von ihnen annektierten linksrheinischen Gebieten führten die Franzosen die Religionsfreiheit ein. Damit konnten sich erstmals seit 400 Jahren Juden in Köln niederlassen. Daraufhin zog Oppenheim in den damals bedeutenden Bankenplatz Köln um, wo unter anderen das Bankhaus J. H. Stein (1790) und der A. Schaaffhausen’sche Bankverein (seit 1791) ihren Sitz hatten. 1828 starb Oppenheim. Seine Witwe Therese führte die Geschäfte mit ihren Söhnen Simon und Abraham Oppenheim fort. Abraham heiratete 1834 Charlotte Beyfus, eine Enkelin von Mayer Amschel Rothschild, der das Bankhaus der Rothschilds gegründet hatte.[3]

In Köln zog das Bankhaus zunächst 1798 in ein Haus Am Hof Nr. 2122, seit 1808 war es in einem Patrizierhaus in der Großen Budengasse Nr. 2103 (später Nr. 8-10) angesiedelt.[4] Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man dort ab Januar 1945 für drei Tage in der Woche die Arbeit wieder aufnehmen. Zwischen Juni 1945 und 1953 war das Bankhaus provisorisch An den Dominikanern Nr. 2 untergebracht, bevor es 1953 in den heutigen sechsgeschossigen natursteinverkleideten Bau von Fritz August Breuhaus de Groot in Unter Sachsenhausen Nr. 4 einzog.

Rheinprovinz Preußens[Bearbeiten]

Die Bank finanzierte seit den 1820er Jahren insbesondere die Rheinschifffahrt und später auch die Entwicklung des Eisenbahnwesens sowie die Industrialisierung der Rheinprovinz und des Ruhrgebiets.

1836 wurde eine Tochtergesellschaft in Amsterdam gegründet, die bis 1856 bestand. 1837 wurden erstmals entstehende Großunternehmen finanziert, unter anderem die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft und die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (1843) mit gegründet. Durch diese Engagements wurde Köln zum Verkehrsknotenpunkt Westdeutschlands.

1838 gründete das Bankhaus gemeinsam mit dem Schaaffhausen’schen Bankverein und Herstatt die Colonia Versicherung. Dadurch begann die Entwicklung Kölns zum bedeutenden Versicherungsstandort. 1852 folgen die Kölnische Rück- und die Concordia Kölnische Lebensversicherung, 1853 die Kölnische Hagelversicherung. 1853 beteiligte sich Oppenheim an der Gründung der Darmstädter Bank und 1870 an der Gründung der Centralboden.

Nach dem Tod Therese Oppenheims 1842 führten die beiden Söhne das Unternehmen weiter. Die beiden Söhne von Abraham Oppenheim, Eduard und Albert von Oppenheim, konvertierten 1858 und 1859 vom Judentum zum Christentum. Dies ermöglichte ihnen die Einheirat in bedeutende christliche Kölner Unternehmerfamilien. In den 1860er Jahren investierte die Bank auch in kulturpolitische Vorhaben, darunter den Kölner Zoo und den neuen Botanischen Garten Kölns.[5] Abraham Oppenheim stiftete die Synagoge Köln, die 1861 eingeweiht wurde.[6] König Wilhelm I. erhob ihn 1868 als ersten jüdischen Unternehmer Preußens in den Freiherrnstand, um seine unternehmerischen Verdienste zu ehren.[7]

Deutsches Kaiserreich[Bearbeiten]

Das Deutsche Kaiserreich nahm zur Finanzierung der Entwicklung des Verkehrswesens zahlreiche Anleihen auf. Zu Platzierung dieser Anleihen wurde Banken benötigt. Dazu wurde schon vor 1871 eine Bankenvereinigung gegründet, die viele Anleihenausgaben regelte, das Preußenkonsortium. Sal. Oppenheim war festes Mitglied des Konsortiums geworden und an vielen Anleihenausgaben beteiligt. Nur zum Teil beteiligte sich die Bank auch an Anleihen für die Stadt Köln. Sal. Oppenheim war auch im Auslandsgeschäft tätig, hier vor allem im Kapitalexport – meistens in Zusammenarbeit mit der Berliner Disconto-Gesellschaft. Dazu engagierte sich die Bank auch im Kolonialgeschäft. Die Bank war auch an der Gründung der Colonia Versicherungsgruppe beteiligt, daneben war die Bank im Eisenbahnbau und -betrieb und in der Produktion von Elektrokabeln engagiert.

Nach dem Tod von Abraham und Simon übernahmen im Jahre 1880 deren Söhne Albert und Eduard die Bankgeschäfte. Die Bank wirkte zusammen mit anderen Banken, hier vor allem wieder die Disconto-Gesellschaft, an der Kapitalbeschaffung für Industrieunternehmen in Deutschlands Westen teil. So wirkte die Bank bei der Entstehung oder Expansion der Union, AG für Bergbau, Eisen- und Stahl-Industrie, der Phoenix AG, der Gelsenkirchener Bergwerks AG, des Eschweiler Bergwerksvereins, der Gewerkschaft Fortuna, die 1908 mit anderen Unternehmen zur Rheinischen AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation fusionierte, und der Harpener Bergbau AG. Freundlich verbunden war Sal. Oppenheim mit den Kabelwerken Felten & Guilleaume, mit denen man gemeinsame überseeische Telegraphenunternehmen gründete. Nach Fehlinvestitionen in die Elektroindustrie, hier vor allem bei der Helios AG, kam es zu einer Krise bei Sal. Oppenheim. Doch Sal. Oppenheim konnte sich allein behelfen. Dies wurde nicht zuletzt durch eine auf 15 Jahre begrenzte stillen Einlage der Berliner Disconto-Gesellschaft, damals der zweitgrößte Bank Deutschlands, möglich. 1904 wurde die Oppenheim Bank von einer Offenen Handelsgesellschaft in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt, um leichter weitere Kapitalgeber zu finden. Die Sal. Oppenheim KG wurde fortan von Simon Alfred von Oppenheim und dessen Cousin Emil geführt. 1904 wurde auch Ferdinand Rinkel zum Teilhaber der Bank berufen, der schon über zehn Jahre Prokurist der Bank gewesen war. Er und Simon Alfred von Oppenheim leiteten die Bank. Ab 1914 beteiligte sich das Bankhaus an neun deutschen Kriegsanleihen zur Finanzierung des Ersten Weltkriegs. Vor und während des Krieges war die Bank an der Platzierung von Anleihen beteiligt, die Geld für Rüstungsunternehmen zur Verfügung stellten. Dagegen fiel das Auslandsgeschäft der Bank in dieser Zeit nahezu völlig aus. Während des Kriegsdienstes von Simon Alfred von Oppenheim leitete Rinkel die Bank allein. 1916 kehrte Oppenheim wieder aus dem Krieg zurück, da er bei einem Autounfall eine schwere Verwundung erlitten hatte. 1919 erhielt die Disconto-Gesellschaft ihre Einlage zurück, aber sie blieb der Kölner Bank seitdem freundschaftlich verbunden. Die Niederlage im Ersten Weltkrieg überraschte die Inhaber der Bank Sal. Oppenheim ebenso wie die meisten Deutschen. Mit der Novemberrevolution fanden sie sich ab. Sie setzten auf die SPD und deren Koalitionspartner, die eine parlamentarische Demokratie in Deutschland errichten wollten.

Weimarer Republik[Bearbeiten]

Zu Anfang der Weimarer Republik kam es zu mehreren Veränderungen im Teilhaberkreis. Ferdinand Rinke schied aus. Statt seiner trat Otto Kaufmann ein, der vorher bei der Deutschen Bank tätig gewesen war. Anfang 1922 gesellten sich Eberhard und Waldemar von Oppenheim (1894–1952), zwei Söhne von Simon Alfred Oppenheim, zu den Teilhabern. Sie hatten zuvor schon leitende Funktionen in der Bank ausgeübt. Außerdem wurde Wilhelm Chan in den Teilhaberkreis aufgenommen, der schon seit 1912 Prokurist bei Sal. Oppenheim war. Simon Alfred Oppenheim, der oberste Leiter der Bank, war auch als Ratgeber gefragt. So war er Mitglied des Zentralausschusses der Reichsbank und saß in vielen Aufsichtsratsgremien. Sein Sohn Eberhard Oppenheim, der als erfolgreicher Reitsportturnierteilnehmer weniger an der Banklaufbahn interessiert war, schied 1931 wieder aus, dafür war sein Bruder Friedrich Carl von Oppenheim (1900–1978) schon im Jahre 1930 Teilhaber geworden.

Die Inflation ab der Jahreswende 1921/1922, die folgende Ausweitung der Kredite an die Industrie und deren Verluste ließen das Geldvermögen der Banken schrumpfen, also auch das Eigenkapital der Besitzer Sal. Oppenheims. Dies und die gesamtwirtschaftliche Lage (steigende Arbeitslosigkeit, politische Instabilität, Abwertung der Rentenmark, Vertrauensverlust bei den Anlegern) brachte auch die Bank Sal. Oppenheim in große Schwierigkeiten. Bei der vorherrschenden Konzentration im Bankwesen war der einzige Ausweg der Zusammenschluss mit einer anderen Bank. Sal. Oppenheimer schloss sich noch 1922 mit dem Bankhaus A. Levy & Co. in Köln zusammen. Die Bankiers wählten dafür die Form einer „Interessengemeinschaft“ und konnten so die wirtschaftliche Lage ihrer Banken stabilisieren. Der Leiter der Bank Levy Louis Hagen hatte 68 Aufsichtsratsmandate und verfügte über viele Informationen über deutsche Unternehmen. Er wurde durch den Zusammenschluss Teilhaber bei Sal. Oppenheim und blieb es bis zu seinem Tod 1932. Sal. Oppenheim erhoffte sich, lukrativ am Konzentrationsprozess der Wirtschaft teilzunehmen. Hagens Bank erhielt mit diesem Zusammenschluss Zutritt zum angesehensten und solidesten Privatbankhaus in Köln.[8] Anfangs waren beide Banken in der Montanindustrie tätig. So hielten sie in einem Bankenkonsortium, das zur Kapitalerhöhung der Rheinischen AG für Braunkohlenbergbau gegründet worden war, 21% und lagen damit vor der Deutschen Bank.

1928 setzte die Weltwirtschaftskrise ein. Als sie sich verschärfte, beschloss Simon Alfred von Oppenheim im Jahre 1931, Robert Pferdmenges als Teilhaber einzustellen. Oppenheims Söhne waren noch relativ jung und verfügten nicht über sehr viel Erfahrung. Pferdmenges war dagegen ein sehr erfahrener und erfolgreicher Bankier, der lange Zeit den zur Berliner Disconto-Gesellschaft gehörenden A. Schaaffhausen'schen Bankverein in Köln geleitet hatte. Pferdmenges verfügte über beste Beziehungen zu Politik und Wirtschaft, war in mehreren Gremien der Reichsbank vertreten und hatte 1928 die Disconto-Gesellschaft mit der Deutschen Bank verschmolzen. Pferdmenges war auch ein enger Berater des Reichskanzlers Heinrich Brünings. Da Pferdmenges nach der Fusion nicht als Angestellter einer Großbank arbeiten wollte, nahm er Oppenheims Vorschlag 1931 an.[9] Ein Jahr später starb Simon Alfred von Oppenheim und Pferdmenges wurde unter den Teilhabern der Bank Sal. Oppenheim der Primus inter Pares.

Louis Hagen starb am 1. Oktober 1932. Als sein Nachfolger trat im November 1932 ein Prokurist der Bank A. Levy, Hermann Leubsdorff, als Teilhaber in die Bank Sal. Oppenheim ein. Kurze Zeit später offenbarte sich, dass Louis Hagen der Bank A. Levi durch Spekulationen während der Weltwirtschaftskrise Valutaschulden von über 200 Millionen Reichsmark beschert hatte, wie der bis dahin ahnungslose Teilhaber Paul Silverberg feststellen musste. Diese Schulden machten jährliche Zahlungen von 30 Millionen Reichsmark erforderlich, die A. Levy nicht leisten konnte. Zudem lag Überschuldung vor. Ein Aus für die Bank Levy hätte auch die Existenz der Bank Sal. Oppenheim bedroht. Zudem waren deren Teilhaber laut Interessengemeinschaftsvertrag von 1922 verpflichtet, die Bank A. Levy nach dem Tode von Hagen zu übernehmen. Pferdmenges erreichte zunächst, dass diese Übernahme ausgesetzt wurde. Dann bemühte er sich mit Silverberg, den Konkurs von A. Levy zu verhindern. Die Erben wurden gedrängt, aus ihrem Erbe zum Erhalt der Bank beizutragen.[10] Zudem vereinbarten die Gesellschafter von Oppenheim, die beiden Banken auf eigene Rechnung weiterzuführen und im Jahr 1935 erneut über das Schicksal von A. Levy zu beraten. Damit die Sanierungsmaßnahmen Erfolg haben konnten und Sal. Oppenheim nicht gefährdet würde, durfte die Illiquidität der Bank Levy nicht bekannt werden. Pferdmenges trat als Teilhaber in die Firma A. Levy ein, um deren Probleme mit seiner Persönlichkeit und dem Gewicht der Bank Sal. Oppenheim zu lösen. Er erbat mit Silverberg von der Reichsbank die Erlaubnis zu einer „Stillen Liquidation“. Das Reichbankdirektorium akzeptierte diesen Vorschlag. Denn ein Aus von Levy und vielleicht Oppenheim hätte zu einem neuen Bankenkollaps führen können, nachdem die Bankenkrise 1931 gerade überwunden war.[11] Die Sache ging einigermaßen glimpflich aus. Zwischen 1933 und 1935 erholten sich die Wertpapiere an den Börsen wieder, so dass eine Besserung bei Levy eintrat. Ein sehr hoher Gewinn aus einem vor Jahren abgeschlossenen Geschäft nach dem Sturz des Dollars fing einen Großteil der Bankverluste auf. Für die Erben und die Gesellschafter blieb aber 1936, als die Bank A. Levy geschlossen wurde, kaum etwas übrig. Auch die Bank Oppenheim verlor ihr in die Firma A. Levy eingebrachtes Kapital. Der Teilhaber Friedrich Carl von Oppenheim stellte nach dem Krieg klar, dass die Auflösung der Bank A. Levy nicht durch die nationalsozialistische Verfolgung verursacht worden war, sondern dass die stille Liquidierung unausweichlich war, weil die Bank marode war.[12]

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Die Machtergreifung in Köln fand nach einem Wahlsieg der NSDAP und der DNVP bei den Kommunalwahlen in einer überfallartigen Aktion am 13. März 1933 statt. An diesem Tag besetzte die örtliche NSDAP mit Hilfe von Truppen von SA und SS das Rathaus. Der Gauleiter Joseph Grohé erklärte den amtierenden Oberbürgermeister Adenauer für abgesetzt und den Parteigenossen Günter Riesen zum neuen Oberbürgermeister. Die Nazis übernahmen mit Gewalt die Stadtverwaltung. Begleitend zur Machtergreifung fanden zunehmend antisemitische Aktionen der Nazis in Köln statt. Für den 1. April 1933 planten der Gauleiter und seine Kreisleiter die Teilnahme am reichsweiten Boykott gegen jüdische Unternehmen. Allerdings scheute sich die nationalsozialistische Staatsführung zu dieser Zeit noch, jüdische Banken in den Boykott miteinzubeziehen. Denn diese Banken waren wegen ihrer guten internationalen Kontakte wichtig für das Deutsche Reich, beispielsweise waren sie für Kreditverhandlungen mit dem Ausland zu dieser Zeit unersetzbar. Daher veröffentlichte der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels am Vortag des Geschehens ein Verbot, bei dem Boykott jüdische Banken zu behelligen.

Trotzdem gingen örtliche Machthaber vor und nach dem Boykott gegen jüdische Banken und Bankiers vor – so auch in Köln. Denn die Bank Oppenheim wurde von einem radikalen Teil der Nazis als jüdisch angesehen, obwohl die Besitzerfamilie seit etwa 1860 christlichen Glaubens war. Einige Tage nach seiner Amtseinsetzung verkündete der Oberbürgermeister Riesen ein Verbot für städtische Stellen, Aufträge an jüdische Firmen zu erteilen. Das betraf auch die beiden Banken Oppenheim und A. Levy. Am 27. März erließ Riesen ein allgemeines Verbot von Zeitungsinseraten „jüdischer“ Firmen in Köln. Auch diese Vorschrift war nachteilig für Oppenheim und Levy. Die Aktionen von Riesen waren besonders brisant, weil Riesen langjähriger Prokurist des Bankhauses Levy gewesen war.[13]

Unter dem Eindruck der NS-Propaganda brachen viele „arische“ Geschäftsfreunde den Kontakt zu den Inhabern von Sal. Oppenheim ab.[14] Daraufhin stellte Karl Georg Schmidt, Gauwirtschaftsberater der NSDAP, der Bank im Juni 1933 eine Bescheinigung aus, die unter anderem lautete: .„.dass die überwiegende Menge des verantwortlichen Kapitals sich in den Händen der christlichen Familien Freiherr von Oppenheim und Robert Pferdmenges befindet. Das Bankhaus ist daher als deutsches Unternehmen anzusehen“.[15] Dieser Brief war faktisch wenig wert, denn fortan ging es nicht um christlich oder nichtchristlich, sondern um arisch und nichtarisch . Es kam zu immer weiteren antisemitischen Angriffen auf die Familie Oppenheim und die Bank. Ein Vorreiter des Antisemitismus in Köln war der Bankier Kurt Freiherr von Schröder, Teilhaber des mit Sal. Oppenheim konkurrierenden Unternehmens Bankhaus J. H. Stein. Es sorgte persönlich dafür, dass die Oppenheims nicht mehr zu den Treffen der Rheinisch-Westfälischen Bankenvereinigung eingeladen wurden, deren Mitbegründer ihr Vater gewesen war. Nachdem Schröder Paul Silverberg, der jüdischer Herkunft war, als Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln ausgeschaltet hatte, übernahm er selbst den Vorsitz dieser Institution. Als eine seiner ersten Amtshandlungen ließ er untersagen, nichtarische Mitglieder zu den Mitgliederversammlungen einzuladen. Damit waren vor allem auch die Oppenheims gemeint. Außerdem sorgte Schröder dafür, dass die Oppenheims die meisten ihrer Aufsichtsratsposten in den von ihr betreuten Firmen verloren. Der Bank gingen durch die öffentliche Ächtung und Verfolgung viele Kunden verloren. Die Bilanzsumme betrug 1935 nur noch die Hälfte des Wertes von 1928.

Als die krisenhafte Existenz der Levybank weiter Kapitalzuschüsse von Sal. Oppenheim und der Erben Louis Hagens erforderte, beschloss man 1936 die Übernahme der Levybank. Darauf stieg die Bilanzsumme noch einmal auf 103 Millionen Reichsmark, um danach wieder zu sinken. Mit der Übernahme der Bank Levy verstärkte sich kurzfristig die Bilanz, aber die antisemitischen Angriffe nahmen zu. Der Völkische Beobachter warnte am 23. Januar 1936 vor dem Entstehen einer rein jüdischen Bank grossen Formats in Köln. Noch Ende Januar mussten auf Druck der örtlichen NSDAP-Machthaber die jüdischstämmigen Teilhaber Otto Kaufmann, Wilhelm Chan und auch Hermann Leubsdorff als Gesellschafter aus der Bank ausscheiden.[16] Sie emigrierten und überlebten das Dritte Reich. Für die ausgeschiedenen jüdischen Bankteilhaber trat Leopold Valentin Kaufmann ein, ein Verwandter von Pferdmenges.

Die Söhne Simon Alfreds von Oppenheim, Waldemar und Friedrich Carl, galten als getaufte Christen der dritten Generation nach den rassistischen Nürnberger Gesetzen von 1935 als problemlose Nachkömmlinge von Juden, „Mischlinge zweiten Grades“. Danach hätten sie unangetastet im Dritten Reich leben können. Dennoch waren sie fortlaufend antisemitischen Angriffen ausgesetzt und gedemütigt. Sie mussten unter anderem Stiftungen aufgeben bzw. an den Staat übertragen, die Sammlung im Wallraf-Richartz-Museum durfte nicht mehr den Namen Oppenheim tragen und wurde verkauft, und sie konnten ihre Kinder nicht mehr in öffentliche Schulen schicken. Um das Bankhaus nicht zu verlieren, emigrierten sie nicht und blieben in Deutschland. 1938 stellte die NS-Propaganda die Bank mit einer Zeitungskampagne vor die Wahl, den Namen Oppenheim aufzugeben oder enteignet zu werden. Daraufhin firmierte die Bank bis 1947 unter Robert Pferdmenges & Co. Waldemar und Friedrich Carl von Oppenheim blieben jedoch Miteigentümer und formal Mitgeschäftsführer. Sie traten aber nicht mehr nach außen hin in Erscheinung.[17]

1942 musste die Familie Oppenheim ihr Gestüt Schlenderhan zwangsweise an die SS abtreten. Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler wurden beide Brüder Oppenheim verhaftet. Den Brüdern wurde unter anderem von der Kölner Gestapo vorgeworfen, „falsche Angaben zu ihrer jüdischen Abstammung gemacht zu haben“.[18] Waldemar kam durch Zufall wieder frei und konnte sich im Untergrund in Köln verstecken. Friedrich Carl wurde vor dem Volksgericht wegen Wehrkraftzersetzung angeklagt. Gleichzeitig war bekannt geworden, dass er Juden bei der Auswanderung aus den Niederlanden geholfen hatte. Durch Zufall entkam Friedrich Carl der Verurteilung, die eine Todesstrafe zur Folge gehabt hätte, und wurde nach der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten befreit.[19]

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Ab 1945 führte die Bank zunächst unter dem Namen Pferdmenges & Co. die Geschäfte weiter, 1947 wurde der Name wieder zu Sal. Oppenheim jr. & Cie. geändert; als neue Miteigentümerin trat die ehemalige ungarische Bankiersfamilie von Ullmann in die Bank ein. Die Bank finanzierte u.a. die Neugründung der Auto Union in Westdeutschland, aus der die heutige VW-Tochter Audi entstammt.

1964 wurde Alfred Freiherr von Oppenheim Partner; er war Urururenkel des Gründers.[20]

1968 übernahm Sal. Oppenheim das Bankhaus Heinrich Kirchholtes & Co. in Frankfurt am Main. Eine weitere Expansion erfolgte durch Tochtergesellschaften in Zürich, München, Paris und London.

Neuausrichtung seit 1986[Bearbeiten]

Matthias Graf von Krockow wurde 1986 persönlich haftender Gesellschafter.[20] 1989 wurde die Beteiligung an der Colonia Versicherung verkauft und die Rechtsform der Bank in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umgewandelt. Um die freigewordenen Mittel gewinnbringend zu investieren, kam es erstmals zu einer Kooperation mit dem Bauunternehmer Josef Esch, mit dem zusammen in den folgenden zwei Jahrzehnten mehrere Dutzend Immobilienfonds aufgelegt wurden.

Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung positionierte sich die Bank als Berater des Staates bei Privatisierungen. 1992 trat der frühere Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl als Teilhaber ein, er fungierte ab 1993 auch als Sprecher der Teilhaber.[20]

Im gleichen Jahr gründete die Bank zusammen mit Josef Esch die Fondsgesellschaft Oppenheim-Esch-Holding.[20]

Fünf Jahre später, 1998, wurde Graf von Krockow Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter. Im Jahr 2000 wurde Christopher von Oppenheim Partner, der Sohn Alfreds.[20]

In den 1990er Jahren baute die Bank die Verwaltung großer Vermögen als neuen Geschäftsbereich aus. So wurden die schon bestehenden Niederlassungen in Genf, Zürich und Luxemburg durch weitere ergänzt, so in Baden-Baden, Stuttgart, München, Hamburg, Wien, Salzburg, Dublin und Lugano. Die Bank vermittelte Geldanlagen in Liechtenstein, Panama, auf den Cayman Islands, auf der englischen Kanalinsel Guernsey und den niederländischen Antillen.

Wachstum[Bearbeiten]

2004 übernahm Oppenheim die aus der Berliner Handels-Gesellschaft und der Frankfurter Bank entstandene BHF-Bank Aktiengesellschaft vom niederländischen ING-Konzern, die seitdem unter dem Namen „BHF-BANK – Privat seit 1854“ firmiert. Mit der BHF-Übernahme stieg Sal. Oppenheim zur größten deutschen Privatbank vor M. M. Warburg & CO aus Hamburg und zur größten europäischen Bank in Familienbesitz auf. Ebenfalls 2004 beteiligte sich das Bankhaus mit 25,1 % an der Bonner IVG Immobilien AG.

Seit den 1990er Jahren hatte sich Josef Esch zum wichtigsten Geschäftspartner der Bank entwickelt. Er bezog dort ein Büro und nahm an den Gesellschafterversammlungen teil, ohne Miteigentümer zu sein. Seine Fonds erbrachten der Bank mit risikoreichen und intransparenten Immobiliengeschäften bis 2005 die Hälfte des Bankgewinns.[20][21] Der langjährige Bankchef Alfred Freiherr von Oppenheim starb 2005. Im selben Jahr wurde Krockows Schwager Georg von Ullmann Vorsitzender des Aufsichtsrates.[20] Ende 2006 beschäftigte die Bank 3490 Mitarbeiter in 27 Niederlassungen und verwaltete ein Vermögen von 149 Milliarden Euro.

Im März 2007 kündigte Oppenheim an, den Hauptsitz von Köln nach Luxemburg zu verlegen, „um die geplante Expansion nach Europa einfacher zu gestalten“. Der Umzug wurde zum 1. Juli 2007 vollzogen. Seit der Übernahme durch die Deutsche Bank im Jahre 2009 ist die Sal. Oppenheim jr. & Cie. Luxembourg S.A. eine hundertprozentige Tochter der Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA in Köln.

Vollständiger Verkauf[Bearbeiten]

2008 galt das Unternehmen noch als die größte unabhängige Privatbankgruppe Europas. Am 28. Oktober 2009 gab die Deutsche Bank die Übernahme des Gesamtkonzerns bekannt. Dessen Führung wurde komplett ausgewechselt. Damit endete nach 220 Jahren die Geschichte von Sal. Oppenheim als familiengeführter Privatbank.[22]

Die Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. hatte mit CAM Private Equity und VCM Capital Management zum 1. Januar 2009 die Private Equity Sparte Sal. Oppenheim Private Equity Partners S.A. (SOPEP) gegründet. Die Deutsche Bank übernahm diese Firma ebenfalls und gliederte sie in die neu gegründete Einheit DB Private Equity ein.

Straf- und Zivilverfahren[Bearbeiten]

2008 wurden von Josef Esch initiierte Immobiliengeschäfte der Bank zulasten der Sparkasse KölnBonn bzw. der Stadt Köln sowie Kredite für den Kauf von Aktien des Arcandor-Konzerns öffentlich kritisiert.[23] Seit Anfang 2010 ermittelte die Staatsanwaltschaft Köln gegen ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung wegen Untreue.[24] Im April und August 2010 erfolgten umfangreiche Razzien.[25] Im Februar 2012 erhob die Kölner Staatsanwaltschaft gegen die früheren persönlich haftenden Gesellschafter der Bank – Matthias Graf von Krockow, Dieter Pfundt, Christopher Freiherr von Oppenheim, Friedrich Carl Janssen – und Josef Esch Anklage wegen Untreue in besonders schwerem Fall.

Im November 2012 wurde das Strafverfahren eröffnet (Az.: 116 KLs 2/12[26]), der Prozessauftakt erfolgte am 27. Februar 2013.[27] Dabei geht es um zwei umstrittene Geschäfte mit Büroimmobilien in Köln und Frankfurt am Main, durch die Sal. Oppenheim um insgesamt rund 134 Millionen Euro geschädigt worden sein soll. Auf mehr als acht Millionen Euro beziffert die Anklage den Schaden, der der Bank durch überhöhte Investitionen in eine zu preiswert vermietete Villa in Köln entstanden sein soll. Ende April 2013 wurde ein weiteres anhängiges Strafverfahren (Az.: 112 KLs 4/13, Komplexe „ADG/Arcandor“) mit dem erstgenannten zusammengelegt.[28] Das Verfahren gilt als einer der größten Wirtschaftsstrafprozesse der Nachkriegszeit.

In mindestens 15 Zivilverfahren klagen bekannte Anleger wie Madeleine Schickedanz, Heinz-Horst Deichmann, Wilhelm von Finck junior und Alfred Neven DuMont auf Schadensersatz. Außerdem führten zwei weitere Klagen ehemaliger Deutsche-Bank-Manager zu weiteren Verfahren.[29] Bei einem dieser Verfahren billigte das Landgerichts Frankfurt dem geschädigten Anleger eine Rückzahlung durch das Bankhaus in Höhe von 2,1 Millionen Euro für gekaufte Fondsanteile zu.[30]

Filme[Bearbeiten]

  • Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann: Adel vernichtet. Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim. Fernseh-Reportage, WDR, Reihe: Die Story, Erstausstrahlung: 21. November 2011.[31]
  • Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann: Die Abrechnung. Bankhaus Oppenheim-Esch im Visier der Justiz. Dokumentarfilm, WDR, Reihe: Die Story, Erstausstrahlung: 3. Dezember 2012.[32]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. (Dissertation 2003) Beck, München 2005, ISBN 3-406-53200-4
  • Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Piper, München 1994, ISBN 3-492-03282-6.
  • Gabriele Teichmann: Oppenheim, Freiherren von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 19, Duncker & Humblot, Berlin 1999, ISBN 3-428-00200-8, S. 559 (Digitalisat).
  • Wilhelm Treue: Das Schicksal des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie und seine Inhaber im Dritten Reich. Steiner, Wiesbaden 1983, ISBN 3-515-03882-5.
  • Wilhelm Treue: Die Kölner Bankiers Oppenheim: Simon Oppenheim (1803–1880), Abraham Oppenheim (1804–1878) und Dagobert Oppenheim (1809–1889). In: Kölner Unternehmer im 19. und 20. Jahrhundert. Aschendorff, Münster 1986, ISBN 3-402-05588-0, S. 171–202.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sal. Oppenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Jahresabschluss per 31. Dezember 2012, Recherche im Bundesanzeiger unter http://www.bundesanzeiger.de/
  3. Dieter Ziegler: Großbürger und Unternehmer: Die deutsche Wirtschaftselite im 20. Jahrhundert. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 9783525356821, S. 127, Fn. 26
  4. Franz Steiner Verlag GmbH, Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Band 9, 1964, S. 175
  5. Viola Effmert: Sal. Oppenheim jr. & Cie. Böhlau, Wien 2006, ISBN 3412253057, S. 213
  6. Massimo Ferrari Zumbini: Die Wurzeln des Bösen. Gründerjahre des Antisemitismus: Von der Bismarckzeit zu Hitler. Klostermann, 2003, ISBN 3-465-03222-5, S. 51
  7. Kai Drewes: Jüdischer Adel. Nobilitierungen von Juden im Europa des 19. Jahrhunderts. Campus, 2013, ISBN 3-593-39775-7, S. 208
  8. Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. München 1994, S. 340 ff.
  9. Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. München 1994, S. 347–353.
  10. Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. München 1994, S. 360 ff.
  11. Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. München 1994, S. 362 f.
  12. Michael Stürmer, Gabriele Teichmann, Wilhelm Treue: Wägen und Wagen. Sal. Oppenheim jr. & Cie. Geschichte einer Bank und einer Familie. München 1994, S. 363.
  13. Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. Beck, München 2005, ISBN 3-406-53200-4, S. 119.
  14. Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. München 2005, S. 119 und 105 ff.
  15. Wilhelm Treue: Das Schicksal des Bankhauses Sal. Oppenheim jr. & Cie und seine Inhaber im Dritten Reich. Steiner, Wiesbaden 1983, ISBN 3-515-03882-5, S. 53
  16. Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. Beck, München 2005, S. 352
  17. Manfred Pohl, Sabine Freitag (Hrsg.): Handbook On The History Of European Banks. 1994, S. 454
  18. Ingo Köhler: Die „Arisierung“ der Privatbanken im Dritten Reich. Verdrängung, Ausschaltung und die Frage der Wiedergutmachung. Beck, München 2005, S. 353.
  19. Gabriele Teichmann: Die Familie Oppenheim – eine rheinische Bankiersdynastie. Online auf der Homepage des Portals Rheinische Geschichte des LVR unter http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/O/Seiten/Oppenheim.aspx. Eingesehen am 2- April 2014.
  20. a b c d e f g Sören Jensen: Sal. Oppenheim. Der Maurer und die Bank, manager magazin, September 2005, vom 26. August 2005, S. 32 (Version vom 14. August 2009 im Internet Archive)
  21. Ingolf Gritschneder, Georg Wellmann, Gert Monheim (Redaktion): Sende-Manuskript: Milliarden-Monopoly. Die verschwiegenen Geschäfte der Oppenheim-Esch-Holding, WDR Fernsehen, 4. Juli 2005, 22.30 Uhr (PDF-Datei, 19 S.; 101 kB).
  22. Kaufpreis: Eine Milliarde Euro. Deutsche Bank übernimmt Sal. Oppenheim, tagesschau.de, 28. Oktober 2009
  23. Sönke Iwersen: Quelle-Erbin Schickedanz in Bedrängnis, Handelsblatt, 29. September 2008.
  24. Peter Brors, Nicole Bastian: Die Oppenheims – das Ende einer Saga. Handelsblatt, 26. März 2010.
  25. Räume früherer Oppenheim-Eigner durchsucht, faz.net vom 31. August 2010.
  26. Pressemitteilung des Landgerichts Köln zum Strafverfahren „Oppenheim-Esch“ (PDF; 55 kB) justiz-online, 25. Februar 2013
  27. Karsten Röbisch: Ex-Oppenheimer landen vor dem Kadi. In: Financial Times Deutschland (Onlineausgabe). 6. November 2012, archiviert vom Original am 9. November 2012, abgerufen am 27. Januar 2013.
  28. Pressemitteilung des Landgerichts Köln zur Zusammenlegung der Strafverfahren „Oppenheim-Esch“ und „ADG/Arcandor“ (PDF; 70 kB) justiz-online, 26. April 2013
  29. Prozessbeginn im Fall Sal. Oppenheim: Die noblen Herren von der Privatbank, Spiegel online 27. Februar 2013
  30. Oppenheim-Esch: Kläger Pfeil setzt nun auch auf Schelling & Partner, juve.de 18. April 2013; Schlappe für Sal. Oppenheim, Kölnische Rundschau 3. Mai 2013
  31. Filminformationen und Online-Video
  32. Inhaltsangabe und online-Video

50.9426388888896.9535555555556Koordinaten: 50° 56′ 34″ N, 6° 57′ 13″ O