Salach
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 350 bis 563 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,32 km² | |
| Einwohner: | 7804 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 938 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73084 | |
| Vorwahl: | 07162 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 042 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 1 73084 Salach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernd Lutz | |
Salach ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Salach liegt im Filstal in 350 bis 563 Meter Höhe, rund sieben Kilometer von der Kreisstadt Göppingen entfernt.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Salach grenzt im Norden an Ottenbach, im Osten an die Stadt Donzdorf, im Süden an die Stadt Süßen und im Westen an die Stadt Eislingen.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zu Salach gehören das Dorf Salach, der Weiler Bärenbach, die Höfe Bärenbachhof, Bärenhöfle, Baierhof, Kapfhöfe und Staufeneck und das Haus Au.[2]
[Bearbeiten] Geschichte
1275 wird Salach in dem Steuerregister Liber decimationis des Bistums Konstanz erstmals schriftlich erwähnt. Zu dieser Zeit bestand bereits eine Pfarrei, so dass der Ort schon eine gewisse Größe hatte. Es herrschten die Herren von Staufeneck, die den Ort 1333 an die Grafen von Rechberg verkauften. Nach dem Aussterben der rechbergischen Hauptlinie übernahmen die Grafen von Degenfeld das Dorf.
Bereits seit 1608 ist ein Schule im Ort nachweisbar. Mit der Mediatisierung kam Salach 1806 an das Königreich Württemberg.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1871 und 2005.[3]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1871 | 1077 |
| 1900 | 1858 |
| 1939 | 3638 |
| 1950 | 5289 |
| 1970 | 7123 |
| 1983 | 6415 |
| 2005 | 7867 |
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 40,3 % | −5,5 % | 7 Sitze | -2 |
| SPD | 37,7 % | +7,5 % | 7 Sitze | +2 |
| SBL | 22,0 % | -2,0 % | 4 Sitze | ±0 |
[Bearbeiten] Bürgermeister
Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.
- 1984–2000: Bernhard Ilg (CDU)
- Seit 2000: Bernd Lutz
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen zeigt einen blauen stehenden Löwen auf gelbem Schild. Es ist gleich dem Wappen der Herren von Staufeneck, deren Stammburg als Ruine auf der Markung Salach steht. Die Verwendung als Ortswappen wurde 1912 von der Archivdirektion in Stuttgart vorgeschlagen, die Verleihung samt blau-gelber Flagge durch das Innenministerium erfolgte am 7. März 1960.
[Bearbeiten] Partnerschaften
Partnergemeinde von Salach ist die Gemeinde Fougerolles im Department Haute-Saône in Frankreich.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Verkehr
Salach liegt an der Bundesstraße 10 (Lebach–Augsburg).
Die Gemeinde liegt an der 1847 eröffneten Filstalbahn von Stuttgart nach Ulm. Zahlreiche Buslinien der Verkehrsgemeinschaft Stauferkreis betreiben den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
Salach ist Sitz des Briefzentrums 73 (Bereich Göppingen) der Deutschen Post AG. Es wurde am 28. November 1997 eröffnet. Auch die Firmen Heldele GmbH (Elektro- und Kommunikationstechnik) und EMAG (Maschinenbau) haben hier ihren Sitz.
[Bearbeiten] Bildung
In Salach gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Burgruine Staufeneck
- Kapelle Bärenbach
- Katholische Kirche St. Margaretha
- Evangelische Margaretenkirche
- Rathaus
- Stauferlandhalle
- Schachenmayr Erlebnisbad
- Gemeindearchiv
- Sportplätze/Tennisplätze
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Anselm Schott (1843–1896), geboren auf Burg Staufeneck, Benediktinerpater, Herausgeber des Messbuch für Laien
- Hermann Finckh (1910–1962), Politiker (CDU), Landtags- und Bundestagsabgeordneter
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 309–311
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
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