Salach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 363 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,32 km² | |
| Einwohner: |
7724 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 928 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73084 | |
| Vorwahl: | 07162 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 042 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Rathausplatz 1 73084 Salach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernd Lutz | |
| Lage der Gemeinde Salach im Landkreis Göppingen | ||
Salach ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Salach liegt im Filstal in 350 bis 563 Meter Höhe, rund sieben Kilometer östlich von der Kreisstadt Göppingen entfernt.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Salach grenzt im Norden an Ottenbach, im Osten an die Stadt Donzdorf, im Süden an die Stadt Süßen und im Westen an die Stadt Eislingen.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Zu Salach gehören das Dorf Salach, der Weiler Bärenbach, die Höfe Bärenbachhof, Bärenhöfle, Baierhof, Kapfhöfe und Staufeneck und das Haus Au.[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Überbaut durch das Gewerbegebiet „Steiniger Esch“ befindet sich das römische Kastell Eislingen-Salach. Es bestand wohl zwischen 125 n. Chr. und 159 n. Chr.
1275 wird Salach in dem Steuerregister Liber decimationis des Bistums Konstanz erstmals schriftlich erwähnt. Zu dieser Zeit bestand bereits eine Pfarrei, so dass der Ort schon eine gewisse Größe hatte. Es herrschten die Herren von Staufeneck, die den Ort 1333 an die Grafen von Rechberg verkauften. Nach dem Aussterben der rechbergischen Hauptlinie übernahmen die Grafen von Degenfeld das Dorf.
Bereits seit 1608 ist eine Schule im Ort nachweisbar. Mit der Mediatisierung kam Salach 1806 an das Königreich Württemberg.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1871 und 2010.[3]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1871 | 1077 |
| 1900 | 1858 |
| 1939 | 3638 |
| 1950 | 5289 |
| 1970 | 7123 |
| 1983 | 6415 |
| 2005 | 7867 |
| 2010 | 7748 |
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 40,3 % | 7 Sitze (−2) |
| SPD | 37,7 % | 7 Sitze (+2) |
| SBL | 22,0 % | 4 Sitze (±0) |
Bürgermeister und Schultheißen von Salach [Bearbeiten]
Der Funktion des Schultheiß entsprach im 17. bis zum 19. Jahrhundert dem eines Ortsvorstehers im Sinne eines Bürgermeisters
- 1807–1808: Johann Georg Geiger
- 1809–1836: Josef Holl
- 1836–1876: Johann Adam Dangelmaier
- 1876–1884: Leonhardt Preßmar
- 1884–1887: Eduard Bareiß
- 1887–1919: Eugen Kaißer
Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.
- 1919–1945: Alfons Hagel (ab 1. Dezember 1930 Bürgermeister, vorher Schultheiß)
- 1945–1948: Karl Laible (kommissarisch)
- 1948–1978: Siegfried Schell
- 1978–1986: Udo Weiss (SPD)
- 1986–2000: Bernhard Ilg (CDU)
- seit 2000: Bernd Lutz
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen zeigt einen blauen stehenden Löwen auf gelbem Schild. Es ist gleich dem Wappen der Herren von Staufeneck, deren Stammburg als Ruine auf der Markung Salach steht. Die Verwendung als Ortswappen wurde 1912 von der Archivdirektion in Stuttgart vorgeschlagen, die Verleihung samt blau-gelber Flagge durch das Innenministerium erfolgte am 7. März 1960.
Partnerschaften [Bearbeiten]
Partnergemeinde von Salach ist die Gemeinde Fougerolles im Department Haute-Saône in Frankreich.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Salach liegt an der Bundesstraße 10 (Lebach–Augsburg).
Die Gemeinde liegt an der 1847 eröffneten Filstalbahn von Stuttgart nach Ulm. Zahlreiche Buslinien der Verkehrsgemeinschaft Stauferkreis betreiben den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
Salach ist Sitz des Briefzentrums 73 (Bereich Göppingen) der Deutschen Post AG. Es wurde am 28. November 1997 eröffnet. Auch die Firmen Heldele GmbH (Elektro- und Kommunikationstechnik), EMAG (Maschinenbau) und Springfix Befestigungstechnik (Automobilzulieferer) haben hier ihren Sitz.
Bildung [Bearbeiten]
In Salach gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule.
Feuerwehr [Bearbeiten]
Der Gefahrstoffzug des Landkreises Göppingen ist in Salach stationiert.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Burgruine Staufeneck
- Kapelle Bärenbach
- Katholische Kirche St. Margaretha
- Evangelische Margaretenkirche
- Rathaus
- Stauferlandhalle
- Schachenmayr Erlebnisbad
- Gemeindearchiv
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
Die Gemeinde Salach hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:
- 15. November 1923: Otto Bareiß, Kommerzienrat und Förderer der heimischen Industrie
- 1. Oktober 1927: Conrad Bareiß, Fabrikant
- 17. Oktober 1934: Oskar Moritz, Fabrikdirektor
- 21. April 1948: Hattie Bareiß, Witwe von Conrad Bareiß
- 27. September 1970: Karl Leicht, Pfarrer
- 2. November 1981: Siegfried Schell, Bürgermeister a. D.
- 28. Juni 1996: Henri Coulin, Bürgermeister a. D. der Partnerstadt Fougerolles
- 5. Dezember 2003: Eugen Josef Burkhardtsmaier, Gemeinderat
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Anselm Schott (1843–1896), geboren auf Burg Staufeneck, Benediktinerpater, Herausgeber des Messbuch für Laien
- Hermann Finckh (1910–1962), Politiker (CDU), Landtags- und Bundestagsabgeordneter
- Sigrid Müller (* 1964), Katholische Theologin und Inhaberin des Lehrstuhls für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.
- Peter Hofelich (* 1952), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
Literatur [Bearbeiten]
- Dr. Adolf Aich: Geschichte der Gemeinde Salach und der Burg Staufeneck. Salach 1960.
- Gemeinde Salach: 700 Jahre Salach 1275–1975. Salach 1975.
- Gemeinde Salach, Freiwillige Feuerwehr Salach, Valentin Maichl: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Salach. Salach 1992.
- Evangelische Kirchengemeinde Salach – Katholische Kirchengemeinde Salach: Kirchen in Salach. Salach 2006.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 309–311.
- ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
- ↑ http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Wahlen/Kommunalwahlen_2009/GTabelle.asp?G=GE117042
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