Salatrim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Salatrim ist die Abkürzung für „Short and long chain acyl triglyceride molecule“ (Kurz- und langkettiges Triacylglycerid-Molekül). Es handelt um eine neue Lebensmittelzutat, die gemäß der Novel Food-Verordnung (VO 258/97) im Jahr 2003 von der Europäischen Kommission als brennwertreduzierter Fettersatzstoff zugelassen wurde. 1999 stellte die Firma Danisco, ehemals Cultor Food Science, den Antrag auf Zulassung im Vereinigten Königreich. Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU erklärte, dass Salatrims für den menschlichen Verzehr unbedenklich sind.[1]

Eigenschaften[Bearbeiten]

„Klare leicht bernsteinfarbene Flüssigkeit bis hell gefärbter wachsartiger Feststoff bei Zimmertemperatur. Frei von Schwebstoffen und von Fremd- bzw. ranzigem Geruch.“[1]

Brennwert[Bearbeiten]

Der Brennwert ist laut § 2 Nährwertkennzeichnungsverordnung und Anhang XIV Lebensmittelinformationsverordnung mit 25 kJ/g (6 kcal/g) anzugeben.

Einschränkungen bei der Verwendung[Bearbeiten]

Lebensmittel, die unter Verwendung von Salatrims hergestellt wurden, müssen einen geeigneten Hinweis enthalten, dass bei Einnahme hoher Mengen (d. h. > 30 g/Tag) Magen-Darm-Beschwerden auftreten können. Außerdem ist ein Hinweis anzubringen, dass Erzeugnisse, die Salatrims enthalten, nicht für Kinder bestimmt sind.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Entscheidung der Kommission 2003/867/EG. Abgerufen am 16. Dezember 2011.