Saldenburg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Freyung-Grafenau | |
| Höhe: | 532 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,04 km² | |
| Einwohner: |
1.911 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 68 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94163 | |
| Vorwahl: | 08504 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FRG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 72 142 | |
| Gemeindegliederung: | 30 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Gemeinde Saldenburg Seldenstr. 30 94163 Saldenburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Max König (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Saldenburg im Landkreis Freyung-Grafenau | ||
Saldenburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde liegt in der Region Donau-Wald im unteren Bayerischen Wald, genauer im Dreiburgenland. Die kleine Ortschaft Saldenburg befindet sich unweit der B 85 sowie knapp 30 km nördlich von Passau, 13 km südwestlich von Grafenau, 28 km nordöstlich von Vilshofen an der Donau und 20 km von der Bundesautobahn 3 (Ausfahrt Garham) entfernt.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Saldenburg hat 30 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Es gibt die Gemarkungen Forstöd, Lembach und Saldenburg.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Saldenburg wurde im Jahre 1368 von Heinrich Tuschl von Söldenau im Auftrag der Grafen von Hals errichtet um den Handelsweg Goldener Steig zu sichern. Seit 1677 gehörte sie den Grafen von Preysing. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz Saldenburg war. 1841 entstand die heutige Gemeinde. 1928 wurde die Saldenburg zu einer Jugendherberge ausgebaut.
[Bearbeiten] Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Während des Zweiten Weltkrieges wurden nach Saldenburg Kinder slowenischer Widerstandskämpfer (Partisanen) verschickt, die als Vergeltungsmaßnahme unter Zwang von ihren Familien getrennt wurden und aus Slowenien über Bayern (Franken) verteilt wurden[3].
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 1.795 Einwohner
- 1987: 1.982 Einwohner
- 2000: 2.042 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Max König (SPD).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 629.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 47.000 Euro.
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Unter von Rot und Silber im Zinnenschnitt geteiltem Schildhaupt in Schwarz ein breiter goldener Balken, darin eine blaue Krone. Der Balken erinnert an die Tuschl von Söldenau, die Zinnen gehen auf das Schild der Grafen Preysing zurück. Die Krone verweist auf das Dreikönigspatrozinium der Schlosskapelle. Das Wappen wird seit 1968 geführt.
[Bearbeiten] Kirchen
- Katholische Pfarrkirche St. Brigida in Preying
- Katholische Filialkirche Zur heiligen Familie in Saldenburg
- Katholische Burgkapelle „Hl. Drei Könige“ in der Burg Jugendherberge Saldenburg
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 110 und im Bereich Handel und Verkehr 9 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 26 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 686. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 9 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 44 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 380 ha, davon waren 292 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Verkehr
Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 85 von Regen nach Passau.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 49 Kindern
- Volksschulen: Grund- und Teilhauptschule Preying
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111214/193700&attr=OBJ&val=663
- ↑ Brez staršev, večino so Nemci pobili, in brez doma (Ohne Eltern, die meisten wurden von den Deutschen getötet, und ohne Zuhause), Zeitung Dolenjski list, Novo mesto, Slowenien, 24. Januar 2008
[Bearbeiten] Weblinks
- Saldenburg: Historische Spurensuche – Die Junge Pfalz in Bayern (Haus der Bayerischen Geschichte)
- Saldenburg: Wappengeschichte vom HdBG
- Saldenburg: Amtliche Statistik des LStDV
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