Salettl

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Musikpavillon am Bürkliplatz in Zürich

Ein Salettl ist ein kleines, meist offenes „Gartenhaus“, das einer Bauform des Pavillons entspricht. Der Ausdruck ist vor allem in Österreich und Süddeutschland verbreitet. Sprachlich stammt das Salettl von der italienischen saletta ab, einem „Sälchen“.

In den für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts typischen Salettln entwickelte sich die bürgerliche Freizeitgesellschaft. In diesen hölzernen Wirtsgärten wurde Bier oder Kaffee serviert.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ulrich Ammon, Hans Bickel, Jakob Ebner, et al.: Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. Walter de Gruyter, Berlin 2004, ISBN 3-11-016575-9, S. 652 (Gebunden, ISBN 3-11-016574-0 Broschur).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Salettl – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Moosburger Zeitung: Ausflugs-Ambiente wie vor über 100 Jahren. Ausgabe vom 13. Juli 2012, Seite 9.