Sallern-Gallingkofen

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Straße in Sallern - Regensburg; Blick auf Mariä-Himmelfahrts-Kirche

Sallern-Gallingkofen ist der Stadtbezirk 04 von Regensburg. Sallern und Gallingkofen liegen östlich des Regens nördlich von Reinhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Siedlungen können bis auf das Jahr 1007 zurückverfolgt werden, weswegen die Stadtteile Reinhausen, Weichs und Sallern im Jahr 2007 1000 Jahre Siedlungen am Regen feierten. Vom 11. bis ins 15. Jahrhundert waren die Herren der Saler Grundherren in Sallern. 1435 werden sie von den Sattelbogenern abgelöst. 1469 folgen die Alberger und 1554 die Leublfinger. 1810 gehörte Sallern zum Landgericht Regenstauf und ab 1862(oder 1853) zum Bezirksamt Stadtamhof. Der Ort wurde am 1. April 1924 in die Stadt Regensburg eingemeindet.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sallern wird vom Sallerner Berg überragt. Ältestes Gebäude ist die Kirche Maria Himmelfahrt, die neben barocken Elementen romanische Rundbogenfenster und einen gotischen Chor mit Kreuzrippengewölbe besitzt. Der Stadtteil beherbergt auch mehrere, teilweise unter Denkmalschutz stehende und noch aus dem 16. bis 17. Jahrhundert stammende Gutshöfe.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 602.

49.04722222222212.101388888889Koordinaten: 49° 3′ N, 12° 6′ O