Sally Pearson

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Sally Pearson Leichtathletik
Sally Pearson Daegu 2011.jpg

Sally Pearson bei der WM 2011

Nation AustralienAustralien Australien
Geburtstag 19. September 1986
Geburtsort Sydney
Größe 166 cm
Gewicht 60 kg
Karriere
Disziplin Hürdenlauf
Bestleistung 7,30 s (60 m)
7,73 s (60 m Hürden)
11,14 s (100 m)
23,02 s (200 m)
12,28 s (100 m Hürden)
Verein Gold Coast Victory
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallen-WM 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Commonwealth Games 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Silber Peking 2008 100 m Hürden
Gold London 2012 100 m Hürden
Weltmeisterschaften
Gold Daegu 2011 100 m Hürden
Silber Moskau 2013 100 m Hürden
Hallenweltmeisterschaften
Gold Istanbul 2012 60 m Hürden
Silber Sopot 2014 60 m Hürden
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
Bronze Melbourne 2006 4×100 m
Gold Delhi 2010 100 m Hürden
Juniorenweltmeisterschaften
Bronze Grosseto 2004 100 m
letzte Änderung: 9. März 2014

Sally Pearson (* 19. September 1986 in Sydney als Sally McLellan) ist eine australische Leichtathletin, die sich vor allem auf den 100-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat. 2008 gewann sie die olympische Silbermedaille, 2011 wurde sie in ihrer Paradedisziplin Weltmeisterin und 2012 gewann sie Olympia-Gold.

Karriere[Bearbeiten]

In ihrer Jugend war Sally McLellan zuerst Turnerin. Erst nachdem ihre Familie von New South Wales nach Queensland umgezogen war, kam sie zur Leichtathletik. 2003 gewann sie den Titel über die 100 Meter Hürden bei den Junioren-Weltmeisterschaften in 13,42 s.[1] Infolgedessen wurde sie als jüngste Athletin aller Zeiten für die australische Mannschaft bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2003 in Paris nominiert. Dort wurde sie in der 100-Meter-Staffel eingesetzt. Bei den Australian Open im März 2005 gewann McLellan als erste Teilnehmerin die 100 Meter und die 100 Meter Hürden. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2007 in Ōsaka erreichte McLellan die Halbfinals über 100 Meter und 100 Meter Hürden, verpasste jedoch jeweils die Finals. Mit der 100-Meter-Staffel scheiterte Sally McLellan bereits im Vorlauf. Beim IAAF Super Grand Prix 2007 in Doha wurde McLellan Dritte. Zudem erreichte sie 2007 bei den IAAF Golden League Meeting in Berlin den vierten, in Brüssel und Zürich den sechsten Platz. 2008 erreichte sie bei den Golden League Meeting in Rom den vierten, Oslo den sechsten und Berlin den siebten Platz. Sally McLellan gewann bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking in 12,64 s die Silbermedaille hinter Dawn Harper.

Seit 2010 ist sie mit Kieran Pearson verheiratet, dessen Namen sie annahm. Im selben Jahr gewann sie bei den Commonwealth Games im indischen Delhi den 100-Meter-Hürdenlauf. Ein Jahr später siegte Pearson auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2011 im südkoreanischen Daegu über ihre Paradestrecke. Dabei lief sie eine Zeit von 12,28 s und verfehlte den Weltrekord über diese Strecke nur um 7 Hundertstelsekunden. Am Ende der Saison wurde sie von der IAAF zur Welt-Leichtathletin des Jahres 2011 gekürt.[2] 2012 holte sie in London bei den Olympischen Spielen Gold beim 100-Meter-Hürdenlauf mit einer Zeit von 12,35 s.[3]

Ein Jahr später gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau die Silbermedaille, nachdem sie ihre Saison aufgrund zweier Muskelfaserrisse nur mäßig erfolgreich verlaufen war.

Im Winter 2014 zeigte sie sich in guter Verfassung, um ihren Hallen-Weltmeistertitel zu verteidigen: Bei einem Freiluftmeeting in Perth siegte sie in 12,59 s und am 1. März gewann sie mit einer Weltjahresbestleistung von 7,79 s das erstmals ausgetragene ISTAF Indoor.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sally Pearson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Junioren-Weltmeisterschaften 2003 - Bericht zum Hürdenlauf, Website der IAAF, 12. Juli 2003. Abgerufen am 10. August 2012
  2. Leichtathletik - Bolt und Pearson Welt-Leichtathleten des Jahres, Die Zeit, 12. November 2011. Abgerufen am 17. November 2011.
  3. Topfavoriten straucheln nicht; Schrott starke Achte, HDsports.at, 7. August 2012