Salma Hayek

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Salma Hayek in Cannes (2010)

Salma Valgarma Hayek Jiménez-Pinault (* 2. September 1966 in Coatzacoalcos) ist eine mexikanisch-US-amerikanische Schauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Hayeks Vater, Sami Hayek, ist ein Libanese, war Politiker und erfolgreicher Manager im Ölgeschäft. Ihre mexikanische Mutter, Diana Jiménez, war Opernsängerin. Im Alter von 12 Jahren verließ sie die Stadt Coatzacoalcos im Südosten Mexikos und ging auf ein katholisches Internat im US-Bundesstaat Louisiana. Nachdem Hayek durch schlechtes Verhalten auffällig wurde, musste sie die Schule verlassen. Sie zog zu ihrer Tante nach Houston, bei der sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr blieb. Nach ihrem Schulabschluss ging sie zurück in ihre Heimat und studierte in Mexiko-Stadt Internationale Beziehungen und Drama.

Das Studium brach sie jedoch zugunsten der Schauspielerei wieder ab. Nach einigen Theaterauftritten bekam sie die Hauptrolle in der mexikanischen Telenovela Teresa, die in über 20 Ländern ausgestrahlt wurde. So gelang ihr schließlich der Durchbruch, in ihrem Heimatland Mexiko wurde sie zum Star.

Für die Karriere in Hollywood verließ Hayek die erfolgreiche TV-Show und übersiedelte 1991 mit nur geringen Englischkenntnissen nach Los Angeles und nahm Schauspiel- und Sprechunterricht. In den ersten Jahren war sie enttäuscht von dem kümmerlichen Angebot an substanziellen Rollen für lateinamerikanische Frauen. Im Januar 1993 ergatterte sie eine Nebenrolle in dem Film Mi Vida Loca.

Nachdem es nach ihrem eigenen Bekunden noch zu Beginn der 1990er Jahre einfacher war, als „Libanesin“ attraktive Filmrollen in Hollywood zu bekommen denn als „Mexikanerin“, profitiert sie inzwischen von dem in den 1990ern einsetzenden „Latin“-Boom in den USA.

Hayek in Guadalajara (2004)

1995 spielte sie an der Seite von Antonio Banderas in dem Film Desperado, nachdem der Regisseur Robert Rodriguez durch Zufall auf sie aufmerksam geworden war. 1996 arbeiteten Rodriguez und sie erneut in From Dusk Till Dawn zusammen, in dem sie eine Vampirin spielte. Insbesondere die Szene mit ihrem Schlangentanz, der von Tito & Tarantulas Titel After Dark musikalisch begleitet wird, hat Hayek endgültig berühmt gemacht.

Im Jahr 2003 wurde Hayek für ihre Rolle in dem Film Frida als beste Schauspielerin sowohl für den Oscar als auch für den Golden Globe nominiert.

Mit der Gründung ihrer eigenen Filmproduktionsfirma hat sie für ein zweites Standbein gesorgt, indem sie sich selbst die Rollen verschafft. Sie zählt heute zu den Topverdienern der Branche. Hayek spricht fließend Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Arabisch.

Hayek hat seit September 2007 eine Tochter. Vater des Mädchens ist der französische Geschäftsmann François-Henri Pinault, den sie am 14. Februar 2009 in Paris im kleinen Kreis heiratete, nachdem sie noch im Juli 2008 die Verlobung mit ihm gelöst hatte.

Zu Beginn des Jahres 2012 wurde Hayek von der französischen Regierung in den Rang eines Ritters der französischen Ehrenlegion erhoben.[1]

[Bearbeiten] Soziales Engagement

Hayek engagiert sich für karitative Zwecke. Unter anderem unterstützt sie die gemeinsame Initiative von Pampers und UNICEF, die sich zum Ziel gesetzt hat, Tetanus (auch Wundstarrkrampf genannt) mit Impfungen und begleitenden Maßnahmen (wie verbesserter Hygiene bei der Geburt) bis zum Jahr 2012 auszurotten.[2]

Bei einem UNICEF-Besuch in einem Krankenhaus in dem westafrikanischen Land Sierra Leone, wo die Tetanus-Kindersterblichkeit weltweit am größten ist, stillte Hayek ein vor Hunger schreiendes Baby - die Mutter konnte ihr Kind mangels Milch nicht selbst ernähren. Hayek löste damit eine heftige Debatte in den USA aus.[3][4]

Sie ist die Sprecherin der Initiative Speak Out Against Domestic Violence („Aufbegehren gegen häusliche Gewalt“) und hat Frauenhäusern in ihrer mexikanischen Heimatstadt Coatzacoalcos und einem Nachbarort mehr als 750.000 US-Dollar gespendet. Im Kampf gegen häusliche Gewalt gründete sie die Salma-Hayek-Stiftung. Im Jahr 2005 forderte sie in einer Rede vor dem US-Senat u. a. härtere Gesetze gegen Misshandlungen in der Ehe.[5] Nachdem Hayek schon in jungen Jahren hatte mitansehen müssen, wie ein Mann auf offener Straße seine Frau verprügelte, machte sie sich für das Projekt stark.[6]

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Regie

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[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Salma Hayek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Marthe Keller promue chevalier de la Légion d’honneur bei letemps.ch, 2. Januar 2012 (abgerufen am 3. Januar 2012).
  2. unicef.org: Unicef, young child survival and development, vom 8. Oktober 2008
  3. abcnews.go.com: Hayek On Why She Breastfed Another Woman's Baby, vom 11. Februar 2009
  4. time.com: Salma Hayek, Breast-Feeding and One Very Public Service, vom 12. Februar 2009
  5. thehotline.org: Salma Hayek, National Domestic Violence Hotline
  6. salma-hayek.net: Abschnitt: National Domestic Violence Hotline
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