Salmo ohridanus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Salmo ohridanus
Systematik
Kohorte: Euteleosteomorpha
Unterkohorte: Protacanthopterygii
Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
Familie: Lachsfische (Salmonidae)
Gattung: Salmo
Art: Salmo ohridanus
Wissenschaftlicher Name
Salmo ohridanus
(Steindachner, 1892)

Salmo ohridanus ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae), die endemisch im Ohridsee an der albanisch-mazedonischen Grenze. Die Art wird intensiv befischt und auch in Aquakultur gezogen, wobei sie seit etwa 50 Jahren auch mit der Ohridforelle (Salmo letnica) hybridisiert wird.

Merkmale[Bearbeiten]

Salmo ohridanus erreicht eine Länge von bis zu 35 Zentimetern. Der Körper ist gelblich-silbrig ohne Zeichnung oder mit wenigen hellrosafarbenen X-förmigen Flecken. Das Seitenlinienorgan verläuft durch 100 bis 114 Schuppen, zwischen ihm und der Afterflosse liegen 11 oder 12 Schuppen. Am Pflugscharbein sitzen die Zähne bis an den hinteren Rand. Die Kiemenreuse hat 18 bis 22 Dornen.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Art besiedelt den See bis zu 20 Metern Tiefe. Im Winter halten sie sich in flachem Wasser in Ufernähe auf. Die Tiere bilden größere Gruppen. Laich wird von Dezember bis Februar in Ufernähe abgegeben.

Bedrohung[Bearbeiten]

Salmo ohridanus wird in der Roten Liste der gefährdeten Arten als gefährdet (Vulnerable) geführt, als Hauptbedrohung gilt die künstliche Hybridisierung mit Salmo letnica.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]