Salomón Lerner Ghitis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Salomón Lerner Ghitis (2011)

Salomón Lerner Ghitis (* 4. Februar 1946) ist ein peruanischer Politiker. Er war 2011 Premierminister seines Landes.[1]

Er wurde nach den Wahlen in Peru 2011 am 28. Juli von Ollanta Humala als Premierminister eingesetzt und trat am 10. Dezember zurück. Mit ihm nahm auch, wie in Peru vorgeschrieben, sein Kabinett den Abschied, aus dem ein Teil der Minister im Folgekabinett wieder ernannt wurde. Als Grund wird ein Konflikt um die Ausweitung der Aktivitäten von Newmont Mining in der Goldmine Yanacocha genannt. Während Humala an einer Umsetzung des von der Vorgängerregierung genehmigten Projektes gelegen ist, versuchte Lerner in Verhandlungen zu einer Einigung mit den betroffenen Kleinbauern zu kommen. Nachfolger als Premierminister wurde bis zum 23. Juli 2012 der Innenminister im Kabinett von Lerner und ehemalige Militär Óscar Valdés.[1] [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Gerhard Dilger: Kabinett stürzt über Bergbaukonflikt. In: die tageszeitung. 12. Dezember 2011, abgerufen am 13. Dezember 2011 (deutsch).
  2. Neuer Ministerpräsident soll schlichten. In: die tageszeitung. 24. Juli 2011, abgerufen am 7. August 2012 (deutsch).