Saltatio Mortis
| Saltatio Mortis live (2004) | ||
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Musik der Mittelalterszene, Mittelalter-Rock, Folk-Rock | |
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| Gründung | 2000 | |
| Website | www.saltatio-mortis.com/ | |
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| Alea der Bescheidene | ||
| Dominor der Filigrane (bis Okt. 2006) | ||
| Die Fackel (bis Okt. 2006) | ||
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Dudelsack, Schalmei, indisches Wui
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Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein | |
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Dudelsack, Schalmei, Gitarre, Percussion, Programming
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Ungemach der Missgestimmte (bis Okt. 2006) | |
| Thoron Trommelfeuer (bis März 2009) | ||
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Schlagzeug, Davul, Percussion
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Lasterbalk der Lästerliche | |
| Magister Flux | ||
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Gesang, Dudelsack, Schalmei, Gitarre, Maultrommel, Didgeridoo
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Alea der Bescheidene | |
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Marktsackpfeife, Schalmei, Drehleier, Gesang
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Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein | |
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Schlagzeug, Percussion, Davul
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Lasterbalk der Lästerliche | |
| El Silbador (seit April 2006) | ||
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E-Bass, Chapman Stick
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Bruder Frank (seit Dezember 2006) | |
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Schlagzeug, Percussion, K-Board, Gitarre, Gesang
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Jean Méchant, genannt der Tambour (seit Feb. 2009) | |
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Sackpfeifen, Schalmei
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Luzi Das L (seit April 2011) | |
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Gitarre
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Till Promill (seit Nov. 2012) | |
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Gitarre, Laute, Zister
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Mik El Angelo (Okt. 2006–Dez. 2007) | |
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Schalmeien, Sackpfeifen, Tin & Low Whistle, Fidel, Gesang
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Cordoban der Verspielte (Okt. 2006–März 2009) | |
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Gitarre, Irish Bouzouki
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Herr Samoel (Dez. 2007–Nov. 2012) | |
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Schlagzeug, Percussion
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Volker Schick alias Herr Schmitt (2004– 2007) | |
| Chartplatzierungen (vorläufig) Erklärung der Daten |
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| Alben[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Saltatio Mortis (lateinisch für Totentanz) ist eine deutsche Mittelalter-Rock-Band. Ein Motto der Band ist „Wer tanzt, stirbt nicht.“
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte[Bearbeiten]
Die Band wurde 2000 gegründet. Sie ist auf mittelalterlichen Veranstaltungen aller Art wie dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum von Gisbert Hiller aktiv.
Nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums Tavernakel brachte ihnen Das Zweite Gesicht eine szenenübergreifende Bekanntheit ein. Mit Heptessenz und Erwachen haben sie sich in der Musik der Mittelalterszene etabliert. Es folgten das Album Manufactum und im August 2005 Des Königs Henker. Auf letzterem Album behandelt die Band unter anderen die Themen Macht(missbrauch), Freiheit und Tod. Mit diesem Album definierte die Band auch ihren rockigen Stil und verzichtet seitdem auf elektronische Untermalung der Musik. Auch die aus elektronischeren Zeiten stammenden Titel werden nun im rockigen Gewand präsentiert. Im Oktober 2006 wurde bekannt gegeben, dass Dominor, Ungemach und Die Fackel die Band verlassen. In den nächsten zwei Jahren orientierte sich die Band personell und inhaltlich neu, spielte verstärkt Rockauftritte auf Festivals und präsentierte mit Aus der Asche das bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Album der Bandgeschichte. Nach wie vor legten Saltatio Mortis auf ihre Wurzeln wert und spielen akustisch auf mittelalterlichen Märkten und als Straßenmusikanten.
Bruder Frank (Bass) ist seit 2007 festes Bandmitglied. Im Februar 2009 verkleinerte sich die Band zum Sextett. Thoron Trommelfeuer und Cordoban der Verspielte verließen die Band.
Im August 2009 erschien das Album Wer Wind sæt, das den eingeschlagenen Rockstil fortsetzt. Es kam nach der ersten Verkaufswoche auf Platz 10 der Media-Control-Charts. Zu den Songs Ebenbild und Letzte Worte wurde ein Musikvideo gedreht. Auf dem Album befindet sich der Song Salome, ein Duett von Alea mit Doro Pesch. Nach drei Rockalben wurde mit Manufactum 2 wieder ein Live-Album mit rein akustischer Mittelalter-Marktmusik veröffentlicht. Im April 2011 erschien die DVD Wild und Frei von dem am 15. Oktober 2010 in Wuppertal aufgezeichneten Jubiläums-Konzert, bei dem Gastmusiker wie Doro Pesch, Eric Fish und „Dr. Pest“ (Die Apokalyptischen Reiter) mitwirkten.
Seit April 2011 unterstützt Luzi das L, der bis Ende 2010 Mitglied der Band Schelmish war, die Band bei ihren Akustik- und Rockshows.
Im September 2011 wurde das Album Sturm aufs Paradies veröffentlicht.
Im November 2012 verließ Herr Samoel die Band. Till Promill, der vorher bei den Bands Supernova Plasmajets und Someone Else spielte, nahm die Position des Gitarristen ein.
Stil[Bearbeiten]
Der Stil lässt sich als „Mittelalter-Rock“ oder „Folk Rock“ beschreiben. Die Texte widmen sich der Kritik an der Obrigkeit und der Betonung von immateriellen Werten. Saltatio Mortis verwenden in ihrer Musik sowohl traditionelle Instrumentierung als auch Rockeinflüsse. Ursprünglich waren auch elektronische Rhythmen vertreten, ähnlich wie bei der Band Tanzwut. Inhaltlich werden hauptsächlich eigene Texte verwendet. Auf den Rockalben sind nur wenige traditionelle Texte vorhanden. Nach Des Königs Henker wurde 2007 erneut ein Album mit Mittelalterrock Aus der Asche veröffentlicht.
Diskografie[Bearbeiten]
Studioalben[Bearbeiten]
- 2001: Tavernakel (mittelalterliche Marktmusik)
- 2002: Das Zweite Gesicht (Rock)
- 2003: Heptessenz (mittelalterliche Marktmusik)
- 2004: Erwachen (Rock)
- 2005: Des Königs Henker (Rock)
- 2007: Aus der Asche (Rock)
- 2009: Wer Wind sæt (mit Bonus-DVD) (Rock)
- 2011: Sturm aufs Paradies (mit Bonus-CD und Bonus-DVD) (Rock)
Singles[Bearbeiten]
- 2003: Falsche Freunde (Rock)
- 2005: Salz der Erde (Rock)
Konzertalben[Bearbeiten]
- 2005: Manufactum (mittelalterliche Marktmusik)
- 2010: Manufactum II (mittelalterliche Marktmusik)
- 2011: 10 Jahre Wild und Frei (Rock)
- 2013: Manufactum III (mittelalterliche Marktmusik)
DVD[Bearbeiten]
- 2011: 10 Jahre Wild und Frei (Rock)
Videografie[Bearbeiten]
- 2009: Ebenbild
- 2009: Letzte Worte
- 2011: Daedalus (Live)
- 2011: Hochzeitstanz
Trivia[Bearbeiten]
Die meisten Namen der Bandmitglieder kommen in den Rollenspielabenteuern Firun wählt (aus dem Sammelband Ehrenhändel) und Stadt der 1000 Augen (aus dem Sammelband Kreise der Verdammnis) sowie dem Abenteuerband Das Jahr des Feuers – Schlacht in den Wolken des Fantasyrollenspiels Das Schwarze Auge als Nicht-Spieler-Charakter vor. Lasterbalk der Lästerliche, Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein und Cordoban der Verspielte liehen im Computerspiel Das Schwarze Auge: Drakensang Nicht-Spieler-Charakteren ihre Stimme.[2]
Quellen[Bearbeiten]
- ↑ Chartverfolgung Deutschland
- ↑ Gamers.de: Das schwarze Auge: Drakensang-Mittelalterliches Gerede (abgerufen am 2. Juni 2013)
Weblinks[Bearbeiten]
- Website von Saltatio Mortis
- Saltatio Mortis bei MusicBrainz (englisch)