Salzburger Verkehrsverbund

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Salzburger Verkehrsverbund
Logo Salzburger Verkehrsverbund.svg
Rechtsform GmbH
ISIN  ?
Gründung 27. April 1995
Sitz Salzburg, Österreich
Leitung DI Richard Kobler, MBA
Mitarbeiter Nicht bekannt (Konsortium)
Umsatz  ?
Bilanzsumme  ?
Branche Verkehrsdienstleister
Website www.svv-info.at

Der Salzburger Verkehrsverbund (SVV) gewährleistet den öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in der Stadt Salzburg, dem Bundesland Salzburg sowie den Einzugsgebieten im benachbarten Oberösterreich und Bayern. Der SVV zeichnet sich durch ein einfaches Tarifsystem aus, in welches alle Verkehrsträger der Region eingebunden wurden. Durch die Einführung des Wabensystems ist es nun möglich, alle öffentlichen Verkehrsmittel mit nur einer Fahrkarte zu benutzen. Der Slogan des SVV lautet „Alle Busse, alle Bahnen, eine Karte“.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

  • 1991: Im Salzburger Landesverkehrskonzept 1991 wird neben zahlreichen anderen Vorhaben zur Stärkung des ÖPNV, erstmals die Errichtung eines Verkehrsverbundes als Ziel formuliert.
  • 27. April 1995: Die SVG (Salzburger Verkehrsverbund Gesellschaft m.b.H.) wird mit einem Stammkapital von drei Millionen Schilling errichtet.
  • 28. Mai 1995: Der zwischen der Republik Österreich und dem Land Salzburg abgeschlossene Grund- und Finanzierungsvertrag tritt in Kraft. Dieser legt den räumlichen Geltungsbereich und die Grundzüge des Tarifsystems fest.
  • 1. Jänner 1999: Der SVV übernimmt die Betreuung der Fahrscheinautomaten im Verbundgebiet.
  • 1. Juli 2003: Die Alteinnahmengarantie im SVV endet und die Tarifverantwortung geht auf die Verkehrsunternehmen über.
  • 30. November 2003: Der bisherige Grund- und Finanzierungsvertrag läuft aus und wird durch einen neuen ersetzt.
  • 14. Dezember 2003: Das Liniennetz der Stadt Salzburg erhält eine völlig neue Struktur. Linienführungen werden optimiert, Takte verbessert, der Nachtstern wird eingeführt und das Nummernsystem wird im ganzen Verbundbereich vereinheitlicht.
  • September 2004: Die bisherigen Schülerfreifahrtsausweise werden von der „s´COOL-CARD“ abgelöst.
  • 16. Juni 2006: Eingliederung von DB Regio-Linien in den Salzburger Verkehrsverbund. Die S3 (KBS 954) fährt bis Berchtesgaden im Verbundtarif.
  • 1. Februar 2007: Richard Kobler übernimmt das Amt des Geschäftsführers

[Bearbeiten] Beteiligte Unternehmen

Verkehrsunternehmen, die im Salzburger Verkehrsverbund fahren, sind derzeit:

[Bearbeiten] Verbundgebiet und Fahrgastzahlen

Optimale Verknüpfung von S-Bahn, Regionalbus und Obus in Salzburg Gnigl

Der SVV umfasst die Landeshauptstadt Salzburg sowie das gesamte Bundesland Salzburg. Dazu kommen noch Teile des an Salzburg angrenzenden Bundeslandes Oberösterreich (Innviertel bis Braunau, Hausruckviertel bis Attnang-Puchheim, Salzkammergut bis Bad Ischl), sowie des Landkreises Berchtesgadener Land im benachbarten Bayern.

Die Verkehrsunternehmen im SVV bedienen weit über eine halbe Million Menschen. Im Jahr 2010 wurden rund 66,2 Millionen Personen befördert:

  • 23,6 Millionen . Fahrgäste im Stadtverkehr (inkl. Umsteiger)
  • 16,2 Millionen . Fahrgäste im Regionalverkehr (inkl. Umsteiger)
  • 30,0 Millionen . Schüler und Lehrlinge

Täglich befördert der Salzburger Verkehrsverbund mehr als 175.800 Fahrgäste ans gewünschte Ziel. Etwa 550 Busse und 5 Eisenbahnunternehmen erbringen eine Leistung von circa 27 Millionen Kilometern im Jahr.

[Bearbeiten] Bahn

Sämtliche Bahnlinien im Verbundgebiet können mit den SVV-Tickets benützt werden. So die Sprinterlinie von Salzburg - Saalfelden, die Regionallinie Zell am See - Krimml, die Eilzuglinie Salzburg - Linz (bis Attnang-Puchheim) und die Regionallinie Steindorf b. Straßwalchen - Braunau.

[Bearbeiten] S-Bahn

Hauptartikel: S-Bahn Salzburg

[Bearbeiten] Oberleitungsbusse

Hauptartikel: Oberleitungsbus Salzburg
  • 9 Linien
  • 84 Oberleitungsbusse
  • 147 Kilometer Netzlänge
  • circa 130.000 Fahrgäste pro Werktag

[Bearbeiten] Bus

  • 112 Bus-Linien
  • ca. 450 Busse
  •  ? km Bus-Netz
  •  ? km eigene Bus-Spuren

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise


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