Salzstange

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Bisher ist nur ein einziger Beleg (nämlich zum Nährwert) angegeben; andere Belege fehlen völlig. Insbesondere zur Geschichte der Salzstangen sollten noch ein paar Quellen eingearbeitet werden. --DF5GO 17:15, 16. Okt. 2012 (CEST)
Salzstangen

Eine Salzstange (österr. Salzstangerl, schweiz. Salzstängeli) ist ein etwa vier Millimeter dickes und 10 bis 15 Zentimeter langes, mit Salz bestreutes Laugendauergebäck. Salzstangen haben eine glänzend braune Oberfläche, sind trocken, knusprig und unter Luftabschluss lange haltbar. Sie werden ausschließlich industriell hergestellt und verpackt angeboten. Die wesentlichen Zutaten sind Mehl, Wasser, Pflanzenöl, Salz, Malz, Hefe und Natronlauge. 100 Gramm Salzstangen haben ungefähr 1450 kJ (ca. 350 kcal).[1] Bei einem Salzgehalt von ca. 5 % Kochsalz entspricht diese Menge der von der WHO für Erwachsene empfohlenen Tages-Höchstmenge von fünf Gramm Salz.[2]

Die ursprünglich aus den USA stammenden Salzstangen wurden 1935 erstmals in Europa als „Salzletten“ von der Firma Bahlsen hergestellt und fanden seit der Nachkriegszeit weite Verbreitung als kleine Beilage zu Wein, Bier, Käse und Ähnlichem. In Österreich existieren sie seit 1949 unter dem Namen „Soletti“ und erfreuen sich derart großer Bekanntheit, dass umgangssprachlich jegliche Salzstangen so genannt werden. Im Saarland werden Salzstangen als „Stixis“ bezeichnet, nach der Stixi AG in Ensdorf, die bis in die 1990er Jahre Knabbergebäck herstellte.

Salzstangen und Cola gelten zusammen als Hausmittel bei Erbrechen und Durchfall, dessen Wirksamkeit ist jedoch nicht belegt.[3] Ähnliches wird dem Zusammenspiel von Salzstangen und Bananen nachgesagt.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Salzstangen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nährwerte Salzstangen
  2. Arbeitsinhalte Ernährung Verringerung des Salzkonsums 21. Oktober 2011
  3. Apotheken-Umschau: Durchfall: Helfen Salzstangen und Cola?, aufgerufen am 12. September 2013
  4. Therapie: Bei Durchfall viel trinken, auf praxisvita.de, aufgerufen am 11. Juni 2014