Sam Bith

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Sam Bith (* 1933?; † 15. Februar 2008) war ein kambodschanischer Militärführer, Guerillaführer und verurteilter Mörder der Roten Khmer. Bith war der ehemalige Stellvertreter des militärischen Leiters der Roten Khmer, Ta Mok.

Am 26. Juli 1994 entführten Bith und eine Gruppe von Rebellen drei westliche Touristen, den Australier David Wilson, den Briten Mark Slater und den Franzosen Jean-Michel Braquet.[1]. Bei dem Angriff wurden mindestens zehn Kambodschaner getötet.[2] Die drei Touristen und einige Kambodschaner wurden unter miserablen Bedingungen in der Provinz Kampot gefangen gehalten; später wurden die drei westlichen Geiseln ermordet. Sam Bith wurde 2002 wegen der Entführung und Ermordung zu lebenslanger Haft verurteilt.

Nachweise[Bearbeiten]

  1. WTOPnews.com: “Convicted Khmer Rouge Commander Dies”, 15. Februar 2008 (engl.)
  2. BBC News: “Khmer Rouge commander charged”, 23. Mai 2002 (englisch)