Samson-Option

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Samson-Option ist eine kolportierte israelische Bezeichnung für ein nukleares Abschreckungsszenario im Sinne einer massiven Vergeltung.

Der Begriff spielt auf die biblische Figur des Samson an, der zusammen mit seinen Gegnern unterging. Diese Option soll erstmals während des Jom-Kippur-Kriegs 1973 in Erwägung gezogen worden sein, als sich das israelische Militär nach Anfangserfolgen einer angreifenden Militärallianz arabischer Staaten in der Defensive befand und der Staat akut um seine Existenz fürchten musste. So soll die damalige Ministerpräsidentin Golda Meir auf Drängen des Verteidigungsministers Mosche Dajan den Befehl gegeben haben, 13 Atombomben gefechtsklar zu machen. Es wird gemutmaßt, dass diese Drohkulisse einer nuklearen Eskalation die USA dazu bewegt hat, Israel in dem Konflikt mit Kriegsmaterial zu unterstützen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hersh, Seymour: The Samson Option: Israel's Nuclear Arsenal and American Foreign Policy, Random House 1991, S. 225