Samtgemeinde Gieboldehausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Samtgemeinde Gieboldehausen
Samtgemeinde Gieboldehausen
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Gieboldehausen hervorgehoben
51.61666666666710.216666666667Koordinaten: 51° 37′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Göttingen
Fläche: 104,7 km²
Einwohner: 13.949 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km²
Verbandsschlüssel: 03 1 52 5402
Verbandsgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Hahlestr. 1
37434 Gieboldehausen
Webpräsenz: samtgemeinde-gieboldehausen.de
Bürgermeister: Marlies Dornieden (CDU)
Lage der Samtgemeinde Gieboldehausen im Landkreis Göttingen
Staufenberg Hann. Münden Bühren Scheden Rosdorf Friedland Dransfeld Jühnde Niemetal Adelebsen Bovenden Waake Gleichen Landolfshausen Bilshausen Göttingen Seulingen Ebergötzen Bodensee Seeburg Obernfeld Krebeck Wollbrandshausen Rollshausen Wollershausen Duderstadt Gieboldehausen Rhumspringe Rüdershausen Landkreis Göttingen Niedersachsen Hessen Landkreis Northeim Landkreis Northeim Landkreis Osterode am Harz ThüringenKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

In der Samtgemeinde Gieboldehausen aus dem niedersächsischen Landkreis Göttingen haben sich zehn Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Der Verwaltungssitz der Samtgemeinde ist in Gieboldehausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Samtgemeinde Gieboldehausen besteht seit dem 1. Januar 1971 aus zunächst den Dörfern Gieboldehausen, Obernfeld, Rhumspringe, Rollshausen, Rüdershausen und Wollbrandshausen. Im Zuge der Gebietsreform wurde zwei Jahre später, 1973, die Samtgemeinde um die Ortschaften Bilshausen, Bodensee, Germershausen, Krebeck, Renshausen, Wollershausen und Lütgenhausen erweitert. Anhand der -hausen Endung der Ortschaften lässt sich ausweisen, dass diese Dörfer zumeist im 8. und 9. Jahrhundert entstanden. In ihrer ursprünglichen Schreibweise beinhalten die Ortschaften einen Personennamen, welcher meist als jener erster Siedler im jeweiligen Ort hinweist. Ausgrabungsspuren zeugen darüber hinaus über eine längere Besiedlung des Raumes, die bereits bis auf die Jungsteinzeit und Bronzezeit zurückgeht.[2] Erste urkundliche Erwähnungen stammen dagegen aus dem 10. Jahrhundert (z. B Bilshausen 952) und zeugen von einer mitunter 300-400 jährigen Zugehörigkeit zu den Herzögen von Braunschweig.

Politik[Bearbeiten]

Samtgemeindewahl 2011
Wahlbeteiligung: 61,92 %[3]
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
61,17 %
20,28 %
12,46 %
5,69 %
0,40 %

Samtgemeinderat[Bearbeiten]

Der Samtgemeinderat Gieboldehausen setzt sich aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU: 18 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • Freie unabhängige Wähler: 4 Sitze
  • Grüne: 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011)

Die Mitgliedsgemeinden[Bearbeiten]

(Einwohnerzahlen von 31. Dezember 2011)

  1. Wappen Bilshausen.svg Bilshausen (2348)
  2. Wappen von Bodensee.svg Bodensee (835)
  3. Wappen von Gieboldehausen.png Gieboldehausen (Flecken) (4140)
  4. Wappen Krebeck.png Krebeck (mit Ortsteil Renshausen) (1088)
  5. Wappen von Obernfeld.png Obernfeld (961)
  6. Rhumspringe wappen.jpg Rhumspringe (mit Ortsteil Lütgenhausen) (1884)
  7. Wappen von Rollshausen.png Rollshausen (mit Ortsteil Germershausen) (864)
  8. Wappen von Rüdershausen.png Rüdershausen (871)
  9. Wappen von Wollbrandshausen.png Wollbrandshausen (652)
  10. Wappen von Wollershausen.png Wollershausen (463)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2.  Franz-Josef Wüstefeld: Samtgemeinde Gieboldehausen. In: Der Landkreis Göttingen. Kommunikation und Wirtschaft, Oldenburg 1980, ISBN 3-88363-012-8, S. 48.
  3. http://wahlen.kds.de/2011kw/indexgie.htm Kommunalwahlergebnisse Südniedersachsen