Brüder Samwer

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Die Brüder Marc (* 3. Dezember 1970 in Köln), Oliver (* 9. August 1973) und Alexander Samwer (* 31. Januar 1975) sind deutsche Internet-Unternehmer. Sie betreiben zusammen den Internetinkubator Rocket Internet in Berlin, sowie die Beteiligungsgesellschaften European Founders Fund und Global Founders Capital.

Leben[Bearbeiten]

Familie und Herkunft[Bearbeiten]

Denkmalgeschützte Allee in Marienburg

Die drei Brüder wuchsen in einer wohlhabenden Familie im Kölner Stadtteil Marienburg auf.[1] Ihr Vater Sigmar-Jürgen Samwer war ein auf Presse- und Wettbewerbsrecht spezialisierter Kölner Rechtsanwalt, der unter anderem durch die Vertretung des Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll sowie des Bundespräsidenten Karl Carstens (CDU) Bekanntheit erlangte.[1] Die Mutter Sabine Samwer war ebenfalls Rechtsanwältin in Köln. Der Großonkel Adolf Franz Samwer war Bundestagsabgeordneter (GB/BHE, CDU) und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenversicherung in Köln. Der Urgroßvater Karl August Friedrich Samwer war Ehrenbürger von Gotha, leitete während des Ersten Weltkriegs die Gothaer Versicherungsbank und gründete die Gothaer Versicherung.[1] Der Ururgroßvater Karl Friedrich Lucian Samwer war Professor für Staatsrecht in Kiel und Regierungsrat im Staatsministerium von Sachsen-Coburg und Gotha.

Die drei Brüder gründeten eigene Familien und sind jeweils Väter mehrerer Kinder. Marc Samwer heiratete die Wirtschaftsprüferin Larissa van Look, die Tochter eines Künstlers. Alexander Samwer heiratete die Buchautorin Julia Stein und Oliver Samwer in zweiter Ehe die Investmentbankerin Susanne Hübner, die aus einer Arztfamilie stammt.[2]

Ausbildung[Bearbeiten]

Marc, Oliver und Alexander machten ihr Abitur am altsprachlichen Friedrich-Wilhelm-Gymnasium in Köln.[3]

Marc Samwer (2013)

Während seines Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes[5], danach Trainee bei der Investmentbank Sal. Oppenheim. 1998 erstellte er zusammen mit Max Finger die Studie America's Most Successful Startups. Lessons for Entrepreneurs. über Start, Aufbau und Wachstum US-amerikanischer Internetunternehmen. Betreut wurde die Arbeit von Horst Albach.

Unternehmen[Bearbeiten]

Geschäftsmodell und Bereich[Bearbeiten]

Die Samwer-Brüder betreiben ein Inkubatorunternehmen, namens 'Rocket Internet'. Wie in einem medizinischen Inkubator (Brutkasten) noch nicht lebensfähige Neugeborene mit allem versorgt werden, das ihnen das Überleben ermöglicht, so ähnlich versorgt auch ein Inkubatorunternehmen noch nicht lebensfähige, d. h. noch nicht gewinnbringende Unternehmen mit allem, was diese brauchen, um eines Tages gewinnbringend zu arbeiten. Existenzgründer oder Unternehmensgründer erhalten nach Prüfung ihrer Unternehmensidee Geldmittel, Räume und unmittelbar wirksame Unterstützung beim Aufbau ihrer Firma. Sollten sie noch keine Geschäftsidee haben, wird diese von Rocket geliefert. Zu diesen unterstützenden Maßnahmen gehört der Zugang zu einem breiten Netzwerk von Geschäftspartnern und Kapitalanlegern. Die Gründer und ihre Mitarbeiter werden außerdem beraten, wie sie vorzugehen haben, um zum Erfolg zu kommen. Dazu gehört auch die Mitwirkung des Inkubators an der Produktentwicklung. Den Gründern werden dazu Dienste und Entwicklungssysteme der Inkubatorfirma zur Verfügung gestellt.

Für seine unterstützenden Maßnahmen erhält der Brutkasten Anteile am jungen Unternehmen, die entsprechend bereits vorhandener Qualitäten des jungen Unternehmens verhandelbar sind. Im Falle von Rocket beläuft sich die Höhe der Anteile gewöhnlich auf 50 Prozent und mehr. Damit bleibt Rocket unter den Anteilen, die junge Unternehmen abtreten müssen, wenn sie Geld von Risikokapitalgebern nutzen. Allerdings lässt sich Rocket alle unterstützenden Maßnahmen bezahlen. [7] Folgendes äußerte Oliver Samwer 2007 über Rockets Vorgehen:

Wir werden 95 Prozent unserer Firmen erfolgreich verkaufen oder an die Börse bringen. Das geht so: Wenn ein Geschäftsmodell schlecht läuft, dann schauen wir uns rechtzeitig nach anderen Geschäftsmodellen oder nach einem anderen Fokus für das Unternehmen um. Dieses Prinzip funktioniert aber nur, wenn wir bei den Startups früh genug dabei sind. So früh, dass wir mit am Geschäftsmodell feilen können. [8]

Mit diesem Rocket-Konzept werden junge Unternehmen auf den Weg eines vom Inkubator behaupteten gewinnbringenden Unternehmens gebracht, das dann gewinnbringend weiter verkauft oder gewinnbringend an der Börse gehandelt wird. Mitwirkende brauchen dafür viel Vertrauen in die Geschäftsidee von Rocket und die ökonomische Kompetenz der Samwer-Brüder. Nachweisbar ist bisher, dass die Brüder für Aktivitäten in der Branche sorgen. Es gibt dafür nur wenig professionelle und institutionalisierte Strukturen. Der Wohlfühlfaktor des Inkubators spielt bei Entscheidungen eine große Rolle. Die Brüder treibt vor allem an, gewinnen zu wollen. Zu diesem Zweck arbeiten sie nur mit 'sehr guten Ideen und ausgezeichneten Teams', erklärte Oliver Samwer.[9] Das ehrgeizigste Ziel der weltweiten Gründungsvorhaben von Rocket ist laut Oliver Samwer:

In 40 Jahren soll im Wikipedia-Eintrag über uns zu lesen sein, dass niemand weltweit so viele Internet-Unternehmen so systematisch gebaut hat wie wir.[10]

Rahmengebende Ideologie[Bearbeiten]

Wichtige rahmengebende Ideen des Unternehmenskonzeptes der Brüder Samwer sind in der Abschlussarbeit von Max Finger und Oliver Samwer an der 'Otto Beisheim School of Management (WHU)' nachzulesen: America's Most Successful Startups. Lessons for Entrepreneurs. Finger und Samwer befragten 75 Unternehmen, 11 Geldgeber, zwei Banken und zwei Anwaltsfirmen aus dem Silicon Valley und Massachusetts zu ihren Erfahrungen mit erfolgreichen Unternehmensgründungen (Start-ups).

Otto-Beisheim-School

Sie kamen zu dem Schluss, dass das ideale Start-up die Folge einer Kombination von gewinnbringenden Gelegenheiten des Marktes, der Qualität der Zusammenarbeit des Teams und dem optimalen Zeitpunkt des Handelns darstelle. Sei der Zeitpunkt falsch gewählt, so gehe das Unternehmen unter. Dieser mit "sehr gut" bewerteten Diplomarbeit fehlt der wissenschaftliche Charakter: Es gibt keine Hypothesen, Daten, sowie deren Analyse und sie kommt ohne Berücksichtigung anderer Sichten aus.

Eine weitere Idee war die unbegrenzte Priorität des Erfolges eines Unternehmens. Der Erfolg ist 'das übergeordnete Gut' dem sich andere Interessen unterzuordnen haben. Diese Sicht ist eine Qualität des Gründers und wird als 'ego-los' bezeichnet. Ein erfolgreicher Unternehmer ist ein 'egofreier Unternehmer'. Dazu gehört es, sein eigenes Unternehmen an andere weiterzugeben, die damit erfolgreicher wirtschaften.[11]

Ideologie der Mitarbeiterführung[Bearbeiten]

Ein Startup ist ein neues, noch in den Kinderschuhen steckendes Unternehmen mit einer innovativen Idee, in dem zwischen allen Mitwirkenden bestimmte Verhaltensweisen praktiziert werden. Bewerber, so Vera Termühlen, zuständig für die Personalbeschaffung ("Head of Human Recources") bei Rocket Internet sollten "herausragende Noten", 'Ehrgeiz', "erstklassige Fähigkeiten", eine "Leidenschaft für die Online-Startup-Welt und Bereitschaft für Auslandseinsätze" mitbringen. Ferner müssen sie als Person zur Rocket-Kultur passen, , d. h. sie müssen schnell, flexibel, eigenständig und hilfsbereit sein.

Als Gegenleistung dazu erhält der Arbeitnehmer im Unterschied zu traditionellen Unternehmen "Verantwortung", d. h. einen eigenen "Arbeitsbereich mit erheblichen Gestaltungsspielräumen" und ein "sehr gutes Betriebsklima". Weitere Gegenleistungen sind die "Kommunikation" untereinander, monatliches "gemeinsames Frühstück", die "Vorstellung neuer Mitarbeiter", der monatliche "Rocket-Freitag" (Party) und zweimal im Monat eine Fortbildungsveranstaltung von Kollegen für Kollegen, die 'Offene Rocket Universität' ("Rocket Open University") und andere Fortbildungsangebote ("Trainee-Programme").

Nur eine Minderheit verlässt die Firma bald wieder, berichtet Vera Termühlen. Die meisten sind begeistert von der Professionalität, Internationalität und Geschwindigkeit bei Rocket. Die Firma verspricht keine Betriebsrenten, dafür aber spannende Aufgaben, die die eigene Weiterentwicklung ermöglichen. Vera Termühlen rekrutiert neue Mitarbeiter durch Kooperationen mit Hochschulen, an denen diejenigen zu finden sind, die dem Anforderungsprofil von Rocket Internet entsprechen.[12]

Analysen von wissenschaftlichen Profis, die die Veränderung der Arbeitskultur durch die Startups und die entsprechende Unternehmermentalität erforschen, stellen folgendes fest: Persönliche Werte wie Autonomie, Selbstverwirklichung und Kreativität , die ursprünglich individuelle Ideale eines besseren und lebenswerteren Leben sind, werden in die Startup-Kultur mit einbezogen und auf eine Weise umgewertet, dass Mitarbeiter mit einem entsprechenden Profil glauben, dass sie in diesem Unternehmen mit ihren Lebensvorstellungen am denkbar besten Arbeitsplatz angekommen sind.[13]

Über einzelne Unternehmen[Bearbeiten]

Das gewinnbringende Hauptgeschäft der Brüder Samwer ist der Verkauf von Unternehmen. Bis Sommer 2011 verkauften sie bestätigt 25 Unternehmen und setzten damit ungefähr 1 Milliarde US-Dollar um.

Alando[Bearbeiten]

Mitte der neunziger Jahre verbreitete sich unter angehenden Unternehmern im Zusammenhang mit der Eröffnung des WorldWideWeb (www) eine amerikanische Unternehmensidee, die sich als New Economy bezeichnete. Sie rankte sich um die Vorstellung von der 'Globalisierung der Wirtschaft' und kann "als eigene westliche Wirtschaftskultur angesehen werden". Den Brüdern Samwer war klar geworden, dass das Geld, das sie für ihre eigenen Geschäftsideen brauchten, auf der neu eröffneten Datenautobahn lag.

1999 gründeten die Brüder zusammen mit Max Finger, Karel Dörner und Jörg Rheinboldt das Internet-Auktionshaus Alando nach dem Vorbild des US-amerikanischen Unternehmens eBay. Den Sechs standen Freunde, Verwandte und Professoren, so genannte Business-Angels, beratend zur Seite. Der Geldgeber, Wellington Finanz, lieh den sechs Gründern kurz nach dem ersten Gespräch über zehn Millionen Mark und erhielt dafür Anteile von Alando. Die Mehrheit der Anteile blieb bei den sechs Gründern. Im März 1999 ging Alando ans Netz. Im Mai 1999 verkauften die Sechs ihr Unternehmen für 43 Millionen Dollar an eBay. Jeder von ihnen wurde dadurch zum Millionär. Nach dem Verkauf wurde Oliver Samwer zum Geschäftsführer von eBay Europa bestellt.[14]

Jamba[Bearbeiten]

Im August 2000 gründeten die Brüder Samwer zusammen mit Max Finger und Ole Brandenburg sowie den großen Firmenpartnern Debitel, ElectronicPartner und den Metro-Töchtern Media Markt und Saturn die Jamba GmbH. Unter der Führung von Oliver und Marc Samwer entwickelt sich Jamba zum größten europäischen Anbieter von Klingeltönen und Mobiltelefonanwendungen. Das Unternehmen kam massiv in die Kritik, als bekannt wurde, dass Abonnements an Minderjährige verkauft worden waren. 2004 übernahm der US-amerikanische Konzern VeriSign die Jamba! GmbH für 273 Millionen Dollar, in der Oliver und Marc Samwer bis zum 19. Dezember 2005 die Geschäftsführung innehatten. Allerdings wurde der Verkaufserlös primär an diverse Beteiligungsfirmen ausgeschüttet, wie es auch bei Alando.de der Fall war, sodass die Samwers durch ihre Earn-out-Klausel mehr verdienten als mit ihrem eigentlichen Exit-Erlös. Die Earn-out-Klausel band in diesem Fall Oliver und Marc Samwer an die verkaufte Firma und diente der Risikoverteilung.[15]

Rocket Internet / European Founders Fund[Bearbeiten]

Seit Anfang 2006 betätigen sich die Brüder Samwer als Risikokapitalgeber für Unternehmensgründungen (Startups) im Internet und Mobilfunkbereich. Zu den Investments von Rocket Internet oder ihres European Founders Fund gehören u. a. der Möbelversand Home24,[16] die Westwing Home & Living GmbH[17] und das Online-Schuhhaus Zalando (seit 2008)[18].

Am 15. Januar 2008 wurde bekannt, dass die Samwers Unternehmensanteile an Facebook erworben haben.[19] Am 17. Februar 2011 wurde öffentlich, dass sie die Anteile wieder verkauft haben. Als Grund gaben sie die Konzentration auf den Frühphasen- und Wachstumsbereich an. Die Brüder dürften Schätzungen zufolge ihren Kapitaleinsatz etwa verdreifacht haben.[20]

Im Juli 2008 erwarben die Brüder Samwer 20 Prozent an der Internetstores AG. Am 30. März 2012 wurde bekannt, dass diese Anteile wieder verkauft wurden.[21] Am 30. Dezember 2008 kauften die Brüder außerbörslich über die European Founders Fund Investment GmbH Anteile der MyHammer Holding AG, deren Tochterunternehmen die Internetplattform myhammer ist. Der Preis pro Aktie lag weit über dem des Marktes bei 3,70 Euro.[22]

Am 16. Mai 2010 verkauften die Samwer Brüder citydeal - eine Nachbildung (einen Klon) des US-amerikanischen Vorbilds Groupon - für 170 Millionen USD an selbige. 2010 hielten sie 10 % der Anteile an Groupon.[23] Am 1. Dezember 2011 wurde bekannt gegeben, dass sich die Samwer-Brüder über den European Founders Fund an einer Finanzierungsrunde über insgesamt 4 Millionen Euro für den Handarbeitsmarktplatz DaWanda beteiligen.[24]

Mit Rocket Internet halten die Brüder Anteile an Wimdu (in China: Airizu.com), dessen Konzept dem von Airbnb folgt.

Frankfurt Börse

Am 1. Oktober 2014 fand der Börsengang von Zalando statt, am darauffolgenden Tag der von Rocket Internet. Der Ausgabepreis je Aktie von Zalando lag bei 21,50 Euro, der von Rocket Internet bei 42,50 Euro. Der Börsengang war ein Misserfolg. Da keine Bilanzen vorlagen und daher Gewinne nicht nachweisbar waren, wurden die Aktien niedriger als von den Samwer-Brüdern erwartet bewertet. Bereits gekaufte Aktien von Rocket wurden zu Niedrigstpreisen wieder auf den Markt geworfen. Die Samwer-Brüder gehen davon aus, dass der Aktienwert sich im Laufe der Zeit verbessern und stabilisieren wird. Privatanlegern wird empfohlen, sich an Firmen mit "soliden Geschäftsmodellen und stabilen Gewinnen" zu beteiligen, um Verluste zu vermeiden. “Es ist ein spekulatives Investment”, findet Klaus Nieding, der Vize-Präsident der 'Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.' (DSW).[25]

Global Founders Capital[Bearbeiten]

Im März 2013 wurde bekannt gegeben, dass die Brüder Samwer einen 150 Millionen Euro schweren Fonds namens Global Founders Capital für Unternehmens-Gründer auflegen. Der Fonds soll junge Start-ups weltweit unterstützen.[26] Aus diesem Fonds investierten die Brüder einen mittleren Millionenbetrag in das Hamburger Technologieunternehmen Kreditech [27] sowie in den niederländischen Online-Reisevermittler TravelBird, der auch in Deutschland aktiv ist. [28]

Vermögen[Bearbeiten]

Das gemeinsame Vermögen der drei Brüder wurde nach dem Börsengang der Unternehmen Rocket Internet und Zalando auf etwa drei Milliarden Euro geschätzt.[29]

Kritik[Bearbeiten]

Sowohl die Samwer-Brüder als auch Rocket Internet werden hinsichtlich ihres unternehmerischen Handelns kritisiert. Viele Angriffe gelten ihrer gewinnbringenden Praxis, Geschäftsmodelle und Produkte anderer Firmen bis in die Details zu kopieren. Dies war im Falle von 'Alando' so. Hier handelte es sich um eine Nachbildung der US-amerikanischen Auktionsplattform Ebay.[30][31] Außerdem werden ihnen eine „aufmerksamkeitsheischende“ Werbestrategie[32], ein autoritärer und „unberechenbarer“ Führungsstil[33], ein ethisch bedenkliches Geschäftsgebaren[34][35] und dass sie wegen Subventionen und der dubios erscheinenden Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen „die Hand beim Staat“ aufhalten[36], vorgeworfen.

Schriften[Bearbeiten]

  • Max Finger, Oliver Samwer: America's Most Successful Startups. Lessons for Entrepreneurs. Gabler, 2001, ISBN 3-409-21409-7.

Literatur[Bearbeiten]

  • Joel Kaczmarek: Die Paten des Internets: Zalando, Jamba, Groupon – wie die drei Samwer-Brüder das größte Internetimperium der Welt aufbauen. FinanzBuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-89879-880-8.
  • Torsten Oelke: Stars des Internets: Erfolgreiche Web-Unternehmer und ihre Geschichte. Redline Verlag, München 2009, ISBN 978-3-86414-144-7.
  • Uwe Pütz: Die neuen Macher: Ratgeber erfolgreiche Unternehmer ; ihr Weg zum Geschäftserfolg - von der Idee zum Produkt - Beispiele und Tipps für Gründer. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2003, ISBN 978-3-89994-000-8.
  • Mathias Stuhr: Mythos New Economy: Die Arbeit an der Geschichte der Informationsgesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2014. ISBN 978-3-83941-430-9.

Film[Bearbeiten]

  • Die große Samwer-Show. Die Milliarden-Geschäfte der Zalando-Boys. Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 43:30 Min., Buch und Regie: Christian Esser und Birte Meier, Produktion: ZDF, Redaktion: Frontal 21, Erstsendung: 26. August 2014 bei ZDF, Inhaltsangabe und online-Video von ZDF.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Joachim Hirzel, Tanja Treser: Wirtschaft: Die fabelhaften Samwer-Boys. In: Focus, 19. Oktober 2012, aufgerufen am 28. August 2014.
  2. Joel Kaczmarek: Die Paten des Internets: Zalando, Jamba, Groupon – wie die drei Samwer-Brüder das größte Internetimperium der Welt aufbauen. FinanzBuch Verlag, München 2014, S. 17-23.
  3. Christian Rickens und Thomas Werres: Internet. Die Murks-Brothers. In: manager magazin, 18. Februar 2011.
  4. Marc's bio. In: European Founders, aufgerufen am 28. August 2014.
  5. Oliver's bio. In: European Founders, aufgerufen am 28. August 2014.
  6. 100 Jahre Harvard Business School – Konzepte, Köpfe und Karriere (PDF) Harvard Business Manager. Abgerufen am 26. Juni 2010.
  7. Vgl. Joel Kaczmarek: Die Paten des Internets: Zalando, Jamba, Groupon – wie die drei Samwer-Brüder das größte Internetimperium der Welt aufbauen. München 2014, S. 154f.
  8. Joel Kaczmarek, S. 322.
  9. Vgl. Torsten Oelke: Stars des Internets: Erfolgreiche Web-Unternehmer und ihre Geschichte. München (Redline Wirtschaft), 2009, S. 22.
  10. Joel Kaczmarek, S. 325.
  11. Vgl. Joel Kaczmarek: Die Paten des Internets:, S. 22f.
  12. Vera Termühlen in der Online-Zeitschrift 'Gründerszene'.
  13. Vgl. Mathias Stuhr: Mythos New Economy: Die Arbeit an der Geschichte der Informationsgesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2014, S. 314.
  14. Vgl. Mathias Stuhr: Mythos New Economy: Die Arbeit an der Geschichte der Informationsgesellschaft. transcript Verlag, Bielefeld 2014, S. 106 - 114.
  15. Nina von Hardenberg: Millionär mit Gespür für die Marktlücke. In: Süddeutsche Zeitung, 5. Dezember 2008.
  16. Daniel Bakir: Zalando, Home24, Wimdu. Die Milliarden-Geschäfte der berüchtigten Samwer-Brüder. In: stern, 26. August 2014.
  17. Alex Hofmann: Möbel-Shoppingclub. 72 Millionen Euro für Rockets Westwing. In: Gründerszene, 3. April 2014.
  18. Melanie Wassink: Zalando mischt den Internethandel auf. In: Hamburger Abendblatt, 3. Februar 2012.
  19. cis: Jamba-Gründer: Samwer-Brüder kaufen sich bei Facebook ein. Spiegel Online, abgerufen am 16. Januar 2008 (deutsch).
  20. Christian Rickens: Kasse gemacht: Samwer-Brüder verkaufen Facebook-Anteile. Manager Magazin, abgerufen am 17. Februar 2011 (deutsch).
  21. Jochen Krisch: Fahrrad.de holt sich 30 Mio. Euro und zahlt die Samwers aus. In: excitingcommerce.de, 30. März 2012.
  22. MyHammer Holding AG Inhaber-Aktien o.N. In: onvista.de, aufgerufen am 28. August 2014.
  23. Michael Arrington: Groupon Invades Europe With Acquisition Of Citydeal. In: TechCrunch.com, 16. Mai 2010, aufgerufen am 28. August 2014.
  24. Awazeh Khoschnam: Vier Millionen Euro und Auslandsbüros zu DaWandas Fünfjährigem. In: Gründerszene, 1. Dezember 2011.
  25. Vgl. Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Samwer-Brüder: Lange Gesichter nach dem Börsengang von Rocket Internet . Veröffentlicht am 3. Oktober 2014. Artikel Aufgerufen am 23. Oktober 2014.
  26. dpa: Samwer-Brüder legen Millionenfonds für Start-ups auf. In: Handelsblatt vom 18. März 2013.
  27. Alex Hofmann: Millionenfinanzierung für Kreditech vom neuen Samwer-Fonds. In: Gründerszene, 22. April 2013, abgerufen am 17. August 2013.
  28. Alexander Hüsing: Global Founders Capital investiert in TravelBird. In: Deutsche StartUps, 30. März 2014, abgerufen am 16. Juli 2014.
  29. Samwer-Brüder sind nun drei Milliarden schwer. Welt Online, 2. Oktober 2014.
  30. Mark Milian: Germany's Samwer Brothers Take Their Web Copycat Act Global In: Businessweek, 15. Mai 2014 .
  31. Matt Cowan: Inside the clone factory: The story of Germany's Samwer brothers, in: Wired, 2. März 2012.
  32. Lisa Hegemann: Rocket Internet: Masche: Aggresives Marketing, in: Handelsblatt, 27. August 2014.
  33. Lisa Hegemann: Rocket Internet: Masche: Unberechenbarer Führungsstil, in: Handelsblatt, 27. August 2014.
  34. Lisa Hegemann: Rocket Internet. Die Maschen der Samwer-Brüder. In: Handelsblatt, 27. August 2014.
  35. Frontal 21: Die große Samwer-Show, 26. August 2014
  36. Hansen, Axel: Rocket Internet. Die Blackbox. In: Zeit online vom 1. Oktober 2014 14:34 Uhr.