Samzche-Dschawachetien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

სამცხე-ჯავახეთი
Samzche-Dschawachetien

Region innerhalb Georgiens
Wappen Georgiens

Wappen Georgiens

Flagge Georgiens

Flagge Georgiens

Türkei Armenien Aserbaidschan Russland Abchasien Mingrelien und Oberswanetien Gurien Adscharien Imeretien Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien Innerkartlien Mzcheta-Mtianeti Samzche-Dschawachetien Niederkartlien Tiflis KachetienLage innerhalb Georgiens
Über dieses Bild
Landessprachen Georgisch
Ethnien nach dem Zensus 2002:[1]
Armenier (54,6 %)
Georgier (43,4 %)
Russen (1,1 %)
Osseten (0,4 %)
Religionen nach dem Zensus 2002:[2]
Armenisch-Gregorianisch (42,3 %)
Orthodoxe (40,9 %)
Katholisch (13,4 %)
Muslime (2,8 %)
Hauptstadt Achalziche
Größte Städte Achalziche (ca. 46.000 Ew.)
Status innerhalb Georgiens Region
Fläche 6.412,9 km2
Gesamtbevölkerung 207.598 (2002)[3]
Bevölkerungsdichte 32,4 Ew./km2
Gouverneur
Webseite


Samzche-Dschawachetien (georgisch სამცხე-ჯავახეთი, Samzche-Dschawacheti; vollständig სამცხე-ჯავახეთის მხარე, Samzche-Dschawachetis Mchare) ist eine neu geschaffene Region im Süden Georgiens. Sie grenzt im Süden an Armenien und die Türkei. Die Hauptstadt ist Achalziche. Zur Zeit des Krieges 1918 zwischen den Demokratischen Republiken Armenien und Georgien war diese Region einer der Streitpunkte (Lori und Marneuli).

Die Region umfasst sechs Munizipalitäten (munizipaliteti), benannt nach ihren Verwaltungssitzen Achalkalaki, Achalziche, Adigeni, Aspindsa, Bordschomi und Ninozminda.

Gemeinsam bilden die Gebiete um Achalkalaki und Ninozminda die historische Provinz Dschawachetien (engl. Javakheti).[4]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die Bevölkerung in Samzche-Dschawachetien besteht mehrheitlich aus Armeniern (54,4 %); trotzdem ist die armenische Sprache nicht offizielle Sprache der Region. Der Anteil der ethnisch georgischen Bevölkerung liegt bei 43 %. Zudem leben dort auch Russen und Osseten.[4]

Die Bevölkerung des historischen Dschawachetien ist zu etwa 90% armenisch-stämmig. Ein Großteil der Bevölkerung kann seinen Ursprung auf zwei Einwanderungswellen zurückführen, eine kleinere Welle nach dem Russisch-Türkischen Krieg 1828/29 und eine größere nach dem Völkermord sowie der parallel laufenden Vertreibung der Armenier aus der Türkei 1915.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ethnien in Georgien nach dem Nationalen Zensus 2002 (PDF)
  2. Religionen nach dem Nationalen Zensus 2002 (PDF)
  3. Einwohnerzahl nach dem Nationalen Zensus 2002 (PDF; 151 kB)
  4. a b Jonathan Wheatley: Obstacles Impeding the Regional Integration of the Javakheti Region of Georgia. ECMI (EUROPEAN CENTRE FOR MINORITY ISSUES) Working Paper #22, 2004. Online (PDF; 163 kB)

41.61666666666743.166666666667Koordinaten: 42° N, 43° O