San Luca

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter San Luca (Begriffsklärung) aufgeführt.
San Luca
Kein Wappen vorhanden.
San Luca (Italien)
San Luca
Staat: Italien
Region: Kalabrien
Provinz: Reggio Calabria (RC)
Koordinaten: 38° 9′ N, 16° 4′ O38.1516.066666666667250Koordinaten: 38° 9′ 0″ N, 16° 4′ 0″ O
Höhe: 250 m s.l.m.
Fläche: 104 km²
Einwohner: 3.954 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einw./km²
Postleitzahl: 89030
Vorwahl: 0964
ISTAT-Nummer: 080074
Volksbezeichnung: Sanluchesi
Schutzpatron: San Luca evangelista
Website: San Luca

San Luca ist ein Ort mit 3954 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in Kalabrien in Süditalien in der Provinz Reggio Calabria.

Geographie[Bearbeiten]

Das Gebiet von San Luca umfasst 104,12 Quadratkilometer. Der Ort besteht aus den Ortsteilen Lentile, Ricciolio, Vorrea, Polsi und Stranges und liegt am Fuße des 1955 m hohen Aspromonte-Gebirgszuges auf einer Höhe von 250 Metern über dem Meeresspiegel. Die Nachbargemeinden sind Benestare, Bovalino, Careri, Casignana, Cosoleto, Delianuova, Samo, Sant’Agata del Bianco, Santa Cristina d’Aspromonte und Scido.

Wallfahrtskirche Santa Maria di Polsi[Bearbeiten]

Die in der Nähe von San Luca im Jahre 1144 von Roger II. von Sizilien begründete, auf 865 m Höhe liegende Wallfahrtskirche ist Ende August und Anfang September jeden Jahres das Ziel von bis zu 50.000 Gläubigen[2]

’Ndrangheta[Bearbeiten]

San Luca gilt als eine Hochburg der kalabrischen ’Ndrangheta. Durch die 1991 ausgebrochene Fehde zwischen den Familien Strangio-Nirta und Pelle-Romeo, die bislang 26 Todesopfer forderte, ist die Ortschaft für diese Vendetta namensgebend. Die Auseinandersetzungen erreichten durch die Mafiamorde von Duisburg am 15. August 2007 auch Deutschland.

Personen aus San Luca[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Die Madonna ist auch für Mafiosi da in: FAZ vom 19. August 2011, Seite 7