San Martín

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die peruanische Region San Martín, für weitere Bedeutungen siehe San Martín (Begriffsklärung)
San Martín
Chile Bolivien Kolumbien Ecuador Brasilien Piura (Region) Tumbes (Region) Lambayeque (Region) La Libertad (Peru) Cajamarca (Region) Amazonas (Region) Ancash San Martín Loreto (Region) Huánuco (Region) Pasco (Peru) Junín Callao Provinz Lima Lima (Region) Madre de Dios (Peru) Ucayali (Region) Huancavelica (Region) Ica (Region) Cusco (Region) Puno (Region) Ayacucho (Region) Arequipa (Region) Apurímac (Region) Moquegua (Region) Tacna (Region)Lage
Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Peru
Fläche 51.253,3 km²
Einwohner 757.740 (Volkszählung 2005)
Dichte 15 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 PE-SAM

Die Region San Martín (span. Región San Martín, Quechua San Martín suyu) ist eine in den Anden gelegene Region im nordöstlichen Peru. Die Region grenzt im Norden an die Regionen Loreto und Amazonas, im Süden an Huánuco und im Westen an La Libertad.

Bevölkerung, Fläche[Bearbeiten]

Auf einer Fläche von 51.253,31 km² leben der Volkszählung 2005 zufolge ca. 757.740 Menschen.

Geografie[Bearbeiten]

Flüsse[Bearbeiten]

Huallaga und seine wichtigsten Zuflüsse: Mayo, Saposoa und Tocache.

Pässe[Bearbeiten]

Dos Cruces (auf 4350 m) in Mariscal Cáceres; Ventanas (auf 4200 m) in Pataz und Tahgarana (auf 1500 m) in Lamas.

Pongos[Bearbeiten]

Caynarachi (auf 350 m) in Lamas; De Aguirre (auf 500 m) und Huamanhuasi in San Martín.

Seen[Bearbeiten]

El Sauce (auch Laguna Azul, "blauer See" genannt).

Flughäfen[Bearbeiten]

Tarapoto, Rioja, Uchiza, Juanjui, Tocache, Moyobamba und Saposoa.

Hauptstadt[Bearbeiten]

Die Hauptstadt ist Moyobamba. Die Region wurde nach dem Befreier José de San Martín benannt. Das wirtschaftliche Zentrum San Martíns ist die Stadt Tarapoto.

Tourismus[Bearbeiten]

In der Provinz Mariscal Cáceres im Westen der Region San Martín liegt der Nationalpark Río Abiseo, den die UNESCO 1990 zum Weltkultur- und Weltnaturerbe erklärt hat. Der Nationalpark hat eine vielfältige und artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, darunter auch einige vom Aussterben bedrohte Arten. Außerdem beherbergt der Nationalpark 36 präkolumbische Stätten, die größte und archäologisch bedeutendste ist Gran Pajatén. Die Anfang der 1960er Jahre wiederentdeckte Stätte wurde um ca. 200 n. Chr. besiedelt und wird der Chachapoya-Kultur zugerechnet; allerdings gibt es im Park auch Funde anderer Kulturen, die sogar auf 1500 v. Chr. datieren.

Die Provinzen der Region San Martín

Administrative Gliederung[Bearbeiten]

Die Region ist in zehn Provinzen und 77 Distrikte gegliedert.

Provinz (Hauptstadt)

  1. Bellavista (Bellavista)
  2. El Dorado (San José de Sisa)
  3. Huallaga (Saposoa)
  4. Lamas (Lamas)
  5. Mariscal Cáceres (Juanjuí)
  6. Moyobamba (Moyobamba)
  7. Picota (Picota)
  8. Rioja (Rioja)
  9. San Martín (Tarapoto)
  10. Tocache (Tocache Nuevo) eigenaar Paul Vela Silva

Weblinks[Bearbeiten]