Sandbeiendorf

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Sandbeiendorf
Gemeinde Burgstall
Wappen von Sandbeiendorf
Koordinaten: 52° 24′ N, 11° 43′ O52.39305555555611.71666666666742Koordinaten: 52° 23′ 35″ N, 11° 43′ 0″ O
Höhe: 42 m ü. NN
Fläche: 8,90 km²
Einwohner: 277 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Jan. 2010
Postleitzahl: 39517
Vorwahl: 039364

Sandbeiendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Burgstall im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Sandbeiendorf östlich der Colbitz-Letzlinger Heide wird vom Tanger-Quellbach, der nahe Tangermünde in die Elbe fließt, durchzogen. Die Umgebung Sandbeiendorfs ist leicht hügelig und steigt nach Westen allmählich an. Die Stadt Tangerhütte liegt in etwa 8 km Entfernung. Die Gemarkung des Ortsteils grenzt im Norden an den Landkreis Stendal.

[Bearbeiten] Geschichte

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Sandbeiendorf, Cröchern und Dolle mit Burgstall zur neuen Gemeinde Burgstall zusammen.[1]

[Bearbeiten] Baudenkmäler und Gedenkstätten

In der Ortsmitte befindet sich die bis auf die Zeit der Romanik zurückgehende Dorfkirche Sandbeiendorf.

Auf dem Ortsfriedhof ist für fünf unbekannte KZ-Häftlinge, die bei einem Todesmarsch im April 1945 ihr Leben verloren haben, ein Sammelgrab angelegt. Südlich der Kirche steht ein Kriegerdenkmal.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen wurde am 29. März 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Blau; gekreuzt eine goldene Sense und ein goldener Dreschflegel begleitet von drei goldenen Sternen (2:1).“

Abgeleitet vom Wappen sind die Gemeindefarben der ehemaligen Gemeinde Gold (Gelb)-Blau.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Sandbeiendorf wird vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt (unter anderem eine Schweinezuchtanlage mit über 60.000 Tieren sowie Pferdezucht und Ökohof).

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Von Sandbeiendorf aus führen Landstraßen nach Dolle an der Bundesstraße 189 (MagdeburgStendal), nach Tangerhütte sowie über Uchtdorf nach Angern / Rogätz. Der nächste Bahnhof befindet sich in der sieben Kilometer entfernten Gemeinde Mahlwinkel an der Magdeburg-Wittenbergeschen Eisenbahn.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
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